"Da bitte ich die Besucher um Verständnis, Fragen erst nach der Führung zu stellen", sagt Gutzeit. "Wenn ich bei jeder Station einzelnen Personen etwas erkläre, würden die Kinder warten und sich langweilen. Die Gäste haben aber die Möglichkeit, im Anschluss Näheres zu erfahren. Dann gehen wir auch mal zurück in die entsprechenden Räume."

Flexible Themengestaltung

Je nach Altersdurchschnitt des Publikums variierten Führung und Stationen. "Es ist sehr wichtig, die Tour altersgemäß zu gestalten, denn jede Altersgruppe interessiert sich für etwas anderes. Wenn mal nur Erwachsene dabei sind, beleuchten wir zum Beispiel Themen wie Luther. Für Kinder sind Dinge wie die Scherzgläser der Ritter viel unterhaltsamer." Geeignet sei die Führung für Kinder ab vier oder fünf Jahren.