Zwei, drei Takte aus Mozarts D-Dur-Divertimento KV 136 reichen, um unmissverständlich zu erkennen: Hier musiziert ein junges Spitzenorchester, dessen Spiel frei von jeder lähmenden Routine ist, sondern immer wieder beflügelt wird von der puren Freude an der Musik.

Markante Gesten

Michael Sanderling führt die Streicherphilharmonie mit markanten Gesten, die nicht nur den Klang jederzeit präzis formen. Damit garantiert Sanderling zugleich auch in rhythmisch kniffligen Passagen mühelos das exakte Zusammenspiel. Viel wichtiger aber ist es ihm, die Musik lebendig atmen zu lassen. Mit fein differenzierter Dynamik können melodische Bögen regelrecht aufblühen.