Der Stadtrat zu Coburg, der Kreistag Coburg und die IHK zu Coburg setzen sich für den Ausbau des Hochschulstandortes ein. Am Donnerstag wurde eine gemeinsame Resolution verabschiedet, um die Hochschule in ihren strategischen Entwicklungsprozessen am Standort Coburg zu unterstützen.

Jetzt ist der Freistaat Bayern gefordert: Es geht darum, die Realisierung der großen Projekte der Hochschule Coburg bei den Haushaltsberatungen für die Jahre 2021 und 2022 entsprechend zu berücksichtigen und Mittel hierfür bereitzustellen. Dazu gehören die große Baumaßnahme des MINT-Quartiers am Standort Coburg und weitere profilbildende Zukunftsprojekte.

Am Freitag wurde die Resolution in der Hochschule unterzeichnet. "Dass die Region uns den Rücken stärkt, ist ein wunderbares Signal nach München", sagte Präsidentin Prof. Christiane Fritze. Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) bekräftigte die Bedeutung der Hochschule als "Schlüsselfaktor für eine gute Ausbildung der kommenden Generation und somit für die Zukunftsfähigkeit unserer Region."

Landrat Sebastian Straubel (CSU) betonte die Bedeutung der Hochschule für die Innovationskraft der Wirtschaft in Stadt und Landkreis. "Alle haben ihre Vorstellungen mit eingebracht", sagte Friedrich Herdan, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Coburg. "Und mit welcher Vehemenz daran gearbeitet wurde, zeigt auch, wie wichtig uns das Thema ist."

Es gehe darum, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Lebensstandortes Coburg Stadt und Land substanziell zu stärken. Das soll nun an die Staatsregierung weitergegeben werden - die Resolution wurde gleich in Richtung München geschickt: Landtagsabgeordneter Martin Mittag (CSU) holte sie direkt nach Unterzeichnung bei Hochschulpräsidentin Fritze ab.ct