Eine Blechlawine ohnegleichen wälzt sich zurzeit verbotenerweise durch Grub am Forst und Zeickhorn, aber auch durch Ebersdorf bei Coburg. Bei der Gemeinderatssitzung brachte Gemeinderat Werner Kaiser (CSU) das Problem auf den Ratstisch. Der Grund ist zu suchen in der derzeitigen Vollsperrung der B 303 von Roth am Forst bis Ebersdorf bei Coburg. Auf der Strecke wird die Fahrbahndecke erneuert.

Autofahrer und vor allem Lastwagenfahrer benutzen den "Schleichweg" Zeickhorn, obwohl vom Staatlichen Bauamt eine weiträumige Umgehung vorgegeben ist. Dadurch wird das Nadelöhr Zeickhorn zu einer großen Gefahrenquelle. "Dieses Verkehrsaufkommen ist eine Katastrophe", wetterte Bürgermeister Jürgen Wittmann (GfG). "Es wird rigoros gefahren", machte er seinem Ärger Luft. Die Durchfahrt durch Zeickhorn und Grub am Forst von Ebersdorf aus in Richtung Coburg oder auch zurück sei verboten und dies sei entsprechend ausgeschildert, betonte Wittmann. Lediglich den Anwohnern von Grub und Zeickhorn sei die Zufahrt gestattet. Hinzu komme, so Wittmann, dass die Straße "kaputtgefahren" werde.

Ein Anlauf bei der Polizei, sie möge die Durchfahrenden kontrollieren, war laut Wittmann erfolglos. Der Grund, der ihm genannt wurde: Es steht dafür nicht genügend Personal zur Verfügung.


Krach durch den ICE

Ein weiteres Ärgernis ist der ICE-Lärm. Namens der SPD-Fraktion stellte Gemeinderat Günter Peinelt den Antrag, die Organisation "Das bessere Bahnkonzept" um Hilfe zu bitten. Die Gemeinde sei ohnehin Mitglied. Grundlage des SPD-Antrages sind Beschwerden von Bürgern, die immer wieder kommen. Wittmann pflichtete dem bei und ließ wissen, dass insbesondere bei Begegnungsverkehr auf der Brücke großer Lärm entsteht.


Nichts zu beanstanden

Gemeinderat Helfried Schreiner (CSU) trug als Rechnungsprüfungsausschuss-Vorsitzender das Ergebnis der Prüfung der Jahresrechnung 2016 vor, nachdem Geschäftsleiter Michael Heß die Jahresrechnung erläutert hatte. Es gab keine wesentlichen Beanstandungen und die Haushaltsüberschreitungen wurden genehmigt. Einstimmig erfolgten die Feststellung der Jahresrechnung 2016 und die Entlastung.

Die Gemeinde nimmt nicht am Wettbewerb "Das schönere Dorf 2016 - 2018" teil. Stattdessen schließt sie sich der Aktion "Stadtradeln 2018" an. Heuer wird dem Sieger eine Radabstellanlage als Gewinn in Aussicht gestellt. Sieger wird die Kommune, deren Einwohner in einem bestimmten Zeitraum am meisten Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt haben.


Kommen Ausbaubeiträge?

Die Entscheidung des Gemeinderates, im Rahmen des Erschließungsbeitragsrechts in Rohrbach den Kiefernweg von Hausnummer 8 bis Hausnummer 26 für die erstmalige Herstellung mit Beiträgen zu belegen, wurde verschoben auf eine der nächsten Sitzungen, da erst eine Besprechung mit den Betroffenen erfolgen soll.