Das letze Viertel des 19. Jahrhunderts: Gründerzeitstimmung in Coburg. Im Bahnhofsviertel entstehen neuen Häuser und Fabrikgebäude, zu beiden Seiten des Hofgartens neue Villen. Neue Erfindungen verheißen neue Sprünge in Sachen Produktivität und Komfort. Einer derjenigen, die mit den neuen Technologien experimentieren, ist der Coburger Unternehmer Andreas Flocken.

Zuerst baut Flocken landwirtschaftliche Maschinen

Er stellt landwirtschaftliche Maschinen her. 1880 hat der gebürtige Pfälzer ein Grundstück in der Callenberger Straße (heute Nr. 15) erworben und dort seine Maschinenbaufabrik errichtet. Schon 1885 erweitert er und kauft die gegenüberliegende Dampfsägemühle mit Wohnhaus gegenüber seinem Grundstück (heute Callenberger Straße 12 und 14). 1888 gliedert Flocken seinem Unternehmen eine Abteilung für Elektrotechnik an.