CoburgSo manch ein Passant wunderte sich bereits, was auf dem Sportgelände des TV48 an der Rosenauer Straße vor sich geht. "Die eine oder andere Oma kam schon vorbei und wollte wissen, was das hier wird", berichtet Oliver Popp, Organisator von "Coburg hüpft". Seit Dienstag wird hier eine Hüpfburg, eine Rutsche und ein Kletterpark nach dem anderen aufgebaut. Über 30 Stück werden bis zur Eröffnung am Freitag um 9 Uhr errichtet sein.

Bis einschließlich 2. September gibt es auf dem Sportgelände im Zuge des Projekts "Coburg hüpft" einen Abenteuerpark für die ganze Familie. Das besondere dabei: Jeder darf teilnehmen, es gibt keine Alters- oder Gewichtsbeschränkungen bei den Spielgeräten. "Auch Erwachsene dürfen und sollen mithüpfen", betont Oliver Popp. Er kümmert sich um die Organisation vor Ort und hat dafür gesorgt, dass der Veranstalter Bayern Hüpfburg mitsamt über 30 Attraktionen erstmals nach Coburg kommt.

Idee hinter dem Projekt sei laut Popp in erster Linie die Unterhaltung der Kinder während der Sommerferien. Dabei gehe es den Veranstaltern vor allem darum, "die Kinder weg vom Handy und raus an die frische Luft zu holen", erklärt der Organisator. Die soziale Komponente spiele natürlich aber auch eine Rolle.

Positive Erfahrung in Bamberg

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2016 haben er und Norbert "Kuno", der Mann hinter Bayern Hüpfburg, bereits positive Erfahrung mit dem mobilen Spaßpark in Bamberg gemacht. "Manche Familien kamen jeden Tag zu ,Bamberg hüpft', das wäre natürlich auch in Coburg wünschenswert", so Popp. Kuno fügt hinzu: "Wir möchten als Fremde in die Stadt kommen, aber als Freunde wieder gehen".

Vor allem das Wetter lässt die Veranstalter zuversichtlich auf das Festival blicken: "Nächste Woche soll es ein bisschen bedeckter werden. Das ist dann zu kalt fürs Freibad, aber optimal zum Hüpfen", so Kuno.

Besonderer Wert wurde beim Abenteuerpark auf Sicherheit gelegt. "Ein blauer Fleck gehört zwar mal dazu, allerdings sorgen wir mit ausreichend Sicherheitsmaßnahmen dafür, dass nichts Schlimmeres passiert", erklärt Popp. Er ergänzt: "Das ganze Gelände ist umzäunt, damit kein Kind verloren geht". Weiterhin seien alle Attraktionen TÜV-geprüft und mit massiven Erdnägeln, ähnlich wie ein Festzelt, gesichert. Drei bis fünf Aufsichtspersonen halten sich zusätzlich auf dem Sportgelände auf und im Fall des Falles gebe es auch Erste-Hilfe-Koffer, erklärt der Organisator.

Das Highlight befindet sich zwischen Bällebad und "Schnappi"-Hüpfburg: die Big Bubble, 12 mal 20 Meter, die in der Mitte des Geländes auf die mutigsten Teilnehmer wartet. Ziel ist es, auf die Spitze des Berges zu kommen. Was einfach klingt, wird bei zunehmender Mitstreiterzahl immer schwieriger, wenn die Big Bubble von allen Seiten erklommen wird.

Für Kleinkinder gibt es einen speziellen Bereich, in dem es Holzspielzeug, Möglichkeit zum Musizieren und Magnetspiele gibt. All diejenigen, die sich nicht auf die Wasserrutsche trauen, können sich stattdessen im Catering-Bereich nebenan erfrischen.