Seine Absage hat der CC am Montag bekanntgegeben. Die Podiumsdiskussion, die ab 19 Uhr im "Maker Space" im Lohgraben stattfindet, soll gleichzeitig Auftakt zur "Infowoche zum CC" sein. Zwar habe der CC der Veranstaltung zunächst wohlwollend gegenüberstanden, "entgegen dem erklärten Zweck, CC und Kritiker in einen Dialog zu bringen, erscheint uns doch die Veranstaltung als Start in die Anti-CC-Veranstaltungen zum Pfingstkongress", heißt es in der Erklärung.
Seit einiger Zeit kursiere in den sozialen Netzwerken ein Flyer, der gegen den CC hetze und zu Stör-Veranstaltungen aufrufe. "Die Podiumsdiskussion wurde dort quasi als Kick-Off für einen Reigen weiterer Einzelveranstaltungen als erstes genannt." Auch habe der Veranstalter nicht mehr selbst auf dem Podium sitzen wollen, schreiben die CC-Verantwortlichen. Stattdessen hätte eine radikale Gruppierung - "Initiative studentische Verbindungen auflösen", Diskussionspartner werden sollen.
Da die Veranstaltung von der Rosa-Luxemburg-Stiftung finanziert werde, handle es sich um eine eine partei-politisch ausgerichtete Veranstaltung. Der CC habe immer betont, er wolle nicht Teil einer Veranstaltung sein, die mit mutmaßlich finanzieller Hilfe von politischen oder politiknahen Organisationen realisiert werde.
"Alles in allem ist das kein Klima, in denen Meinungen und Standpunkte ausgetauscht werden können", heißt es weiter in der Erklärung. AHCC-Vorsitzender Ali-Ottmar Mahdi habe im persönlichen Gespräch mit dem Veranstalter nach einer Lösung gesucht, um die Podiumsdiskussion doch noch möglich zu machen. "Leider erfolglos." Grundsätzlich bleibe der CC aber diskussionsbereit. red