Autounfall auf der A9 im Kreis Bayreuth: Die regennasse Fahrbahn wurde am Samstag (22.08.2020) einer 24-jährigen Autofahrerin auf der A9 zum Verhängnis. Laut Bericht der Verkehrspolizei Bayreuth geriet die Frau auf Höhe der Ausfahrt Bindlacher Berg ins Schleudern.

Die 24-Jährige war in Richtung Berlin auf der Autobahn unterwegs, als sie von der Fahrbahn abkam. Sie stieß mit ihrem Auto gegen die Betonleitwand auf der rechten Seite. Durch den Aufprall drehte sich der Wagen, krachte in die Mittelleitplanke und kam letztendlich auf der linken Spur zum Stehen.

A9 am Bindlacher Berg: 24-Jährige kracht gegen Mittelschutzwand

Die Frau zog sich glücklicherweise nur eine Prellung am Brustkorb zu und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Wie die Polizei berichtet, konnte sie die Klinik mittlerweile wieder verlassen.

Da ein Rettungshubschrauber am Unfallort landete, musste die Fahrbahn kurzzeitig komplett gesperrt werden. Während der Aufräumarbeiten wurde der Verkehr über die rechte Spur und den Standstreifen umgeleitet. Es entstand ein kilometerlanger Rückstau.

Neben der Verkehrspolizei waren die Feuerwehr Bindlach und das Technische Hilfswerk im Einsatz, um den Verkehr umzuleiten. Die Autobahnmeisterei Trockau beseitigte, die Ölspur, die der Unfallwagen hinterlassen hatte. Nach etwa zwei Stunden konnten alle Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt.

Zur gleichen Zeit kam es auch auf der A3 zu einem Unfall bei nasser Fahrbahn: Ein 83-Jähriger schleuderte quer über alle drei Fahrstreifen, nachdem er gegen die Betonleitwand gestoßen war.