Der Gemeinderat werde sich dann im Rahmen der Haushaltsberatungen wieder damit befassen, sagte Geschäftsleiter Bernard Brosig. Schließlich gehe es um eine mögliche Einnahmequelle für die Kommune.


Pläne sorgen für Empörung unter Tierfreunden

Die Pläne der 5400-Einwohner-Gemeinde nahe Bayreuth, Pferde genauso wie Hunde besteuern zu wollen, hatte unter zahlreichen Tierfreunden für Empörung gesorgt. Die Debatte im Gemeinderat im September wurde von Protesten von Pferdehaltern begleitet. Die Gemeinderäte entschlossen sich daraufhin, das Thema zu vertagen.

Die Kommune argumentiert, man habe Haushaltsprobleme und müsse deshalb alle möglichen Einnahmequellen ausschöpfen. Zudem gebe es fast 200 Pferde in dem Ort - der Verwaltungsaufwand für die Pferdesteuer würde sich also durchaus für die Gemeindekasse lohnen.