Update vom 12.3.2026: Gutachter suchen Ursache nach Zugunfall in Bayreuth
Nach dem Zusammenstoß zweier Regionalzüge im Hauptbahnhof Bayreuth mit mehreren Verletzten sollen Gutachter am Donnerstag (12. März 2026) den Unfallort und die Züge ansehen. Bisher ist unklar, wie es zu der Kollision kam. Alkohol oder Drogen bei den Lokführern hätten keine Rolle gespielt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Morgen. "Momentan ist es für uns nicht schlüssig, warum das passiert ist." Denkbar sei vieles, unter anderem eine Signalstörung oder ein anderer technischer Fehler.
Der Zugverkehr wurde am Donnerstagmorgen wieder aufgenommen, weitgehend ohne Behinderungen. Die kollidierten Züge stünden weiterhin nahe dem Hauptbahnhof, blockierten allerdings nicht mehr die Hauptgleise für den Bahnverkehr.
Nach Angaben der Deutschen Bahn konnte es zum Betriebsbeginn noch zu vereinzelten Zugausfällen kommen, etwa auf der Linie RE32 zwischen Bayreuth Hauptbahnhof und Pegnitz.
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Agilis-Züge zusammengestoßen - wie kam es zu dem Unfall am Bahnhof in Bayreuth?
Nach bisherigen Erkenntnissen waren am Mittwochabend gegen 18.45 Uhr zwei Agilis-Züge zusammengestoßen. Eine Bahn mit 13 Fahrgästen an Bord fuhr demnach in den Bahnhof ein, der zweite Zug war ohne Fahrgäste auf einer Rangierfahrt zum Betanken unterwegs. Nach Polizeiangaben wird unter anderem geprüft, ob der Lokführer des rangierenden Zugs womöglich seinen einfahrenden Kollegen übersehen hat. Die Ermittlungen zur Unfallursache begannen noch am Mittwochabend.
Zudem wurden die Gleise überprüft, auf denen sich der Zusammenstoß ereignet hatte. "Die Gleise sind sicher", es seien keine Weichen beschädigt worden und auch der Gleisabstand passe, erklärte der Sprecher der Bundespolizei. "Das Gleis ist wieder freigegeben."
Laut Bundespolizei wurden acht Menschen verletzt. Der Lokführer der rangierenden Bahn habe schwere Verletzungen erlitten, drei Fahrgäste und der andere Lokführer seien mittelschwer verletzt worden. Zudem habe es drei Leichtverletzte gegeben. Angaben zum Alter der Betroffenen machte der Sprecher zunächst nicht.
Bundespolizei: Acht Menschen in Bayreuth verletzt, einer davon schwer
Ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sagte, derzeit gehe man von sieben verletzten Erwachsenen aus. Sie seien alle in eine Klinik gebracht worden. Er gab aber zu bedenken, dass die Zahl der Verletzten nach solchen Einsätzen mitunter nicht immer sofort eindeutig sei und es daher die Abweichung zur Zahl der Bundespolizei geben könne.
Weder Bundespolizei noch BRK machten am Morgen Angaben zum aktuellen Zustand der Verletzten.
Die Deutsche Bahn meldete nach dem Unfall auf der Plattform X massive Beeinträchtigungen. Der Bahnhof war stundenlang gesperrt. Geschätzt warteten dort kurz nach der Kollision etwa 100 bis 150 Menschen auf eine Möglichkeit zur Weiterfahrt. Das Bahnunternehmen Agilis und die Deutsche Bahn setzten Ersatzbusse ein. "Die Menschen sind alle weggekommen", sagte der Bundespolizei-Sprecher.
Großeinsatz von Feuerwehr und BRK - bis zu 150 Reisende betroffen
Das Unternehmen Agilis betreibt nach eigenen Angaben etwa zehn Prozent des bayerischen Bahnregionalverkehrs. Die Züge fahren vor allem in der Oberpfalz und in Oberfranken.
Weil das Ausmaß des Unfalls zunächst unklar war, wurden zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert. Allein das BRK hatte mehr als 60 Mitarbeiter vor Ort, die Feuerwehr aus Bayreuth und Laineck etwa 85 Helfer. Beschäftigte der psychosozialen Notfallversorgung betreuten nach BRK-Angaben insbesondere die nicht verletzten Zuginsassen. Neun Rettungswägen und fünf Krankentransportwägen rückten an.
Ursprüngliche Meldung vom 11.3.2026: Zugunfall in Bayreuth - neue Details bekannt
Am Mittwoch, 11. März 2026, kam es gegen 18.45 Uhr am Hauptbahnhof in Bayreuth zu einem Zusammenstoß zweier Züge. Dabei wurde eine Person schwer verletzt, eine Person mittelschwer verletzt und fünf weitere leicht verletzt, wie der BRK Kreisverband Bayreuth in einer abschließenden Bilanz berichtet.
Um 18.45 Uhr ging demnach bei der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach ein Notruf der Deutschen Bahn ein. Gemeldet wurde laut dpa ein Zusammenstoß zwischen einem Zug und einer Rangierbahn im Bayreuther Hauptbahnhof mit mehreren Verletzten. Es kollidierten zwei Agilis-Züge. Ein Zug hatte demnach Lokführer und 13 Fahrgäste an Bord und wollte in den Bahnhof einfahren, der zweite war ohne Fahrgäste auf einer Rangierfahrt zum Betanken unterwegs. Die Bundespolizei untersucht nun laut Sprecher, ob der Lokführer des rangierenden Zugs seinen einfahrenden Kollegen übersehen haben könnte.
Komplettsperrung des Bayreuther Bahnhofs nach Zugkollision - sieben Verletzte
Daraufhin wurden zahlreiche Einsatzkräfte des BRK Bayreuth, des privaten Rettungsdienstes SKS sowie der Bayreuther Feuerwehr alarmiert. Aufgrund der gemeldeten Lage wurden zusätzlich die Sanitätseinsatzleitung mit einem leitenden Arzt und weiteren Koordinationsgruppen zum Einsatzort gerufen, wie es im Bericht heißt. Nach der ersten Lageeinschätzung vor Ort gingen die Verantwortlichen von etwa 15 betroffenen oder verletzten Personen aus, weshalb die Leitstelle die Alarmstufe erhöhte. Zwei weitere Einsatzleiter des Rettungsdienstes unterstützten demnach bei der Koordination verschiedener Einsatzabschnitte.
Insgesamt waren 64 Einsatzkräfte sowie vier Notärzte aus Bayreuth, Kulmbach und Nürnberg tätig. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der psychosozialen Notfallversorgung waren im Einsatz und kümmerten sich besonders um unverletzte Fahrgäste, wie im Bericht erläutert wird. Neben den Notärzten kamen demzufolge neun Rettungswagen und fünf Krankenwagen zum Einsatz. Nachdem die Verletzten durch die Notärzte medizinisch begutachtet und erstversorgt wurden, wurden die sieben Verletzten in Kliniken gebracht, so das BRK Bayreuth.
Ein weiterer Betroffener sowie die nicht verletzten Fahrgäste wurden von Kräften des BRK in einem Stadtbus in der Nähe der Einsatzstelle betreut und anschließend entlassen. Der Bahnhof wurde komplett gesperrt. Geschätzt warteten dort kurz nach dem Unfall etwa 100 bis 150 Menschen auf eine Möglichkeit zur Weiterfahrt. Das Bahnunternehmen Agilis und die Deutsche Bahn ließen Ersatzbusse fahren. Die Feuerwehr aus Bayreuth und Laineck war mit rund 85 Kräften im Einsatz. Gegen 22 Uhr war der Einsatz laut BRK abgeschlossen. Nach Angaben der Deutschen Bahn kann es am Morgen zum Betriebsbeginn noch zu vereinzelten Zugausfällen kommen, etwa auf der Linie RE32 zwischen Bayreuth Hauptbahnhof und Pegnitz.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.
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