Menschen trauten am Sonntagmorgen (21. Juni 2026) in Bayreuth ihren Augen nicht. In aller Seelenruhe spazierte ein Flamingo über die Straßen. Klaus Zimmert war gerade im Auto unterwegs, als er den Vogel nahe dem Kreuzsteinbad erblickte. "Es war seltsam. Ich bin dann stehen geblieben", berichtet er unserer Redaktion. Das Tier habe ganz entspannt gewirkt und habe sogar kurz zum Tanz angesetzt, ehe es von der Straße spazierte.

"Gegen 9.20 Uhr haben wir die Info bekommen", sagt ein Beamter der Polizei Bayreuth am Dienstag auf Nachfrage von inFranken.de. "Wir haben eine Streife hingeschickt und das Tier am Wittelsbacher Ring/Ecke Friedrichstraße festgestellt", führt er fort. Wie viele Einheimische vermutet haben, war der Vogel aus dem Tierpark Röhrensee ausgebrochen. Die Polizei kontaktierte daher einen Tierpfleger.

Stadt Bayreuth klärt auf: So konnte der Flamingo aus dem Tierpark fliehen 

Die Polizisten konnten den Flamingo letztlich in einem Hinterhof am Fliehen hindern und ermöglichten so dem Tierpfleger, ihn einzufangen und zurückzubringen. "Er hatte Glück, dass er sonntags entflohen ist", führt er angesichts des großen Verkehrsaufkommens unter der Woche fort. inFranken.de hat die Stadt nach den Hintergründen befragt. 


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Das Flamingogehege im Bayreuther Tierpark Röhrensee.
Stadt Bayreuth

Das Gehege, in dem die Flamingos im Tierpark untergebracht sind, ist nach Angaben des stellvertretenden Pressesprechers an allen Seiten eingezäunt. "Die Vögel werden durch das (schmerzfreie) Beschneiden der Schwungfedern am Verlassen des Geheges gehindert", erläutert er. Dieser Vorgang müsse jährlich wiederholt werden, sofern die Federn nachgewachsen seien.

Im aktuellen Fall sei das Schneiden der Federn für die kommenden Tage vorgesehen gewesen. Während dieser Übergangszeit seien die Tiere etwas besser flugfähig, was dazu geführt habe, dass der Flamingo den Zaun überwinden konnte, gibt der Sprecher an.

Können Flamingos gefährlich werden? So sollte man sich verhalten

Die Frage, ob ein solcher Vorfall bereits vorgekommen sei, verneint der stellvertretende Pressesprecher der Stadt Bayreuth. Weitere Maßnahmen seien nicht geplant. Der Stadtsprecher erklärt dazu, dass es sich um einen Ausnahmefall gehandelt habe. "Die Schwungfedern des Vogels wurden bei der Rücknahme ins Gehege beschnitten", betont er.

Im Hinblick auf das Verhalten von Flamingos gegenüber Menschen beschreibt der stellvertretende Pressesprecher die Tiere als zurückhaltend und vorsichtig. "Sie sind harmlos und nicht aggressiv. Gefahr geht von einem Flamingo nicht aus", stellt er klar. Wer dennoch einem Flamingo begegnet, solle Abstand halten, um das Tier nicht zu verschrecken. Allerdings sei es sehr unwahrscheinlich, dass es zu einer solchen Begegnung komme.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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