Insgesamt vier Personen wurden bei einem Verkehrsunfall verletzt, weil ein 36-jähriger Deutscher auf der A9 rechts überholte und dabei einen Unfall verursachte. Weiter heißt es im Polizeibericht: Zusätzlich dauerte die Unfallaufnahme drei weiteren Verkehrsteilnehmern zu lange, und sie befuhren verbotswidrig die Rettungsgasse, was mit einem Bußgeld geahndet wurde.

Am frühen Freitagabend (17. Juli 2026) kam es auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Pegnitz und Weidensees zu einem Verkehrsunfall. Ein 36-jähriger Deutscher befuhr laut Polizeibericht mit seinem Kia Ceed die linke Fahrspur hinter einem Ford. Da es dem Kia-Fahrer nicht schnell genug ging, wechselte er über die mittlere der drei Fahrspuren auf die rechte, um so zusätzlich einen auf der mittleren Spur fahrenden Wagen rechts zu überholen.

Vier Verletzte bei Unfall mit Rechts-Überholer

Weiter heißt es in der Pressemeldung der Polizei: Er scherte dann vor diesem ein und stieß dort mit dem Ford, der auch auf die mittlere Spur gewechselt hatte, zusammen. Der Kia touchierte noch ein drittes Fahrzeug. Danach knallten der Kia und der Ford in die Leitplanke. Beide Fahrzeuge prallten dort ab und kamen auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.


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Der KIA-Fahrer habe bei dem Unfall eine Kopfplatzwunde erlitten. Drei der vier Insassen des Ford, Eltern mit ihren Kindern (6 und 9), seien ebenfalls leicht verletzt worden. Sie kamen ins Krankenhaus. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei mit rund 35.000 Euro. Sowohl der KIA als auch der Ford mussten abgeschleppt werden.

Die A9 war in Richtung Nürnberg während der Unfallaufnahme für zwei Stunden teils komplett gesperrt. Bei der Anfahrt zur Unfallstelle stellte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth fest, dass ein Motorrad, ein Auto und ein Lastwagen die Rettungsgasse nutzten, um im Stau voranzukommen. Alle drei Fahrzeugführer wurden angezeigt und müssen nun ein Bußgeld in Höhe von je 286,50 Euro bezahlen, meldet die Polizei.