Jede einzelne Blutspende kann Leben retten – dessen sind sich auch die Bayreuther Sportclubs Medi Bayreuth, Bayreuth Tigers und Haspo Bayreuth bewusst. So hat sich das Trio im Sommer bereiterklärt, bei der Kampagne #missingtype – erst wenn’s fehlt, fällt’s auf mitzuwirken, teilt das Landratsamt Bayreuth mit.

 Die Gesundheitsregion Plus Landkreis Bayreuth und der Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamtes Bayreuth haben, zusammen mit den Kooperationspartnern BRK-Kreisverband Bayreuth sowie dem BRKBlutspendedienst Bayern, auf das dringliche Thema Blutspende in Form einer PlakatKampagne hingewiesen. Hierfür schlüpften unter anderem Medi-Kapitän Bastian Doreth und Tigers-Angreifer Ivan Kolozvary in die Rolle eines Fotomodels und ließen sich mit dem #missingtype-Schild des Blutspendedienstes Bayern ablichten.

Läuft hier etwas falsch? Das fragt man sich erst einmal, wenn man die Namen der Protagonisten auf den Schildern liest. Dort fehlen nämlich die Buchstaben A, B und O (= Null). Diese Buchstaben stehen für genau jene Blutgruppen, deren Spenden jeden Tag schwerkranken und verletzen Mitmenschen in ganz Deutschland den größten Wunsch nach Leben erfüllen. 

Jeden Tag werden allein in Deutschland zirka 15.000 Blutspenden benötigt. Durch den demografischen Wandel wächst die Herausforderung, geeignete Spender zu finden, die mit ihrem Blut etwa Krebs-, Herz-, Magen- oder Darmerkrankungen bekämpfen. Engpässe entstehen hier regelmäßig. Der im letzten Jahr hohe Bedarf an Blutkonserven in Krankenhäusern hat die Relevanz der Blutspende auch in Zeiten der Corona-Pandemie deutlich gemacht. Für viele Menschen sind Blutkonserven schlichtweg überlebenswichtig – in akuten Situationen, für geplante Operationen sowie für chronisch kranke Patientinnen und Patienten.

Auch deshalb habe diese Kampagne nicht nur eine regionale, sondern auch eine überregionale Tragweite. Hinter #missingtype stecken auch prominente Sportstars wie Mats Hummels, Jérôme Boateng, David Alaba, Fabian Hambüchen oder Maria HöflRiesch.