In Bayreuth ist die Aufstellung des Maibaums gesichert: Die Diebe haben den Maibaum, der in einer nächtlichen Aktion vom Bauhof der oberfränkischen Stadt entwendet wurde, an Oberbürgermeister Thomas Ebersberger zurückgegeben, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

Der CSU-Politiker überreichte den Tätern aus dem nahegelegenen Dorf Tressau bei der Rückgabe ohne Umschweife die geforderte Ablöse von hundert Litern Bier - davon zehn Liter alkoholfrei - sowie ein Spanferkel.

"Beißen in den sauren Apfel": Diebe erhalten Bier und Spanferkel

"Wir beißen in den sauren Apfel und zahlen", erklärte das Stadtoberhaupt. Der 20 Meter hohe Bayreuther Maibaum wurde seit September im städtischen Bauhof gelagert. Städtische Mitarbeiter sollen ihn am Donnerstag (30. April 2026) erneut in der Fußgängerzone aufstellen.


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Das Aufstellen von Maibäumen in Bayern, Österreich und Südtirol geht vermutlich auf vorchristliche Frühlingsbräuche zurück, begleitet von der Tradition des Maibaum-Diebstahls.

Dabei steht nicht das Materielle im Vordergrund, da ein gestohlener Maibaum keinen praktischen Nutzen hat und nicht zu Geld gemacht werden kann. Üblicherweise verlangen die Diebe als Ablöse Verpflegung beziehungsweise eine Brotzeit.