Dieser Mann kommt mit wenig aus. Ein hölzerner Klappstuhl, darauf ein frühlingsbuntes Sitzkissen, darunter eine Flasche Pils, dahinter fünf schmale Bretter, eine stilisierte Betonwand (gegen die noch gefahren werden sollte, zumindest verbal). Sparsam, aber gerade darin ungeheuer ausdrucksvoll, sind auch Mimik und Gestik. Viele Worte verliert Gerd Dudenhöffer, besser bekannt als Heinz Becker, den er seit drei Dekaden verkörpert, ohnehin nicht. Schiebermütze (vulgo, also Saarpfälzisch, auch "Batschkapp" genannt), breite Hosenträger und kleinkariertes Hemd sind geblieben.

Und kaum steht der Becker Heinz auf der Bühne des Hegel-Saals und äußert ein erstes, langgezogenes "Sooo!", grüßen ihn vorfreudig erregte Lacher und Klatschen. Kleinkariert, das wird schnell klar, ist auch Beckers Welt, irgendwo zwischen Homburg, Bexbach und dem Neunkirchner ("Neinkeier") Zoo gelegen.