Die Planungen für die Umnutzung des alten Hallenbades am Margaretendamm zum neuen Universitätssportzentrum können beginnen: Das bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst genehmigte jetzt einen entsprechenden Bauantrag der Otto-Friedrich-Universität. "Die Universität kann nun das staatliche Bauamt Bamberg damit beauftragen, die konkrete Planungsphase einzuleiten, erklärt Kanzlerin Dagmar Steuer-Flieser in der Pressmitteilung der Hochschule. "Hierüber freuen wir uns sehr und danken dem Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle." Erster Schritt der Planungsphase sei die Auslobung eines Architekturwettbewerbs.


Mobile Zwischenwand

In dem denkmalgeschützten Gebäude werden auf circa 3000 Quadratmetern Hauptnutzfläche unter anderem eine Zweifachsporthalle mit mobiler Zwischenwand, ein Gymnastikraum sowie Raum für Büros und Lehrveranstaltungen entstehen. In den Außenflächen sind darüber hinaus eine 100-Meter-Laufbahn sowie Weitsprung- und Kugelstoßanlagen vorgesehen. Die aktuellen Schätzkosten für die gesamte Baumaßnahme belaufen sich auf knapp 13,8 Millionen Euro und wurden für den Doppelhaushalt 2019/20 des Freistaats Bayern angemeldet.

Über die Aufnahme in den Haushaltsplan entscheidet der bayerische Landtag. Sollte dieser die finanziellen Mittel genehmigen, kann nach Abschluss der Planungsphase im Jahr 2021 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Eine Aufnahme des Betriebs ist in diesem Fall für das Wintersemester 2022/23 vorgesehen. Zeitgleich dazu will die Universität ihre derzeit noch genutzten Sportstätten am Volkspark aufgeben.


Konzentration an einem Ort

Dem Bauantrag voraus ging die Unterzeichnung des Kaufvertrags am 19. Dezember 2016. Die Stadtwerke Bamberg und die Immobilien Freistaat Bayern hatten damit die Zukunft des alten Hallenbads als künftiges Universitätssportzentrum gesichert und den Grundstein für eine dauerhafte Konzentration aller universitären sportlichen Aktivitäten an einem Ort gelegt.