Update 13.41 Uhr: Sturm und Gewitter haben in Bayern Spuren hinterlassen

In Unter- und Oberfranken verursachten der starke Wind und die teils heftigen Schauer keine größeren Schäden. "Es sind ein paar Bäume umgeknickt, aber das war es dann auch schon", sagte ein Polizeisprecher in Würzburg. Auch in Oberfranken und Mittelfranken war die Lage laut Polizei relativ ruhig.

In den Landkreisen Forchheim, Erlangen-Höchstadt kam es am Donnerstagmorgen zu Stromausfällenin rund 3000 Haushalten. Ursache waren Bäume, die aufgrund des Sturmes in Leitungen gefallen waren.

In Aschaffenburg war in der Nacht zu Donnerstag eine Straße eingebrochen und hatte ein etwa 50 mal 50 Zentimeter großes und etwa 1,30 Meter tiefes Loch in den Asphalt gerissen. Einer Stadtsprecherin zufolge wurde niemand verletzt. Ob die Straße aufgrund des Regens unterspült wurde oder ob der darunterliegende Kanal zusammengefallen ist, war zunächst unklar.

Heftige Sturmböen haben am Donnerstag in Bayern den Bahnverkehr durcheinandergewirbelt und mehrere Unfälle verursacht. Winterliches Schneegestöber legte den morgendlichen Berufsverkehr der Münchner S-Bahn teilweise lahm. Es kam im Gesamtnetz "zu erheblichen Verzögerungen sowie Zugausfällen", teilte die Deutsche Bahn mit. Der Wind ließ ein Gerüst einstürzen, das zwei 50 Jahre alte Bauarbeiter unter sich begrub. Einer der Männer wurde nach Angaben der Feuerwehr leicht, der andere schwer verletzt.
 


Update: 13.05 Uhr: Warnung vor starken Windböen bis in den Abend aktuell

In Franken bleibt es windig: Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin vor markantem Wetter. Bis in den Nachmittag bleibt es in weiten Teilen Frankens - vor allem in Oberfranken und im nördlichen Mittelfranken stürmisch, hier bläst der Wind mit bis zu 80 km/h. Hier flaut der Wind bis in den Abend ab, so wie im restlichen Franken treten noch Windgeschwindigkeiten bis zu 70 km/h auf.

 


Update 10.45 Uhr: Windgeschwindigkeit nimmt von Süden her ab

Für das südliche und nordwestliche Franken stuft der Deutsche Wetterdienst die Sturmwarnungen zurück: Für das südliche Mittelfranken und das westliche Unterfranken gibt es nur noch Warnungen vor Windböen mit bis zu 70 km/h. Für das restliche Franken, also Oberfranken und Teile von Mittel- und Unterfranken, wird weiterhin vor Sturmböen gewarnt. Hier sind Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h zu erwarten.

Update: 8.30 Uhr: Behinderungen bei der Bahn in Bayern

Der Bahnverkehr zwischen München und Ulm ist am Donnerstagmorgen zeitweise unterbrochen worden. Wegen eines Schadens an der Oberleitung bei Gessertshausen (Landkreis Augsburg) leitete die Bahn den gesamten Fernverkehr ab 07.00 Uhr über Donauwörth um. "Dadurch kommt es derzeit zu Verspätungen von mindestens einer halben Stunde", sagte eine Bahn-Sprecherin am Donnerstag. Möglicherweise sei die Oberleitung durch starke Windböen beschädigt worden. Für die Reparatur stoppte die Bahn den gesamten Verkehr auf der zweigleisigen Hauptstrecke. Wie lange die Sperrung dauern wird, war zunächst unklar.

Die Sturm- und Gewitterwarnungen für Franken bleiben derweil bestehen - es kann zu Windgeschwindigkeiten von 80 bis 100 km/h kommen, in Schauernähe gibt es teils Orkanböen mit bis zu 110 km/h.

Update 7.10 Uhr: Amtliche Warnung vor schweren Sturmböen für ganz Franken
Die Warnung vor starken Gewittern ist für Franken aufgehoben worden, jedoch warnt der Deutsche Wetter dienst weiter vor schweren Sturmböen in ganz Franken. Dabei kann es zu Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h kommen, in Schauernähe muss mit Orkanböen mit bis zu 110 km/ gerechnet werden.

Es sind unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich.

Update 7 Uhr: Auch östliches Oberfranken betroffen
Der Deutsche Wetterdienst warnt in den Kreisen Kronach, Kulmbach, Lichtenfels sowie Bayreuth vor schweren Gewittern mit Orkanböen mit bis zu 110 km/h Geschwindigkeit.

Update 6.40 Uhr: Unwetterwarnung teilweise herabgestuft
Im westlichen Franken entspannt sich die Lage ein wenig: In Unterfranken und im westlichen Mittelfranken ist die Warnung auf die zweite von vier Stufen herabgestuft worden. Der Deutsche Wetterdienst warnt aber auch dort weiter vor Gewittern. Der Wind bläst dort mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100 Kilometern pro Stunde.

Wie der Deutsche Wetterdienst bekannt gibt, kann es am Donnerstagmorgen in Teilen Frankens zu starken Gewittern mit Orkanböen kommen. Von Westen her ziehen die Gewitter auf - betroffen sind die Landkreise Würzburg, Kitzingen und Haßberge in Unterfranken, Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim, Nürnberg, Fürth und Erlangen-Höchstadt in Mittelfranken sowie Stadt und Land Bamberg und Forchheim in Oberfranken.

Die orkanartigen Böen können Geschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometern pro Stunde erreichen, außerdem kommt zu es zu teils starken Schauern.