Donnerstag/Freitag:

Hallstadt

Die Letzten ihrer Art
"Die Letzten ihrer Art" heißt das Bühnenprogramm, mit dem die Gruppe "Gankino Circus" landauf, landab für Furore sorgt. Der Titel trifft den Nagel auf den Kopf: vier virtuose Musiker, begnadete Geschichtenerzähler und kauzige Charakterköpfe, ein hinreißend verqueres Bühnengeschehen, handgemachte Musik und eine große Portion provinzieller Wahnsinn - wo, bitteschön, gibt's das heute noch? Rasante Melodien, schräger Humor und charmante Bühnenfiguren sind die zentralen Zutaten ihres einzigartigen Konzertkabaretts - ein Genre, das die Ausnahmekünstler aus dem fränkischen Dietenhofen nicht nur erfunden, sondern mittlerweile zur kultverdächtigen Kunstform erhoben haben. Zu erleben am heutigen Donnerstagabend um 20 Uhr im Kulturboden in Hallstadt. Im Zentrum stehen das von schrägen Gestalten bevölkerte Örtchen Dietenhofen und die vier Protagonisten, die das staunende Publikum durch den Abend begleiten. Da ist der Sänger, Saxophonist und begehrteste Junggeselle Dietenhofens: der elegante Arztsohn Dr. Simon Schorndanner junior. Auch der Bäckersbub und Percussion-Tausendsassa Johannes Sens sowie Maximilian Eder aus der traditionsreichen Dynastie der Eders geben sich die Ehre. Und Gitarrist und Gruppenleiter Ralf Wieland spinnt mit seinen skurrilen Geschichten den roten Faden, der sich durch das außergewöhnliche Bühnengeschehen zieht.

Hallstadt

Die größten Hits einer Superband
Ray Wilson, der Ex-Sänger von "Genesis", präsentiert zu seinem 20-jährigen Bühnenjubiläum die größten Hits der Bandgeschichte und seiner Solokarriere.Facettenreiche Songstrukturen aus der progressiven Rock-Ära der Band sowie die Pop-Hits der 1970er bis 1990er Jahre verschmelzen mit klassischen Streicher-Arrangements - eine neue Dimension von "Genesis", ohne dass die Songs ihren Originalcharakter verlieren. Mit seinem Projekt "Genesis Classic" hatte sich Wilson 2011 einen ganz persönlichen Traum erfüllt: die erfolgreichsten Hits von "Genesis" auf großer Bühne in Originalversion "unplugged" zu spielen, die klassischen Keyboard-Sequenzen ersetzt durch Streicher-Arrangements. Zu erleben am morgigen Freitag um 20 Uhr (Einlass 19) im Kulturboden in Hallstadt.

Samstag:

Bamberg

Sieben Bilder im Theresianum
Lust, Theater mal ganz anders zu entdecken? Gelegenheit dazu bietet das Performance-Theater "7Bilder" im Theresianum in Bamberg. Im April bringt "Die Künstlerwerkstatt e.V." aus Stegaurach ein Performancetheater mit experimentellem Mix aus vertrautem Gefühl und ausgestellten Augenblicken als Uraufführung auf die Bühne. Im Laufe der sieben Vorstellungen werden jedes Mal aufs Neue die titelgebenden "7Bilder" in die Phantasie der Zuschauer gemalt. Es gibt sechs Darsteller, sechs Farben und sieben Szenen. Die wechselnde Besetzung sorgt an jedem Abend für einzigartige Konstellationen und "Bilder" mit Schauspiel, Tanz, Musik oder Gesang. Gespielt wird noch am 20./21. und 27./28 April jeweils um 20 Uhr in der Turnhalle des Theresianums am Karmelitenplatz.

Bamberg

"The Magnetics" spielen auf
Olly Riva ist in Italien ein sehr bekannter Musiker, der mit Shandon und anderen Projekten regelmäßig große Bühnen spielt und dabei auch große Unterhaltung bietet. "The Magnetics" ist sein neuestes Projekt und widmet sich ganz dem jamaikanischen Ska in erstklassiger, wenngleich ungewöhnlicher Quartett-Besetzung. Die Orgel macht die Musik! Die Besetzung bündelt prominente musikalische Kräfte. Olly Riva, Frontmann der in Italien berühmten Ska-Hardcore-Truppe Shandon, bringt Mr. Massa mit ins neue Projekt, bei dem unter anderem Mr. Jack Giacalone ("The Soul Rockets") und Dimitri ("The Raggavibes") am Start sind. "The Magnetics" spielen am Samstag ab 21 Uhr im Sound-n-Arts.

Bamberg

Jazz aus Tschechien zu Gast
Das Vít-Švec-Trio spielt in einer klassischen Besetzung und ist doch eine der originellsten tschechischen Jazzbands. Das Repertoire umfasst moderne Arrangements von Jazz-Standards sowie eigene Kompositionen, die von zeitgenössischer klassischer Musik geprägt sind und auch Elemente von lateinamerikanischer Musik enthalten. Der Bassist Vít Švec, auch Mitglied des Schauspielensembles des Nationalmuseums und des Filmsymphonieorchesters,wurde durch seine jahrelange Zusammenarbeit mit Michal Gera, Jana Koubková und Elena Suchánková bekannt, auch Jan Linhart (dr) ist ein viel beschäftigter Begleitmusiker von hervorragenden tschechischen Jazzsolisten. Ebenfalls zur ersten Jazz-Garnitur gehört der begabte Pianist Jiri Ruzicka. Am Samstag gastiert das Trio ab 21 Uhr im Jazzclub.

Sonntag:

Bamberg

Gipfelwerk der geistlichen Musik
Bachs h-moll-Messe gilt als Gipfelwerk der geistlichen Musik und ist ein Stück, dass sehr selten zu hören ist. Am Sonntag, 22. April, erklingt es um 17 Uhr erstmals im Bamberger Dom. Ausführende sind fünf namhafte Vokalsolisten, die Schola Bamberg sowie das Barockorchester La Banda auf historischen Instrumenten. Die Leitung hat Domkapellmeister Werner Pees. Karten gibt es im Vorverkauf beim BVD, Lange Straße, Restkarten an der Abendkasse. Während des Konzerts ist das Parken auf dem Domplatz erlaubt.

Hallstadt

Satire satt mit Lach & Schieß
Schauspielerische Wucht in Kombination mit fulminanter Musikalität und ungebremster Lust am Skurrilen, das sind die Komponenten, aus denen das Ensemble der Lach- und Schießgesellschaft gestrickt ist. Wer die herrlichen Programme von Ulan & Bator kennt, dem Kabarettduo von Sebastian Rüger und Frank Smilgies und damit 50 Prozent der neuen Truppe, der wird begeistert sein, wie sich deren hochkomische Phantastereien mit der politischen Wucht der Lach & Schieß verbinden. Davon überzeugen kann man sich beim Gastspiel der Münchner Lach- und Schießgesellschaft am Sonntag, 22. April, um 20 Uhr im Kulturboden in Hallstadt. Karten für den Abend gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen. Die ganz eigene, verquere Weltsicht, die Ulan & Bator auszeichnet, fließt durch die nicht minder klug verschwurbelten Assoziationen von Caroline Ebner in die Themen, die die Welt im Kabarett bewegen. Und Norbert Bürger, studierter Gitarrist, Komponist und Erzkomödiant, gibt den Takt dazu und hat als gelernter Chorleiter dem Ensemble die satirischen Flötentöne beigebracht.