In Bamberg wächst an einzelnen Stellen das Jakobskreuzkraut. Die Stadt Bamberg weist darauf hin, dass es sich dabei um eine heimische Wildpflanze handelt, die insbesondere für Insekten – vor allem für bestimmte Schmetterlingsarten – von Bedeutung ist, zugleich jedoch giftige Inhaltsstoffe enthält.

Wichtig ist daher ein sachgerechter und besonnener Umgang: Jakobskreuzkraut stellt vor allem für Weidetiere ein Risiko dar, wenn es in größeren Mengen aufgenommen wird. Für Menschen besteht bei normalem Kontakt keine akute Gefahr, dennoch sollten beim Umgang mit der Pflanze Schutzmaßnahmen beachtet werden.

Richtiger Umgang mit der Pflanze

Wer Jakobskreuzkraut entfernt, sollte feste Handschuhe tragen, möglichst langärmelige Kleidung anziehen und den direkten Hautkontakt vermeiden. Die Pflanzen sollten vollständig, inklusive der Wurzel, entfernt werden. Das Pflanzenmaterial darf nicht auf dem Kompost entsorgt werden, sondern gehört in den Restmüll, um eine weitere Verbreitung zu verhindern.


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An einigen Stellen in Bamberg wächst das heimische Jakobskreuzkraut. Die Stadt weist darauf hin, dass die Pflanze wichtig für Insekten, vor allem für bestimmte Schmetterlinge, aber zugleich giftig ist.
Unsplash, Asim Rehman (Symbolbild)

Besonders wichtig ist ein rechtzeitiges Handeln vor dem Verblühen: Durch ein frühzeitiges Abmähen oder Entfernen der Pflanzen vor der Samenbildung kann verhindert werden, dass sich die Samen leicht verbreiten und neue Bestände entstehen.

Jakobskreuzkraut auf städtischen Flächen

Auf städtischen Flächen wird das Jakobskreuzkraut dort zurückgedrängt, wo eine Gefährdung für Mensch oder Tier nicht ausgeschlossen werden kann, etwa in der Nähe von Spielplätzen oder Weideflächen. Gleichzeitig setzt die Stadt an geeigneten Standorten auf einen differenzierten Umgang, um die Biodiversität zu erhalten.

Bürgerinnen und Bürger, die Fragen haben oder größere Bestände melden möchten, können sich an das zuständige Umweltamt der Stadt Bamberg wenden.

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.