Mit einem überzeugenden 5:0-Sieg im Finale gegen die Überraschungsmannschaft des Turniers, Dennert Massivhaus aus Schlüsselfeld, gewann das Team Schaeffler Hirschaid zum dritten Mal den Pokal beim Company Cup im Hallenfußball. Auf dem dritten Platz landete die Firma Bosch, die im Spiel um Platz 3 einen 0:4-Rückstand gegen Ofa Bamberg noch ausglich und sich im Neunmeterschießen die Bronzemedaille sicherte.
Überaus zufrieden zeigte sich Organisator Steffan Seidler mit der fairen und sehr guten Spielweise, die die Firmen auf das Hallenparkett legten. Zum besten Spieler des Turniers wurde Michael Pfänder (Herbert Pfänder Haustechnik) gewählt. Er teilte sich auch die Torjägerkrone mit Mario Meth (Elektro Tempel), beide erzielten zehn Treffer.


Jobst der tragische Held

Zu den besten Torwarten wurden Daniel Schorr (Team Schaeffler Hirschaid) und Jerome-Jermaine Jobst (Dennert Massivhaus) gewählt. Letzterer wurde zum tragischen Helden, als er im Halbfinale nach Glanzparaden und im Neunmeterschießen seinem Team den Sieg sicherte und sich beim vorletzten Schuss einen offenen Bruch am Finger zuzog. Auch die eingeteilten Schiedsrichter um Simon Winkler, Richard Bauer, Tobias Paesler und Marian Engelhaupt machten Werbung für ihr Hobby und zeigten sehr ansprechende Leistungen.
In den Vorrundenspielen konnte sich als einzige Firma Herbert Pfänder Haustechnik schadlos halten und gewann alle drei Spiele, jedoch musste sie sich im Viertelfinale dem späteren Siegerteam Schaeffler Hirschaid mit 2:4 geschlagen geben. Auch der Titelverteidiger Brose Hallstadt musste hier überraschend nach einer 1:2-Niederlage gegen Dennert Massivhaus die Segel streichen.
Dagegen zog Ofa Bamberg mühelos nach einem 5:0 gegen Trench Germany in das Halbfinale ein. Einen richtigen Fußballknaller im letzten Viertelfinale lieferten sich die Firma Bosch und Elektro Tempel, das bessere Ende mit 3:2 hatten die Boschler auf ihrer Seite.
Im Halbfinale mussten aber auch sie nach einem Neunmeterschießen mit 3:5 die Hoffnungen auf den ersten Sieg bei diesem Turnier begraben. Nach einem 3:3 in der regulären Zeit konnten sie vom Punkt aus nicht treffen, was Dennert den Einzug ins Finale bescherte. Ebenso spannend verlief das zweite Halbfinale, das Schaeffler mit 2:1 gegen Ofa gewann.
Das Finale wurde zu einer klaren Angelegenheit für die Mannen aus Hirschaid. Man merkte Dennert Massivhaus an, dass sie ohne ihren sicheren Rückhalt chancenlos waren und verloren klar mit 0:5. red