Durch Inklusion soll keiner ausgegrenzt werden und die Gesellschaft zu einer Gemeinschaft heranwachsen. Inklusion im und durch Sport ist das Motto des Projektes "ginaS - goolkids integriert natürlich alle Sportler". Gemeinsam mit Sportverbänden, Vereinen und Gruppen wird so Menschen mit und ohne Behinderung ermöglicht, gemeinsam Sport zu treiben. Beeinträchtigungen, soziale Herkunft oder religiöse Weltanschauungen spielen keine Rolle. Im Vordergrund steht einzig der Spaß am Sport und die gemeinsame Bewegung.

Crowdfunding gestartet

Nun hat der Förderkreis ein besonderes Projekt gestartet: zwölf Sportrollstühle sollen angeschafft werden. Finanziert werden diese durch die Gemeinschaft Gleichgesinnter, sprich mittels Crowdfunding. Seit gestern sind Spenden unter www.toyota-crowd.de/goolkids möglich. Das Projekt läuft insgesamt drei Wochen.

Mit dem Geld werden die zwölf Sportrollstühle sowie ein passender Anhänger für den Transport gekauft. Insgesamt ist eine Summe von 40 000 Euro notwendig, die bereits teilweise durch Zuwendungen von lokalen Stiftungen abgedeckt ist. Der Plan ist, die angeschafften Sportrollstühle den Vereinen, Verbänden oder Schulen auf Anfrage zu überlassen, damit sich diese durch das gemeinsame Sporttreiben im Sportrollstuhl für den Gedanken der Inklusion sensibilisieren können.

Projekttage an Schulen

"Wir sind glücklich", meint Vorstandsmitglied Wolfgang Heyder, "dass wir die Möglichkeit haben, den Rollstuhlbasketball nutzen zu können, um gemeinsam mit Topathleten die inklusive Aufklärungsarbeit an verschiedenen bayerischen Schulen aktiv voranzutreiben". Sogleich kündigt er noch für dieses Schuljahr acht Projekttage an, bei denen die Sportrollstühle zusätzlich zum Einsatz kommen werden.

"Genauso wichtig ist es uns, den Gedanken der Inklusion in die Breite zu tragen, weshalb wir uns eigene Sportrollstühle wünschen", so Heyder.

Um mehr Beteiligung für das Crowdfunding zu generieren, bietet der Förderkreis attraktive Prämien zum Kauf an. So besteht die Möglichkeit, sich auf dem dazugehörigen Anhänger oder auf den Speichen der Sportrollstühle werblich zu verewigen oder seine Verbundenheit durch den Kauf eines eigens für dieses Projekt designten T-Shirts sichtbar zu machen.

Sollte das angestrebte Finanzierungsziel übertroffen werden, plant der Förderkreis außerdem die Einstellung eines festen Mitarbeiters. Er oder sie wird die Überlassung der Sportrollstühle zukünftig koordinieren.

"Auf diese Weise wollen wir die Möglichkeit schaffen, Brücken in Form von sportlichen Begegnungen zu bauen und Perspektiven zu ändern. Wir zeigen den Menschen, wie leicht Sport miteinander funktionieren kann", sagt Heyder. red