In Nördlingen fand die deutsche Meisterschaft im Ju-Jutsu statt. Vom TSV Burgebrach ging Cheyenne Siegemund in der Klasse weiblich U18/bis 57 kg an den Start. Sie gewann alle vier Kämpfe und damit die Goldmedaille.
Ihren ersten Kampf bestritt Cheyenne Siegemund gegen Kim Gottwald vom KSC Hanau. Sie ließ ihrer Gegnerin keine Chance und beendete diesen Kampf vorzeitig durch technische Überlegenheit. Im nächsten Kampf stand die Burgebracherin Luzie Grutke, World-Cup-Siegerin des Jahres 2014, vom Kodokan Norderstedt gegenüber. Aber auch hier zeigte Cheyenne Siegemund, dass sich ihr Training ausgezahlt hatte. Nach drei Minuten Kampfzeit gewann sie überlegen mit 14:1 Punkten.


Technische Überlegenheit

Im Halbfinale hatte sie Pia Draffehn vom MTV Vorsfelde als Gegnerin. Auch hier zeigte die TSV-Kämpferin Nervenstärke und gewann vorzeitig durch technische Überlegenheit.
Im Finale stand Cheyenne Siegemund ihrer Landeskaderkollegin Sophie Büscher, vom TSV Bergen gegenüber. Von Anfang an machte die Burgebracherin Druck und konnte sowohl mit Schlag- als auch Wurftechniken punkten. Mit einem Beingreifer beendete sie auch diesen Kampf vorzeitig durch technische Überlegenheit. Mit diesem Ergebnis holte die junge Burgebracherin verdient die Goldmedaille und wurde an diesem Kampftag außerdem noch mit dem Ehrenpreis für die beste Technikerin belohnt. Mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft ist Cheyenne Siegemund gut gerüstet für die Europameisterschaft im Oktober. red