Strukturell sind bei Brose Bamberg nach dem Ausstieg von Brose als Gesellschafter für die Zukunft viele Fragen offen, sportlich sind die wichtigsten für das geplante Finalturnier der Basketball-Bundesliga (BBL) in München im Juni geklärt. Wie der Verein am Wochenende in einer Mitteilung offiziell bestätigte, werden Jordan Crawford, Paris Lee, Kameron Taylor und Tré McLean in diesen Tagen in Bamberg zurückerwartet. Werden die US-Amerikaner innerhalb von fünf Tagen zweimal negativ auf das Coronavirus getestet, dürfen sie am Trainingsbetrieb teilnehmen.

Die Brose-Akteure, die in Bamberg geblieben waren, durften erstmals am Samstag individuell im Trainingszentrum in Strullendorf trainieren, spätestens Ende dieser Woche soll die erste Teameinheit folgen. Voraussetzung hierfür ist die Genehmigung der zuständigen Behörden und dass die beiden Corona-Tests, die am Freitag und am Montag vorgenommen wurden beziehungsweise werden, negativ ausfallen.

Getestet wird bei Brose Bamberg ein Kreis von 22 Personen, denn mehr dürfen sich nach dem Hygienekonzept der BBL nicht bei den Trainingseinheiten in der Halle aufhalten und schließlich auch mit zum Turnier fahren. 13 Spieler umfasst der Bamberger Kader: Jordan Crawford, Paris Lee, Kameron Taylor, Tré McLean, Assem Marei, Retin Obasohan (alle Importspieler), Elias Harris, Christian Sengfelder, Nelson Weidemann, Mateo Seric, Marvin Heckel, Daniel Keppeler und Moritz Plescher.

Louis Olinde (Schulter) und Bryce Taylor (Achillessehne) können, wie bereits berichtet, verletzungsbedingt nicht am Turnier teilnehmen. Die 22-köpfige Bamberger Delegation würde sich voraussichtlich am 2. Juni auf den Weg nach München machen, am 6. oder 7. Juni findet das erste Gruppenspiel statt. Voraussetzung hierfür ist aber immer noch das grüne Licht von Behörden und Politik für das geplante Turnier.

Am Dienstag soll sich das Kabinett der bayerischen Landesregierung am Dienstag darüber beraten.

Vechta fehlt ein halbes Dutzend

Weitaus größere Personalprobleme als Brose hat Gruppengegner Rasta Vechta. Wie die Norddeutschen mitteilten, werden sie in München auf das Sextett Steve Vasturia, Jordan Davis, Kamari Murphy, Zabian Dowdell, Justin Raffington und Robin Christen verzichten müssen. Cheftrainer Pedro Calles ist aktuell auf der Suche nach zwei Verstärkungen. Mit Ishmail Wainright und Trevis Simpson stehen aktuell nur zwei Importspieler im Kader von Rasta Vechta.