Pommersfelden gliedert sich in die zehn Ortsteile Pommersfelden, Limbach, Oberndorf, Sambach, Schweinbach, Steppach, Stolzenroth, Unterköst, Wind und Weiher auf und beheimatet knapp 3000 Einwohner. Südlich von Bamberg und zwischen Forchheim und Burgebrach gelegen, bietet Pommersfelden seinen Bürgern eine gute Verkehrslage. Eingebettet in das Tal der Reichen Ebrach ist Pommerfelden zudem mit einer wunderschönen Landschaft gesegnet.


Leben in Pommersfelden

Der Ort ist mit dem Auto gut erreichbar und an das Liniennetz der VGN angeschlossen - gut für Berufstätige und junge Familien. Eine zufriedenstellende Infrastruktur mit Dienstleistern, Handwerkern, Geschäften der Nahversorgung und Banken erhöht den Wohnkomfort. Eine breite Auswahl an Freizeiteinrichtungen sorgt für Erholung.

Wer mag, kann sich auf den Sport- und Tennisplätzen, den Wanderwegen oder im Schwimmbad austoben. Zahlreiche Vereine peppen das Dorfleben auf und veranstalten das ein oder andere Fest im Laufe des Jahres. Vom Brieftaubenverein über den Filmclub (beide in Sambach) bis zum Posaunenchor ist in der Gemeinde Pommersfelden alles vertreten. Es gibt in Pommersfelden auch eine Gruppierung der Freiwilligen Feuerwehr, die aus motivierten und engagierten Bürgern des Ortes besteht.


Schloss Weissenstein

Als Inkarnation kirchlicher und weltlicher Macht fungierte Lothar Franz von Schönborn sowohl als Kurfürst als auch in der Position als Erzbischof von Mainz und Fürstbischof von Bamberg. Der Erbauer von Schloss Weissenstein hat einen der renommiertesten Baumeister seiner Zeit engagiert, um den dreiflügligen Schlossbau zu errichten: Johann Dientzenhofer. In Mitten einer weitläufigen Parkanlage im Englischen Stil, in der früher Damwild gehalten wurde, thront das majestätische Gebäude und strahlt einen Glanz von Prunk und Reichtum aus.

Besondere Glanzpunkte sind der Marmorsaal in der Beletage, dem ersten Stock des Gebäudes, und der Gartensaal, über den der Park betreten wurde. Letzterer wurde im Stil einer Muschelgrotte erbaut und ist ein märchenhafter Raum. Die stuckverzierten Wände sind über und über mit Muscheln versehen. Nicht zu vernachlässigen ist die Gemäldegalerie, an deren Wänden Werke einiger der bedeutendsten Barockmaler wie Rubens oder Tizian hängen. Bei einem Besuch des Schlosses lohnt es sich in jedem Fall eine Stunde Zeit für eine Führung zu investieren und sich die Innenräume anzusehen.

Wer den Marmorsaal in seiner ursprünglichen Funktion als Versammlungsort und repräsentativen Raum für die schönen Künste erleben möchte, der hat während der Schlosskonzerte des Collegium Musikum zwischen Juli und August jedes Jahr Gelegenheit dazu.

von Vanessa Höfner