Georg Pfister aber wäre nicht Georg Pfister, würde er nicht selbst den erstaunlichsten Rückblick auf sein Lebenswerk geben. "Ich bin mit nichts in der Tasche nach Hohengüßbach gekommen, mit weniger als ein Flüchtling. Nicht einmal ein Taschentuch habe ich einstecken gehabt", verriet er den gut 200 Gästen in der Hans-Jung-Halle. Gelernt habe er dann "am Anfang eines wundersamen Lebens" Waschen, Stricken und Kochen und einen landwirtschaftlichen Betrieb zu führen. Später wurde daraus dann ein Tiefbauunternehmen. Die Gemeinde Breitengüßbach hat den Jubilar zu seinem Ehrentag eine Straße gewidmet, ließ Bürgermeister Reiner Hoffmann (BBL) wissen, und präsentierte unter dem Applaus der Gäste das als Geschenk verpackte Schild "Georg-Pfister-Weg". Der Vorsitzende der CSU-Mittelstandsvereinigung, MdB Hans Michelbach aus Coburg, wünschte auch namens der oberfränkischen CSU "alles Gute, Glück und Gesundheit". Oft werde er mit der Frage konfrontiert: "Was macht denn der mit dem Hut aus Bamberg?". Diese zeige, dass Georg Pfister längst bundesweit bekannt sei für offene und klare Worte. Heute müsse man den Hut ziehen vor einer großartigen Lebensleistung. Landrat Dr. Günther Denzler (CSU) dankte dem "bestgewählten Kreisrat aller Zeiten" für seine Mitarbeit im Kreistag und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Oberfranken, Horst Egger, dankte für ein Musterbeispiel handwerklichen Unternehmens. CSU-Kreisvorsitzender Thomas Silberhorn MdB (CSU) schließlich würdigte "den mit Abstand populärsten Politiker im Landkreis Bamberg", der mit Natürlichkeit und starkem Willen ein hoch anerkanntes Unternehmen aufgebaut habe.