Themen, die dabei zur Sprache kommen sind unter anderem die hohe Mobilität der Juden, die Rollen von Mann und Frau, die Wirtschaftstätigkeit und die Einrichtung von jüdischen Gemeinden. "Informationen zu den jüdischen Sprachen bekommen die Besucher nicht nur auf den Tafeln, sondern auch an der Audio-Station", stellt Ries fest. Hierfür hat die in Nürnberg gebürtige Rabbinerin Antje Yael Deusel ein Gedicht in hebräischer Sprache eingelesen.

Nicht nur Ries und das Johanna-Stahl-Zentrum in Würzburg waren an der Idee und der Umsetzung der Ausstellung beteiligt. "Innerhalb der Strukturen der Leader-Arbeitsgruppe ‚Wein-Wald-Wasser‘ entstand 2009 im Landkreis Haßberge ein Arbeitskreis zur Geschichte der Landjuden", erklärte Rudolf Handwerker, der ehemalige Landrat, "dort wurde die Idee geboren, ein Projekt für ganz Unterfranken zu initiieren." Das jüdisch-kulturelle Erbe in der Heimat zu bewahren und in