Den aktuellen Stand der COVID-19-Fälle in Stadt und Kreis Bamberg finden Sie in unserer interaktiven Karte.  Da an einigen Orten in der Stadt Maskenpflicht herrscht, haben wir für Sie hier zusammengestellt, wo Sie noch Masken kaufen können. In welchen Bereichen in Bamberg Sie eine Maske tragen müssen, finden Sie hier im Überblick.

Aufgrund der unterschiedlichen Zählweisen kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 09.03.2021, 08.30 Uhr: Einzelhandel kann die gesamte Woche geöffnet bleiben

Am Dienstag (09. März 2021) weist das Robert Koch-Institut für die Stadt Bamberg eine 7-Tage-Inzidenz von 37,5 aus und für den Landkreis eine Inzidenz von 46,9. "Damit ist gesichert, dass der Einzelhandel für die komplette Woche bis einschließlich Samstag öffnen kann“, so Landrat Johann Kalb am Dienstagmorgen.

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Landkreis und Stadt Bamberg haben vereinbart, dass sie ihren Spielraum, den sie als Kreisverwaltungen haben, nutzen wollen, heißt es in einer Pressemitteilung von Dienstag.. Die Öffnung wird also erst am zweiten Tag nach einer eventuellen dreitägig durchgehenden Überschreitung des Inzidenzwertes von 50 wieder zurückgenommen.

"Bitte halten Sie sich weiterhin an Abstand, Masken und gültige Kontaktbegrenzungen, damit wir diese Entwicklung auch im Interesse unseres Einzelhandels nicht gefährden“, so der Landrat. Die niedrigen Inzidenzen seien auch für Sport, Museen und die Gastronomie wichtig.

Update vom 05.03.2021, 13.45 Uhr: Kitas und Schulen bleiben offen - dezentrales Impfen startet

Die Inzidenzwerte von Stadt und Landkreis Bamberg ermöglichen es, dass der Betrieb von Kindertagesstätten, Grund- und Förderschulen zu Beginn der kommenden Woche fortgeführt werden kann. Das war ein Ergebnis der Sitzung der Führungsgruppe Katastrophenschutz am Freitag unter der Leitung von Landrat Johann Kalb und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp.

Am Samstag, 6. März, startet die Impfung  mit den ersten rund 500 Erziehern und Lehrern von Kindertagesstätten, Grund- und Förderschulen (Prio-Gruppe 2) mit dem bis dato nur für unter 65-Jährige zugelassenen Impfstoff von AstraZeneca. Sobald dieser auch für ältere Personen zugelassen wird, wird auch dieser Impfstoff priorisiert für die Gruppe 1  eingesetzt.

In der kommenden Woche startet die dezentralen Impftermine. Darüber informierte Landrat Johann Kalb in der Führungsgruppe Katastrophenschutz am Frei-tag.  „Wir impfen jetzt auch in der Fläche. Damit tragen wir der Situation der Menschen in unserem Flächenlandkreis Rechnung und erhöhen die Impfbereitschaft“, so Landrat Johann Kalb, „das ist ein Zwischenschritt bis zur Impfung durch die Hausärzte.“

Personen über 80 Jahren erhalten nun zunächst Impfangebote am 11. März in Ebrach und Schlüsselfeld, am 16. März in Burgebrach und am 18. März in Hirschaid. Weitere Gemeinden in den sechs Sprengeln werden folgen. 

Dr. Tobias Pfaffendorf von der Sozialstiftung Bamberg berichtete, dass die Planungen für das dezentrale Impfen in den definierten sechs Sprengeln im Landkreis Bamberg auf Hochtouren liefen. Bereits nächste Woche könnte es den ersten Impftag im Landkreis geben. Ziel des dezentralen Impfens ist es, den Impfstoff möglichst zu den Menschen zu bringen. Die Kapazität des gemeinsamen Impfzentrums von Stadt und Landkreis Bamberg kann dadurch deutlich erweitert werden. Es sei zu erwarten, dass die Liefermengen steigen werden, so dass auch die täglichen Impfzahlen mit dem zusätzlichen dezentralen Konzept weiter erhöht werden könnten. Landrat Kalb begrüßte diese Entwicklung: „Es wird in den sechs Sprengeln Koordinatoren geben, die zusammen mit dem Impfzentrum die Impftermine in unseren Landkreisgemeinden vorbereiten. Wir kommen mit dem Impfstoff zu den Menschen vor Ort.“

Zudem ginge laut Dr. Pfaffendorf die Koordination mit den Hausärzteverbänden für die Impfungen von bettlägerigen Patienten in deren Zuhause konstruktiv voran. Hier hätten weitergehende Studien des Herstellers Biontech-Pfizer gezeigt, dass sowohl ein vorsichtiger Transport als auch die Entnahme von Einzeldosen nun gesichert möglich seien. 

Update vom 02.03.2021, 19.25 Uhr: 7-Tage-Inzidenz weiter unter 100 - Impfungen für Kita-Personal und Lehrkräfte beginnen

Der gemeinsame Krisenstab von Stadt und Landkreis Bamberg hat sich in seiner Sitzung am Dienstag (2. März 2021) vor allem mit dem Infektionsverlauf in Stadt und Landkreis Bamberg und der Erweiterung der Impfkapazitäten befasst. Das teilt das Presseamt der Stadt mit. Erfreulich seien der leicht fallende Verlauf des Infektionsgeschehens und die geplanten Impfungen von Lehrkräften und Erzieherinnen und Erziehern mit AstraZeneca-Impfstoff. Laut aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts liegt die 7-Tage-Inzidenz für die Stadt Bamberg bei 71,1 und für den Landkreis Bamberg bei 59,1

Bürgermeister Glüsenkamp machte während der Sitzung deutlich: „Es ist ein großer Gewinn, dass Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer nun in der Prio-Gruppe 2 geimpft werden können, denn der Impfstoff von AstraZeneca bietet einen nahezu hundertprozentigen Schutz gegen schwere und tödliche Verläufe einer Corona-Erkrankung.“ Positiv sei auch, dass der erste dezentrale Impftermin in einer Landkreisgemeinde bereits in der nächsten Woche stattfinden solle.

Auch wenn der Februar weniger Tage habe als der Januar, so seien die gemeldeten Neuinfektionen gegenüber dem Vormonat rückläufig. Insgesamt so hieß es, sei das Infektionsgeschehen in Heimen und Gemeinschaftsunterkünften ruhig bzw. am Abklingen, so dass die 138 neuen Infektionsfälle der vergangenen Woche zu 60 Prozent auf Einzelpersonen und 26 Prozent auf Haushalte zurückzuführen seien.

Trotz Frühlingswetter verantwortungsvoll miteinander umgehen

„Das sonnige milde Frühlingswetter darf uns deshalb nicht davon abhalten, weiterhin verantwortungsvoll miteinander umzugehen: Abstand halten, Lüften, Maske tragen und Menschenansammlungen meiden“, daran erinnerte Dr. Susanne Paulmann, Leiterin des Fachbereichs Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg. Der Vertreter der Bamberger Polizei im Krisenstab wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass weiterhin alle Verstöße gegen die Maskenpflicht und das Alkoholkonsumverbot in den ausgewiesenen Bereichen der Bamberger Innenstadt streng mit Anzeigen geahndet würden. Diese könnten Geldbußen von 250 bis 500 Euro nach sich ziehen.

Update vom 26.02.2021, 7.45 Uhr: Inzidenz laut RKI-Zahlen über 100 - Zahlen nach unten korrigiert

Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Bamberg war in den letzten Tagen gesunken, dann am Freitagmorgen der Schock: Der Wert liegt bei 100,8. Sogleich kommt die Frage auf: Was bedeutet dies, zum Beispiel für die Schulen oder die Ausgangssperre? 

Zweifel an den Zahlen kamen jedeoch schnell auf, da andere Städte die heutigen Zahlen dementieren und darauf bestehen, dass ein Fehler vorliegen müsse. So hat die Stadt Wunsiedel auf Nachfrage bestätigt, dass die Inzidienz dort weiterhin um die 200 liege. Das RKI meldet dort heute 591. Inzwischen hat das RKI eine Panne bei den heutigen Inzidenzwerten eingeräumt.

Auch die Stadt Bamberg sowie das Landratsamt äußerten sich zu den - "aller Voraussicht nach falschen" - Zahlen. Der Fachbereich Gesundheitswesen rechne für Stadt und Landkreis Bamberg mit Sieben-Tages-Inzidenzwerten von 50 plus/minus 5, hieß es. Tatsächlich wurde das RKI-Dashboard mittlerweile aktualisiert und die Werte für Stadt und Landkreis Bamberg korrigiert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt demnach in der Stadt bei 50,4 und im Landkreis bei 46,9. 

Diese (korrigierten) Inzidenzwerte ermöglichen es, den Betrieb von Kindertagesstätten und Schulen in der kommenden Woche so fortzusetzen, wie er schon in der laufenden Woche stattgefunden hat. Das stellte die Koordinierungsgruppe von Stadt und Landkreis Bamberg unter der Leitung von Landrat Johann Kalb am Freitagvormittag fest.  Das Gremium befasste sich auch mit der seit dieser Woche in die Gruppe 2 vorgezogenen Impfung von Lehrern, Erziehern und Beschäftigten von Grundschulen, Förderschulen und Kindertagesstätten. Die Einrichtungen würden in der kommenden Woche detailliert über das weitere Vorgehen informiert.

Update vom 25.02.2021, 18.15 Uhr: Weniger aktive Corona-Fälle - wird die Maskenpflicht gelockert?

Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Raum Bamberg ist leicht gesunken. Wie das Landratsamt am Donnerstag (25.02.2021) mitteilte, wurden im Vergleich zum Vortag 14 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Dagegen gelten 42 Menschen wieder als genesen, womit die Zahl der aktiven Fälle auf 320 sinkt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut den Zahlen des Landratsamtes in der Stadt Bamberg bei 45,2 und im Landkreis bei 57,1 (Stand: 25.02.). Neue Todesfälle gab es nicht in der Region.

Angesichts der relativ niedrigen Inzidenzen stand in der Stadt Bamberg jüngst die Maskenpflicht zur Diskussion. So hatte die Bamberger SPD-Fraktion einen Antrag zur Aufhebung der Maßnahme gestellt. Wie Oberbürgermeister Andreas Starke nun jedoch in einer Stellungnahme mitteilte, ist das nach Einschätzung des Fachbereichs für Gesundheitswesen nicht möglich. Das Infektionsgeschehen ließe es aktuell noch nicht zu, auf Masken verzichten zu können.

Bei schönen Wetter der vergangenen Tage hatte es beispielsweise Menschenansammlungen in der Innenstadt und auf dem Erba-Gelände gegeben, dazu hatte auch die Bamberger Polizei im Corona-Krisenstab berichtet.

"Wir haben daher verabredet, die Fragestellung nach der Notwendigkeit der Maskenpflicht im Innenstadtbereich kontinuierlich im Bamberger Krisenstab zu evaluieren, und sobald es das Infektionsgeschehen zulässt, die Allgemeinverfügung auslaufen zu lassen. Doch noch ist es nicht soweit", so Starke.

Update vom 16.02.2021, 21.56 Uhr: Impfzentrum Bamberg will dezentrale Impfangebote unterbreiten

Das Impfzentrum Bamberg will bei stabiler Bereitstellung von Impfstoff in den Teilen des Landkreises, die weiter als 15 Kilometer von der Stadt Bamberg entfernt sind, dezentrale Impfangebote unterbreiten. Diese ersten Überlegungen stellte Dr. Tobias Pfaffendorf von der Sozialstiftung Bamberg am Dienstag in die Koordinierungsgruppe Corona vor. Ein konkretes Konzept, das auch auf die Infrastruktur in einzelnen Gemeinden baut und bei dem Impfungen von 300 bis 500 Personen pro Termin möglich sein sollen, wollen die Verantwortlichen des Impfzentrums in der kommenden Woche vorstellen.

Die Mitglieder der Koordinierungsgruppe diskutierten unter der Leitung von Landrat Johann Kalb und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp auch über das Infektionsgeschehen, über die Auswirkungen der Inzidenzwerte auf Ausgangssperren und Bildungseinrichtungen.  „Wir wollen der Bevölkerung im Landkreis kurze Wege für die Impfungen anbieten und gleichzeitig so viele Impfungen durchführen wie Impfstoff zugeteilt wird“, dankte Landrat  Kalb für das Grobkonzept für dezentrale Impfungen.

Aus dem Bericht des Impfzentrums ging weiter hervor, dass inzwischen rund 40 Prozent der ersten Gruppe (Über-80-Jährige, Ärzte, Pflegepersonal, …) erstgeimpft sind.  Sofern die Bereitstellung des Impfstoffes von AstraZeneca sich so fortsetzt, wie in den letzten Tagen, kann in der ersten Märzhälfte mit der Impfung der Gruppe der zweiten Priorität der unter 65-Jährigen (der Impfstoff ist nur für zu diesem Alter zugelassen) gestartet werden. Deshalb wird eine Registrierung im Impfportal Bayern empfohlen.

„Die Pflegeheime bereiten uns weiter Sorgen“, so die Leiterin des Fachbereiches Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg, Dr. Susanne Paulmann. In einer Einrichtung ist rund ein Drittel des Heimes infiziert. Auch in anderen Fällen gebe es Ausbruchsgeschehen, die bisher milde verlaufen. In neun Einrichtungen gibt es einzelne Infektionen. Größere Sprünge der Inzidenzwerte seien derzeit auf das Infektionsgeschehen in Alten- und Pflegeheimen zurückzuführen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert hat seit der letzten Änderung der 11. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung direkte Auswirkungen auf Ausgangssperre und den Betrieb von Bildungseinrichtungen. Unterschreitet der Inzidenzwert mindestens sieben Tage die Marke von 100, dann entfällt die Ausgangssperre. Schulen und Kitas öffnen dann in der für die jeweilige Einrichtung vorgesehenen eingeschränkten Form. In der Stadt Bamberg liegt der letzte dreistellige Inzidenzwert bereits länger als sieben Tage zurück. Im Landkreis überschritt der Wert zuletzt am vergangenen Freitag die 100er-Marke. Bleibt der Wert unter 100, dann entfällt die Ausgangssperre ab kommendem Samstag. Maßgeblich ist hierfür der Inzidenzwert des Robert-Koch-Institutes, der auch auf den Homepages von Stadt und Landkreis veröffentlicht wird. Überschreitet der Inzidenzwert erneut die 100-er-Marke, dann gelten ab dem Folgetag die Ausgangssperre und die zusätzlichen Beschränkungen für die Schulen. Entscheidend dabei ist der Standort der Schule und nicht der Wohnort der Schülerinnen und Schüler. 

Leichte Entspannung in den Kliniken von Stadt und Landkreis: In Summe hat die Zahl der infizierten Patienten die Marke von 50 unterschritten. Nach wie vor müssen ein Dutzend Personen intensivmedizinisch behandelt werden.  

Update vom 15.02.2021, 18.11 Uhr: Ausgangssperre in Bamberg endet - aber erst um Mitternacht 

Weil die 7-Tage-Inzidenz für die Stadt Bamberg an sieben aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 100 unterschritten hat, wird die nächtliche Ausgangssperre mit Wirkung zum Dienstag (16. Februar 2021), 0 Uhr, aufgehoben. Das teilt die Stadt Bamberg mit. Das Kuriose dabei: Am Montagabend ist die Ausgangssperre in der Zeit von 22 Uhr bis Mitternacht noch in Kraft, wie die Stadt inFranken.de bestätigt. 

"Die nächtliche Ausgangssperre gem. § 3 der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BayIfSMV) entfällt heute Nacht um 0:00 Uhr", berichtet die Stadt Bamberg. Bürgermeister Jonas Glüsenkamp freut sich über das Aussetzen der Ausgangssperre: "Auch wenn es derzeit leider wenig Gründe gibt, das Haus nach 21 Uhr zu verlassen, war es zumindest gefühlt in den vergangenen Wochen eine sehr starke Freiheitseinschränkung, die noch vor zwölf Monaten in dieser Form wohl für uns alle undenkbar gewesen wäre. Dass diese Regelung nun wegfällt, ist ein Fortschritt und wir hoffen, dass wir die Aussetzung lange aufrecht halten können.“ 

Wenn eine Kommune dauerhaft unter einem Inzidenzwert von 50 bleibe, und die allgemeine Tendenz des Infektionsgeschehens nach unten deute, gebe es die Möglichkeit, weitere Regeln oder Einschränkungen aufzuheben, heißt es vonseiten der Stadt weiter. Bürgermeister Glüsenkamp betont, dass anstehende Entscheidungen dabei immer mit dem Gesundheitsamt in den wöchentlichen Corona-Krisenstabtreffen abgestimmt würden.

Das sei gerade auch im Zusammenhang mit eventuellen Lockerungen für den Schulbetrieb oder die Kitas bei einer Inzidenz unter 100 notwendig, die ab kommender Woche im Raum stünden, so der Bürgermeister. Hierzu soll in den kommenden Tagen eine Entscheidung fallen: "Dass wir den Bambergerinnen und Bambergern damit ein Stück weit Normalität zurückgeben können, ist sehr wichtig für den sozialen Frieden in den Familien und die Entwicklung der Kinder.“ 

Die "Allgemeine Ausgangsbeschränkung“ lt. §2 11. Bayerischer Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bleibe indes weiterhin gültig - "sprich das Verlassen der Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe, wie zum Beispiel Arbeiten, Einkaufen, etc.  erlaubt", teilt die Stadt Bamberg mit. Die jeweils gültige Regelung in Sachen Ausgangssperre findet sich demnach auf der Webseite der Stadt  unter der Rubrik "Alle Infos zu Corona“ auf der Startseite.

Update vom 14.02.2021, 17.40 Uhr: Weitere Schlachthof-Mitarbeiter postitiv getestet 

Die Reihentestung im Bamberger Schlachthof hat zwei weitere positive Corona-Fälle ergeben. Das teilt das Presseamt der Stadt Bamberg am Sonntag (14. Februar 2021) mit.

Im Rahmen der kontinuierlich durchgeführten Covid-19-Testungen der Mitarbeiter der Schlachthof Bamberg GmbH war es am Mittwoch zu einem positiven Befund bei einem Mitarbeiter gekommen. Bei den folgenden Reihentestungen seien nun zwei weitere positive Fälle festgestellt worden, erklärte das Amt.

Die drei Corona-infizierten Mitarbeiter des Städtischen Schlachthofs und insgesamt sieben Kontaktpersonen der Kategorie 1 befänden sich nun in Quarantäne. Jeweils nach Ende der Inkubations- bzw.  Quarantänezeiten würden alle Mitarbeiter in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt vor Wiederaufnahme ihrer Tätigkeiten wieder getestet. Der Schlachtbetrieb könne weiter laufen, heißt es.

Update vom 12.02.2021, 16.30 Uhr: Seniorin stirbt vor Corona-Impfung in Bamberg

Eine 91-Jährige aus dem Landkreis Bamberg ist am Freitag vor ihrer Impfung im Impfzentrum Bamberg zusammengebrochen und trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen der anwesenden Ärzte verstorben. Das teilte die Stadt Bamberg am Freitagnachmittag mit.

Nach Auskunft der Leitung des Impfzentrums Bamberg erlitt die ältere Dame, die sich in Begleitung ihrer Familie auf dem Weg zu ihrem Impftermin befand, bereits vor dem Impfzentrum in der Brose-Arena einen Schwächeanfall. Sie wurde ins Impfzentrum gebracht und brach dort zusammen. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen der anwesenden Ärzte verstarb die Frau. 

Update vom 10.02.2021, 17.40 Uhr: Schlachthof-Mitarbeiter positiv getestet

Im Bamberger Schlachthof ist es im Rahmen einer kontinuierlich durchgeführten Corona-Testung zu einem positiven Befund bei einem Mitarbeter gekommen. der Betroffene wurde umgehend isoliert, meldet die Stadt Bamberg in einer Pressemitteilung.

Mitarbeiter, die zur Kategorie 1 zählen, begaben sich ebenfalls in Quarantäne. Ob weitere Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert sind, soll eine Reihentestung am Donnerstag (11. Februar 2021) zeigen

Update vom 09.02.2021, 16.10 Uhr: Infektionslage trotz Impfungen "angespannt"

Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis Bamberg 50 Corona-Patienten in Kliniken und Ausbruchsgeschehen in vier Pflegeeinrichtungen - das Infektionsgeschehen ist weiterhin angespannt, wie die Stadt und das Landratsamt Bamberg am Dienstag (09. Februar 2021) in einer Pressemitteilung berichten.

Dies sei bei einer Sitzung der Koordinierungsgruppe von Stadt und Landkreis mit Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Johann Kalb besonders deutlich geworden. Dort trat auch die Frage auf, wie es trotz Erst- und Zweitimpfungen zu Infektionen in Pflegeheimen kommen konnte. 

Professor Dr. Michael Sackmann, ärztlicher Leiter, erklärte, dass ein voller Impfschutz erst nach einigen Wochen aufgebaut sei. Laut Dr. Susanne Paulmann, Leiterin des Fachbereichs Gesundheitswesen im Landratsamt Bamberg, würden die Verläufe der Infektionen allerdings geringer ausfallen.

Weiter heißt es, dass es derzeit noch keinen Spielraum für Lockerungen der Besuchsregeln in Pflegeheimen geben könne. Weiterhin würden Besucher und Mitarbeiter auch getestet werden und Kontakte reduziert. Das sei laut Professor Sackmann notwendig, da davon auszugehen ist, dass auch Geimpfte ansteckend sein können. Im Allgemeinen sei die Impfquote noch zu gering.

Die Koordinierungsgruppe diskutiert derzeit verschiedene Möglichkeiten, bei entsprechender Impfstoff-Lieferung, dezentrale Impfungen auch im Landkreis anzubieten. 

In der Pressemitteilung heißt es, dass die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Bamberg bei 97,2 liegt und für die Stadt Bamberg bei 95,6. Die Zahlen hätten sich verschoben, da die Zuordnung von Straßen zu Stadt oder Landkreis Bamberg nicht korrekt gewesen sei. Dieser Fehler sei nun behoben - die Gesamtzahl der Fälle sei aber immer korrekt dokumentiert worden.

Am Dienstag (09. Februar 2021) hat es eine Corona-Impfstofflieferung des Herstellers AstraZeneca gegeben. 4300 Dosen wurden in Oberfranken verteilt. Auch Bamberg hat die ersten Impfdosen von AstraZeneca erhalten.

Update vom 04.02.2021, 12.00 Uhr: Zustände seien "menschenunwürdig" - Immer mehr Menschen in Bamberger Ankerzentrum infiziert

Immer noch hagelt es Kritik beim Umgang mit der Corona-Pandemie in Flüchtlings- und Asylunterkünften. Zuletzt hat es einen Ausbruch im Bamberger Ankerzentrum gegeben. Tatsächlich verbreitete sich das Virus dort rasant. Nach Angaben der Regierung von Oberfranken infizierten sich 75 Bewohner, mehr als 160 müssen als Kontaktpersonen momentan in Quarantäne ausharren.

Die Zustände seien dort "menschenunwürdig", schilderte Pfarrerin Mirjam Elsel, Koordinatorin der Flüchtlingsarbeit im Dekanat Bamberg und Mitorganisatorin der Bamberger Mahnwachen Asyl die Situation. "So kann man in unserem reichen Land nicht mit Menschen umgehen."

Weil so viele plötzlich in Quarantäne mussten, seien zwei Gebäude kurzfristig umgerüstet worden. Dort seien dann auch nicht gleich alle Hygieneartikel bereit gelegen, erklärte die Regierungssprecherin. "Die Sachen wurden und werden aber durch Mitarbeiter der Regierung von Oberfranken und des Sicherheitsdienstes ausgegeben." Die Abstände bei der Essensausgabe und die Reinigung der Zimmer liege auch in der Verantwortung der Bewohner.

Am Mittwochabend wurde bekannt, dass es in einer weiteren bayerischen Flüchtlingsunterkunft zu einer Masseninfektion gekommen ist. Das Landratsamt in Tirschenreuth berichtete, dass in der Oberpfälzer Kreisstadt seit dem Vortag insgesamt 44 neue Fälle in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber registriert worden seien. Zuvor gab es nur Einzelfälle in der Unterkunft in Tirschenreuth. Nun stehen alle etwa 100 Bewohner unter Quarantäne.

Update vom 03.02.2021, 08.30 Uhr: Starke Kritik nach Corona-Ausbruch im Ankerzentrum

Kaum Abstand, keine Masken, wenig Informationen: Die Kritik am Umgang mit der Pandemie in bayerischen Ankerzentren reißt nicht ab. "In Massenunterkünften kann sich nicht ausreichend vor einer Infektion geschützt werden", erklärte der Bayerische Flüchtlingsrat. Lager würden eine große Gefahr darstellen und müssten dringend geschlossen werden.

Nach einem Corona-Ausbruch in der Bamberger Unterkunft seien die Zustände "menschenunwürdig", schilderte Pfarrerin Mirjam Elsel, Koordinatorin der Flüchtlingsarbeit im Dekanat Bamberg und Mitorganisatorin der Bamberger Mahnwachen Asyl. "So kann man in unserem reichen Land nicht mit Menschen umgehen."

Doch selbst in Quarantäne würden die Betroffenen auf engstem Raum zusammenleben, heißt es in der Pressemitteilung der Bamberger Mahnwachen Asyl. Es fehle an Klopapier, Masken, Desinfektions- und Putzmittel. Bei der Essenausgabe über einen Bauzaun hinweg stünden die Menschen teilweise dicht gedrängt. "Die Angst ist groß, das Misstrauen untereinander wächst, die Menschen fühlen sich völlig alleine gelassen und sind verzweifelt."

Die Regierung von Oberfranken weist die Vorwürfe zurück. Zwar könne aus Kapazitätsgründen nicht jede Person ein eigenes Zimmer bekommen, räumte eine Sprecherin ein. Bei einer Unterbringung in Drei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit bis zu 110 Quadratmetern könnten die Bewohner aber Abstand zueinander einhalten.

Das Landratsamt Bamberg teilt mit, dass aktuell von 741 getesteten Personen 5 positiv sind.

Update vom 02.02.2021, 16.15 Uhr: Corona-Ausbrüche in Seniorenheim und Anker-Zentrum

Zwei Einrichtungen prägen momentan das Infektionsgeschehen in Stadt und Landkreis Bamberg: Ein Pflegeheim im Landkreis und die Aufnahmeeinrichtung für Oberfranken (AEO) in Bamberg stehen unter ständiger Beobachtung des Fachbereiches Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg. Das teilte das Landratsamt Bamberg nach der wöchentlichen Sitzung der Koordinierungsgruppe Corona unter der Leitung von Landrat Johann Kalb und Oberbürgermeister Andreas Starke mit.

Nachdem bei einer Reihentestung in der AEO am 25. Januar 55 Menschen positiv auf Corona getestet worden waren, wurde diese und alle Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt und die Kontakte aller Bewohner in der Einrichtung eingeschränkt. Am Montag (01.02.2021) fand eine weitere Reihentestung der verbliebenen 700 Bewohner statt. Die ersten 200 Ergebnisse erreichten die Verantwortlichen in Stadt und Landkreis noch am selben Tag: Es wurden keine weiteren positiven Befunde übermittelt. Rund 500 Testergebnisse stehen hier jedoch noch aus. 

Aktuell sind in der Region 488 Menschen aktiv mit dem Coronavirus infiziert, davon 198 in der Stadt und 290 im Landkreis Bamberg. Damit ist die Zahl der aktiven Fälle im Vergleich zum Vorteil um zehn gesunken. Es wurde zudem ein weitere Todesfall in Zusammenhang mit Corona gemeldet. Der Inzidenzwert der Stadt Bamberg liegt momentan bei 76,3 und der Wert des Landkreises bei 149,5 (Stand: 02.01., 14.00 Uhr).

In den Kliniken in der Stadt und im Landkreis Bamberg werden derzeit 56 mit Corona infizierte Personen behandelt, 14 hiervon intensivmedizinisch.

Das Impfzentrum Bamberg kann derzeit pro Woche rund 2400 Personen erst- und zweitimpfen. Ende dieser Woche haben in allen Pflegeheimen in der Stadt Bamberg bereits die Zweitimpfungen stattgefunden. Im Landkreis werden bis Ende dieser Woche voraussichtlich die Bewohner in 14 der 22 Einrichtungen zweitgeimpft sein. 

Rund 550 Schüler waren mit Beginn der Teilöffnung Anfang dieser Woche an den Gymnasien und an den Berufs- und Fachoberschulen im Wechselunterricht. Die weiterhin eingerichtete Notbetreuung in den Grundschulen (und bis zur 6. Jahrgangsstufe der weiterführenden Schulen) wurde von rund zehn Prozent der Schülerinnen und Schüler in Stadt und Landkreis Bamberg aufgesucht.

Update vom 27.01.2021, 13.20 Uhr: Mutierte Corona-Variante in Bamberg nachgewiesen

In der Region Bamberg ist am Dienstagabend (26.01.2021) erstmals eine Mutation des Corona-Virus nachgewiesen worden. Laut Mitteilung des Landratsamtes ist eine Bewohnerin einer Interims-Einrichtung der Sozialstiftung Bamberg mit der erstmals in Garmisch-Partenkirchen festgestellten Variante des Virus infiziert.

Nach derzeitigem Stand geht es der 88-Jährigen gut und sie zeigt keine Symptome. Die Corona-Mutation aus Garmisch ist nach aktueller Erkenntnis nicht mit den hochansteckenden England-, Südafrika- oder Brasilien-Mutationen gleichzusetzen. Dennoch tun die Gesundheitseinrichtungen im Interesse des Schutzes der Bevölkerung  alles, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Darauf verständigten sich die Verantwortlichen am Mittwochmorgen in einer kurzfristig anberaumten Besprechung mit Landrat Johann Kalb und Oberbürgermeister Andreas Starke.

Die 88-Jährige war vor gut einer Woche aus einem anderen oberfränkischen Landkreis in die Einrichtung nach Bamberg verlegt worden. In Oberfranken hat lediglich die Sozialstiftung Bamberg eine solche Zwischeneinrichtung auf Aufforderung der Regierung von Oberfranken eingerichtet. Dort verbringen Infizierte, die symptomfrei sind aber weiter pflegerisch versorgt werden müssen, die Zeit bis die Infektion ausgestanden ist.

Weil eine Covid-Infektion - nicht die Mutation - bei Einlieferung bekannt war, erfolgte die Betreuung der Bewohnerin bereits von Beginn an isoliert und durchgehend unter infektiologischem Vollschutz. Deshalb gibt es aktuell nach Auffassung des Fachbereiches Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg und der Sozialstiftung Bamberg keinen Anhaltspunkt für eine Ausbreitung des mutierten Virus. Dennoch wurden alle Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung auf eine Covid-Infektion getestet.  

Update vom 22.01.2021, 14.00 Uhr: Sechs Ausgabestellen in der Stadt - Pflegende Angehörige erhalten FFP2-Masken

Das Bayerische Gesundheitsministerium stellt für pflegende Angehörige drei kostenlose FFP2-Masken zur Verfügung. Damit diese auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden, hat die Stadt Bamberg nun sechs Ausgabestellen in verschiedenen Stadtteilen eingerichtet. Das berichtet die Stadt am Freitag in einer Pressemitteilung.

"Wir sind den sechs Ausgabestellen sehr dankbar für deren Unterstützung, die sofort zugesagt wurde“ freut sich Oberbürgermeister Starke. Die Ausgabe der Masken findet von 27. Januar bis 29. Januar zwischen 9 Uhr und 16 Uhr statt. 

Weiterhin weist die Stadt auf Folgendes hin: "Die Hauptpflegeperson weist die Berechtigung zum Abholen der Masken durch Vorlage des Original-Schreibens der Kasse über die Zuordnung eines Pflegegrades nach. Bei der Abholung ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen."

Die Ausgabestellen finden Sie hier: 

  • Bürgerhaus am Rosmarinweg
    Am Rosmarinweg 1., 96052 Bamberg
  • Stadtviertel-Projekt
    Babenbergerring 71, 96049 Bamberg
  • Quartiersbüro Bamberg Mitte
    Heinrichstraße 6, 96047 Bamberg
  • Service- und Quartiersbüro Ulanenpark
    Hans-Schütz-Straße 3, 96052 Bamberg
  • AWO Kreisverband/über Fenster der Tagespflege (links vom Haupteingang)
    Hauptsmoorstraße 26, 96052 Bamberg

Update vom 21.01.2021, 13.00 Uhr: Corona-Ausbruch in Pflegeheim - niedrige Inzidenz sollte nicht unterschätzt werden

Seit Ende der vergangenen Woche hat es eine Häufung von Corona-Infektionen in einem Pflegeheim im Landkreis Bamberg gegeben. Bis zum Mittwoch (20. Januar 2021) sind demnach 45 Bewohner und 12 Beschäftigte positiv getestet worden, wie es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Bamberg heißt.

Seit Beginn des Corona-Ausbruchs sind bereits vier Bewohner in Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Bereits am Freitag (15. Januar 2021) wurden zusätzliche Schutzmaßnahmen eingeleitet. Die Mitarbeiter werden seit Donnerstag (21. Januar 2021) außerdem von Kräften der Bundeswehr unterstützt. 

Das Landratsamt weist daraufhin, dass die niedrige Inzidenz nicht täuschen darf. Das Coronavirus ist weiterhin gefährlich und es ist wichtiger denn je, Kontakte zu beschränken und die Corona-Maßnahmen einzuhalten, wie es heißt.

Update vom 18.01.2021, 10.45 Uhr: Bamberg mit niedrigster Inzidenz in ganz Bayern

Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 45,24 liegt die Stadt Bamberg nicht nur unter dem maßgeblichen Wert von 50, sondern ist gleichzeitig die Stadt mit der niedrigsten Inzidenz in ganz Bayern. Dennoch gilt in Bamberg weiterhin die Allgemeinverfügung zu stark frequentierten Plätzen, der Maskenpflicht und dem Alkoholkonsumverbot. 

Update vom 15.01.2021, 14.50 Uhr: Shuttle-Busse zum Impfzentrum und Impf-Termine für Ü80-Jährige 

Ab sofort ist es Menschen, die über 80 Jahre alt sind, in Stadt und Landkreis Bamberg möglich, Impftermine zu vereinbaren und sich für die Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum Bamberg, Forchheimer Str. 15, 96050 Bamberg anzumelden.

Wie die Stadt Bamberg am Freitag (15. Januar 2021) in einer Pressemitteilung berichtet, könne die Terminvereinbarung online, telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Wie folgt können Sie die Termine vereinbaren: 

  • Telefonisch: 0951/94 23 010, täglich von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr
  • Online: www.impfzentrum-bamberg.de
  • per E-Mail: kontakt@impfzentrum-bamberg.de - hier ist zu beachten, dass jede Person, die sich per E-Mail anmeldet, eine eigene E-Mailadresse benötigt. Es können sich nicht mehrere Menschen über die selbe E-Mailadresse anmelden 

Für die Impfung sind dann die Krankenkassenkarte, falls vorhanden ein Impfausweis und medizinische Unterlagen (Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste ) mitzubringen. Stadt und Landkreis Bamberg haben bereits an alle Menschen, die über 80 Jahre alt sind, Briefe für den Impfstart und Anmeldungen verschickt. 

Stadt und Landkreis Bamberg bitten darum, wenn möglich, mit FFP2-Masken zum Impftermin zu erscheinen. Menschen, die sich FFP2-Masken nicht leisten können, werden von der Stadt und dem Landkreis unterstützt. Von Armut betroffenen Personen erhalten laut Pressemitteilung der Stadt Bamberg fünf konstenlose FFP2-Masken. "Die Zulieferung muss rasch erfolgen, sonst laufen wir Gefahr, dass in Bamberg bereits in den nächsten Wochen Menschen faktisch vom Einkauf ausgeschlossen sind“, betonen OB Starke und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp in der Pressemitteilung. Insgesamt benötigen Stadt und Landkreis rund 22.000 Masken. Es gebe zwar Reserven, allerdings seien diese eigentlich für Feuerwehren oder Hilfsdienste gedacht. 

In einer weiteren Pressemitteilung vom Freitag (15. Januar 2021) heißt es seitens Landkreis und Stadt: "Das Impfzentrum Bamberg in der Brose Arena erhält ab dem kommenden Montag eine Anbindung über einen Shuttle-Bus." Im 60-Minuten-Takt fahren ab Montag Busse vom ZOB zum Impfzentrum und zurück. Vom ZOB aus fährt der erste Bus um 8.15 Uhr - vom Impfzentrum zurück fährt der letzte Bus um 16.40 Uhr. Die Fahrten mit den Shuttle-Bussen sind kostenlos. 

Update vom 13.01.2021, 13 Uhr: Neue Corona-Teststelle in Scheßlitz

Die Möglichkeit, sich auf Corona testen lassen zu können, ist seit Mittwoch (13.01.21) um ein zusätzliches Angebot erweitert worden. Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der Gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises (GKG) hat im früheren Nettomarkt in der Straße "Oberend 32" eine Teststation für Schnelltest eingerichtet, wie das Landratsamt Bamberg mitteilt.

„Jede Möglichkeit, Infektionen frühzeitig zu erkennen, hilft, das Infektionsgeschehen einzudämmen“, dankten Landrat Johann Kalb, Oberbürgermeister Andreas Starke und Landtagsabgeordneter Holger Dremel dem Geschäftsführer der GKG, Udo Kunzmann, für dieses Angebot. Dieses Schnelltestzentrum ergänzt die beiden Testzentren in Scheßlitz und in Bamberg in der Straße "Am Sendelbach 15" um eine zusätzliche Möglichkeit, einen Schnelltest durchführen zu lassen. 

Das Testzentrum für den kostenfreien PCR-Test (rechter Eingang) und das Testzentrum für den kostenpflichtigen Schnelltest (linker Eingang) befinden sich im ehemaligen Netto-Markt in Scheßlitz. Die Öffnungszeiten sind voneinander entzerrt. Die PCR-Tests werden montags, mittwochs und freitags von 8 bis 10 Uhr gemacht. Die Schnelltests werden täglich von 11 bis 13 Uhr angeboten. Die Abstrichstelle in Bamberg in der Straße "Am Sendelbach 15" ist montags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Update vom 10.01.2021, 18.50 Uhr: Stadt Bamberg richtet Impf-Hotline ein 

Der Startschuss für die ersten Corona-Impfungen im Impfzentrum Bamberg in der Brose Arena rückt näher. Das teilt die Stadt Bamberg am Sonntag (10. Januar 2021) mit. Nachdem zunächst Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen sowie Menschen in medizinischen Einrichtungen geimpft wurden, soll im Laufe der nächsten Woche mit der Impfung in der Risikogruppe der Über-80-Jährigen, die Zuhause leben, begonnen werden.

Menschen, die sich impfen lassen möchten, wollen nun wissen: Wie bekomme ich einen Termin, wie läuft die Impfung ab oder wie muss ich mich vor und nach der Impfung verhalten?  

Da mit einem großen Andrang bei der Terminvergabe gerechnet wird, unterstützt die Stadt Bamberg das Impfzentrum mit einer eigenen Hotline für Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Bamberg

Hotline soll Impfzentrum entlasten

„Mit der zusätzlichen Hotline möchten wir dafür Sorge tragen, dass die Terminvergabe trotz einer hohen Nachfrage möglichst reibungslos verläuft und das Impfzentrum Bamberg so etwas entlasten“, betont Oberbürgermeister Andreas Starke. Betreut wird die Hotline auf Initiative des Vorsitzenden der ARGE, Wolfgang Budde, von Mitgliedern des Bamberger Seniorenbeirats, die sich auf allgemeine Fragen zur Corona-Impfung vorbereitet haben. „Ich freue mich riesig darüber, dass wir sachkundige Bürgerinnen und Bürger für die Hotline gewinnen konnten. Das ist gelebtes bürgerschaftliches Engagement“, sagt Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp.

Die wichtigsten Infos zur Bamberger Impf-Hotline im Überblick

  • Unter 0951 872424 können über 80-Jährige allgemeine Fragen zur Corona-Impfung und Terminvergabe stellen.  
  • Sie ist ab ab Dienstag, 12. Januar, erreichbar
  • Die Impf-Hotline ist dann täglich von 9 Uhr bis 13 Uhr geschalten.
  • Für allgemeine Fragen zur aktuellen Lage in Stadt und Landkreis, Schulschließungen, Verhaltensempfehlungen etc. wird auch das Bürgertelefon der Stadt Bamberg wieder täglich von 9 Uhr bis 13Uhr frei geschalten: 0951 872525
  • Eine medizinische Beratung erfolgt unter den städtischen Hotlines nicht.

Update vom 08.01.2021, 13.45 Uhr: Zu viele Infektionsfälle - vorerst keine Fallzahlen vom Landratsamt

Das Landratsamt Bamberg liefert am Freitag keine aktuellen Corona-Zahlen aus der Region. Wie aus einer Mitteilung des Landratsamtes hervorgeht, musste sich der Fachbereich Gesundheitswesen zum Jahreswechsel vor allem auf die Nachverfolgung von Kontakten konzentrieren. Die Zahl der Infektionszahlen waren weiterhin hoch.

Der Abschluss von aktiven Fällen nach Ende der Quarantäne wurde daher zurückgestellt. Das kommende Wochenende (09. und 10.01.2021) will der Fachbereich dafür nutzen, die Fallzahlen - insbesondere die aktiven Fälle - zu bereinigen.

Am Montag (11.01.2021) soll die bereinigte Statistik zur Verfügung gestellt werden, voraussichtlich mit einer niedrigeren Zahl an aktiven Fällen. Die Zahl der Neuinfektionen ist davon nicht betroffen.

Nachdem am Vortag für den Landkreis und die Stadt Bamberg relativ niedrige Inzidenzwerte gemeldet wurden, meldet das Robert-Koch-Institut am Freitag einen Wert von 56,9 für die Stadt und 110,1 für den Landkreis (Stand: 08.01., 0.00 Uhr).

Update vom 11.12.2020, 16.20 Uhr: Stadt Bamberg passt Allgemeinverfügung an - das gilt jetzt

Im Rahmen der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung passt die Stadt Bamberg ihre Allgemeinverfügung an. Das berichtet die Stadt in einer Pressemitteilung von Freitag (11. Dezember 2020). Demnach gilt in folgenden Straßen und an folgenden Plätzen eine Maskenpflicht:

  • Luitpoldstraße 
  • Obere Königsstraße 
  • Kettenbrückenstraße
  • Kettenbrücke
  • Hauptwachstraße
  • Maximiliansplatz
  • Grüner Markt
  • Obstmarkt
  • Obere Brücke
  • Karolinenstraße
  • kleberstraße
  • Vorderer Graben
  • Fleischstraße
  • Zwerggasse
  • Frauenstraße
  • Edelstraße
  • Heumarkt
  • Holzmarkt 
  • Jesuitenstraße
  • Fischstraße
  • Mauthgasse
  • Lebergasse
  • Austraße
  • Hasengasse
  • An der Universität
  • Stangsstraße
  • Promenadenstraße
  • Rosengasse
  • Fanz-Ludwig-Straße
  • Keßlerstraße
  • An den Stadtmauern
  • Hellerstraße
  • Lange Straße
  • Am Kranen
  • Kapuzinerstraße
  • Untere Brücke
  • Dominikanerstraße
  • Herrenstraße
  • Am Leintritt
  • Untere Sandtraße
  • Verbindungsstraße zwischen Am Leinritt und Untere Sandstraße auf Höhe Markusbrücke 
  • Elisabethenstraße 
  • Ringleinsgasse
  • Katzenberg
  • Kasernstraße
  • Sandbad
  • Obere Sandstraße
  • Grünhundsbrunnen
  • Geyerswörthplatz
  • Geyerswörthsteg
  • Untere Mühlbrücke
  • Schranne
  • Lugbank
  • Bischofsmühlbrücke
  • Geyerswörthstraße
  • Fußweg entlang des Ludwig-Donau-Main-Kanal bis TKS
  • Fußweg entlang des Ludwig-Donau-Main-Kanal vom Kranen bis Bruckner Steg
  • Brucknersteg
  • Habergasse
  • Generalsgasse
  • Theatergassen
  • Prälat-Meixner-Platz
  • Zinkenwörth

Die Allgemeinverfügung tritt am Samstag (12. Dezember 2020) in Kraft. Des weiteren gilt im öffentlichen Raum ein Alkoholkonsumverbot.

Stadt Bamberg richtet Internetseite zum Coronavirus ein

Die Stadt Bamberg hat auf ihren Internetseiten unter der Adresse www.stadt.bamberg.de/coronavirus die wichtigsten fachlichen Informationen zum Coronavirus zusammengestellt, die fortlaufend ergänzt und aktualisiert werden. Neben Links zu entsprechenden Informationen des Robert-Koch-Instituts, des Bundesministeriums für Gesundheit und des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege finden Bürger dort auch den zuständigen Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg. Dieser steht unter der Telefonnummer 0951/85-9700 für alle Fragen zum Corona-Virus zur Verfügung.

Bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus können Bürger sich zudem an die Telefon-Hotline 09131/6808 5101 des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wenden.

Alle Informationen zur Ausbreitung und den Gefahren des Coronavirus finden Sie in unserem ständig aktualisierten Live-Ticker zur Pandemie.

 

Symbolfoto: Frank Krautschick/Adobe Stock (10125069)

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