Nach fast 40 Jahren soll Schluss sein: Die Caritas beendet die Trägerschaft der Suchtberatungsstellen für Stadt und Landkreis Bamberg sowie Forchheim. Zum Bedauern von Geschäftsführer Peter Ehmann. Laut ihm sind schon länger die bayernweit einheitlich geregelten Fallpauschalen nicht ausreichend für einen langjährigen und nachhaltigen Betrieb einer Suchtberatung. Deshalb steigt der Wohlfahrtsverband Ende 2019 aus. Einzig in der Suchthilfe der JVA Bamberg und in der Glücksspielberatung bleibt die Caritas noch tätig.

Jetzt befürchten erfahrene Helfer der Suchtberatungsstellen, dass dadurch ein Träger kommen könnte, der sich völlig neu zusammensetzt und somit die Qualität der Betreuung für die Hilfesuchenden sinken könnte. Denn der Bedarf einer Suchtberatung ist auch in der Region immer noch hoch. Problem Nummer eins ist weiterhin die Abhängigkeit von Alkohol, mehr lesen Sie im Premiumbereich.