Das Staatliche Bauamt Bamberg beginnt ab Mitte Juli mit dem Neubau der Brücke im Streckenverlauf der Bundesstraße 22 zwischen Bamberg und Strullendorf. Nach den bereits laufenden Gründungsarbeiten werden die Widerlager und Pfeiler errichtet. Bereits während der Stahlbetonarbeiten an den Unterbauten, wird im Fertigungswerk mit der Herstellung der Stahlbausegmente für den Brückenüberbau begonnen. Nach der Anlieferung der Segmente mit Schwertransporten werden diese auf der Baustelle aneinandergereiht.

Der Verkehr auf der B 505 ist durch die derzeit anstehenden Arbeiten nicht beeinträchtigt. Das neue Brückenbauwerk im Zuge der B22 über die B505 wird als Ersatzneubau errichtet, um die Verbindung B22/St2244 wieder her- und die Anbindung an die Anschlussstelle Bamberg-Süd der A73 sicherzustellen. Der Neubau gewährleistet die kreuzungsfreie Führung des Verkehrs und trägt zur Leistungsfähigkeit des überörtlichen Straßennetzes bei.

Robuste und zukunftsfähige Konstruktion erforderlich

Aufgrund der hohen Verkehrsbedeutung der B505 als Verbindung zwischen den Autobahnen A73 und A3 sowie der B22 als Zubringer zum Bamberger Hauptverkehrsnetz, ist eine robuste und zukunftsfähige Konstruktion erforderlich. Um die Bauzeit insgesamt zu verkürzen, wurde die Bauwerksgeometrie für das neue Bauwerk angepasst. Die neue Brücke besteht aus vier statt fünf Brückenfeldern. Außerdem werden Betonfertigteilen verwendet, so kann die Bauzeit insgesamt beschleunigt werden.

Ziel ist es den Bau des neuen Brückenbauwerks innerhalb von 18 Monaten abzuschließen. Da der Verkehr auf der B 505 während der Bauzeit größtenteils durchgängig aufrechterhalten wird, wird es in den unterschiedlichen Bauphasen verschiedene Verkehrsszenarien geben, diese werden mit ausreichend Vorlauf kommuniziert.

Das Brückenbauwerk liegt im Bannwald- und Trinkwasserschutzgebiet der Stadt Bamberg. Hierdurch gelten besondere Auflagen, beispielsweise ist ein eigenes Tankstellenkonzept für die Baustellenfahrzeuge erforderlich. Weiterhin muss das Oberflächenwasser durch spezielle Behandlungsanlagen gefiltert und aufbereitet werden, bevor es in den Sendelbach geleitet werden kann. Und auch für den Flora- und Faunaschutz wurden vorab der Maßnahme umfangreiche Ausgleichs- und Retentionsflächen angelegt und gestaltet. Das Staatliche Bauamt Bamberg bedankt sich bei den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für das Verständnis für die auftretenden Behinderungen während der Bauzeit.

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.