In der Nacht auf Samstag (11. April 2026) wählte ein aufmerksamer Radfahrer in Bamberg den Notruf. Im Bereich einer Kleingartensiedlung hatte der Mann Rauch sowie "deutlichen Brandgeruch" wahrgenommen, wie die Feuerwehr in einem Einsatzbericht erklärt. Die Kräfte wurden daraufhin zu einer gemeldeten Rauchentwicklung alarmiert. 

Trotz einer umfangreichen Erkundung blieben die Bemühungen der Feuerwehrleute zunächst jedoch erfolglos. Im betroffenen Bereich konnte keine Ursache festgestellt werden. Erst wenig später machten die Einsatzkräfte eine Gartenhütte in einer angrenzenden Kleingartensiedlung jenseits der Stadtgrenze ausfindig.

Kamin sorgt für Feuerwehreinsatz in Bamberger Kleingartensiedlung

In besagter Hütte sorgte demnach ein unsachgemäß abziehender Kamin für eine "weitläufige Verrauchung des Umfelds". Ein offenes Feuer konnte nicht festgestellt werden, weshalb die Kräfte der Ständigen Wache wieder in das Stadtgebiet zurückkehrten. Die Löschgruppe Nord blieb noch vor Ort, um das Gebäude mit einer Wärmebildkamera auf mögliche CO2-Belastung zu untersuchen. 

Außerdem wurde der Eigentümer der Gartenlaube über den sicheren Umgang mit Feuerstätten aufgeklärt, so die Kräfte. Anschließend konnte die Mannschaft der Löschgruppe Nord ebenfalls auf ihre Wache zurückkehren. 

Im Bamberger Müllheizkraftwerk brach am Sonntag derweil ein Brand in einem Silo aus. Die Feuerwehr rückte mit rund 50 Kräften an, um eine Maßnahme der Mitarbeiter der Verbrennungsanlage abzusichern. Weitere News aus Bamberg und der Region liest du in unserem Lokalressort.