Es war einer der größten Drogenfunde in Bayern in den vergangenen Jahren: Im Februar 2025 stellten Ermittler der Zentralstelle Cybercrime Bayern und des Bayerischen Landeskriminalamts (LKA) bei Durchsuchungen im Landkreis Eichstätt knapp 85 Kilogramm Betäubungsmittel sicher - darunter Crystal, Kokain, Heroin, Amphetamin, MDMA und über 140000 Tabletten. Jetzt, gut zwei Jahre später, hat die Bamberger Staatsanwaltschaft Anklage gegen fünf mutmaßliche Bandenmitglieder erhoben. Alle Angeklagten sitzen seit ihrer Festnahme in Untersuchungshaft.

Die Vorwürfe wiegen schwer: Die drei Männer und zwei Frauen sollen als professionell agierende Drogenhandelsorganisation über das Darknet operiert haben. Während einige Mitglieder die Betäubungsmittel auf illegalen Marktplätzen anboten und Zahlungen in Kryptowährungen entgegennahmen, kümmerten sich die nun Angeklagten laut Zentralstelle Cybercrime Bayern und Bayerischem Landeskriminalamt um Verpackung und weltweiten Versand. Forensische Auswertungen der sichergestellten elektronischen Speichermedien legen nahe, dass die Bande fünf- bis sechsstellige Vermögenswerte erwirtschaftet hat. Die Fachgruppe Rauschgifthandel Online (FARO) hatte die Tätergruppierung nach monatelangen Ermittlungen in den Landkreisen Neuburg an der Donau und Eichstätt hochgenommen.

Update vom 16.3.26: 85 Kilo Drogen beschlagnahmt - Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Die Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg und das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) haben am Montag, 16. März 2026, bekannt gegeben, dass Anklage gegen fünf mutmaßliche Mitglieder einer professionell agierenden Drogenhandelsorganisation erhoben wurde. Laut der gemeinsamen Pressemitteilung der beiden Behörden hatten die Strafverfolger nach umfangreichen Ermittlungen knapp 85 Kilogramm Betäubungsmittel sicherstellen und damit einen bedeutenden Schlag gegen den bandenmäßigen unerlaubten Handel mit Drogen über das Internet führen können.

Den Angeschuldigten - drei Männern und zwei Frauen im Alter zwischen 25 und 57 Jahren - wird laut der Zentralstelle Cybercrime Bayern und dem Bayerischen Landeskriminalamt vorgeworfen, in erheblichem Umfang Betäubungsmittel, Cannabis, neue psychoaktive Stoffe und Arzneimittel verpackt und weltweit versendet zu haben. Die monatelangen, intensiven Ermittlungen wurden gemeinsam mit der Fachgruppe Rauschgifthandel Online (FARO) des Bayerischen Landeskriminalamts geführt.

Die versendeten Substanzen sollen zuvor durch weitere, anderweitig verfolgte Mitglieder der Tätergruppierung auf verschiedenen Marktplätzen im Darknet sowie über Messengerdienste zum Kauf angeboten und mit Kryptowährungen bezahlt worden sein.

Massive Drogenfunde im Landkreis Eichstätt

Bei einer Durchsuchung im Februar 2025 in einer Wohnung im Landkreis Eichstätt konnten die Ermittler der Zentralstelle Cybercrime Bayern und des Bayerischen Landeskriminalamts knapp 85 Kilogramm Betäubungsmittel sicherstellen und aus dem Verkehr ziehen. Das Rauschgift-Arsenal umfasste nach Angaben der Behörden 26 Kilogramm Amphetamin, 19 Kilogramm Ketamin, 13 Kilogramm MDMA, jeweils ein Kilogramm Kokain, Ketamin und Cannabis sowie 140.000 Tabletten Lorazepam, 3000 Tabletten Pregabalin und 1680 Tabletten Tramadol.

Die Zentralstelle Cybercrime Bayern hat nach umfangreichen Ermittlungen gemeinsam mit dem Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) Anklage gegen fünf mutmaßliche Mitglieder einer professionell agierenden Tätergruppierung im Bereich des bandenmäßig unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln über das Internet erhoben.
Generalstaatsanwaltschaft Bamberg

Durch umfangreiche forensische Auswertungen der bei den Angeschuldigten sichergestellten elektronischen Speichermedien stehen die Verdächtigen laut Zentralstelle Cybercrime Bayern und Bayerischem Landeskriminalamt überdies in Verdacht, weitere zehn Kilogramm Amphetamin, jeweils fünf Kilogramm Heroin und Ketamin, drei Kilogramm Kokain, jeweils zwei Kilogramm MDMA, Ecstasy und Cannabis sowie jeweils ein Kilogramm Methamphetamin (Crystal), Speed und Viagra verpackt und verschickt zu haben. Die Angeschuldigten sollen hierdurch jeweils fünf- beziehungsweise sechsstellige Vermögenswerte erlangt haben. Vier der Angeschuldigten wurden am Freitag, 7. Februar 2025, in den Landkreisen Neuburg an der Donau und Eichstätt festgenommen, wie die Zentralstelle Cybercrime Bayern und das Bayerische Landeskriminalamt mitteilten. Der Landkreis Neuburg an der Donau liegt im Regierungsbezirk Oberbayern nordwestlich von Ingolstadt an der Donau. Die weitere Angeschuldigte wurde im Juli 2025 im Landkreis Neuburg an der Donau festgenommen, nachdem im Zuge der Ermittlungen ein Tatverdacht gegen sie begründet werden konnte. Sämtliche Angeschuldigte befinden sich seither in Untersuchungshaft.

Über die Zulassung der Anklageschrift und die Eröffnung des Hauptverfahrens muss nun eine Strafkammer des Landgerichts Bamberg entscheiden. Das Gesetz sieht für den bandenmäßigen unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren bis zu 15 Jahren vor, wie aus der gemeinsamen Pressemitteilung der Zentralstelle Cybercrime Bayern und des Bayerischen Landeskriminalamts vom Montag, 16. März 2026, hervorgeht.

Vorangegangene Berichterstattung: Kiloweise Crystal, Kokain und Heroin - Bamberger Ermittler legen Drogenring das Handwerk

Die Polizei hat in Bayern einen riesigen Drogen-Onlineversand auffliegen lassen - federführend waren auch Cyber-Ermittler aus Bamberg beteiligt. Mehrere Verdächtige wurden festgenommen.

Nach mehrmonatigen länderübergreifenden Ermittlungen des Bayerischen Landeskriminalamtes (BLKA) unter der Regie der Bamberger Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) konnte ein professionell agierender Online-Drogenring identifiziert und zerschlagen werden. Davon berichtete die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg am Mittwoch (23. April 2025).

Im Zentrum der Ermittlungen standen sieben in Bayern lebende Personen, die beschuldigt werden, in erheblichem Umfang Betäubungsmittel verpackt und weltweit verschickt zu haben. Die Festgenommenen sind drei Männer und eine Frau, die zwischen 24 und 56 Jahre alt sind und unter anderem die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.

Kiloweise Drogen per Post verschickt - Bamberger Ermittler lassen Online-Drogenring auffliegen

Den Ausgangspunkt der Untersuchungen bildeten Hinweise aus einem separaten Verfahren des Landeskriminalamts Thüringen. Dank intensiver Datenanalysen konnten Spezialisten des BLKA Tatzusammenhänge in mehreren Bundesländern nachweisen und eine mehrschichtige Täterstruktur aufdecken. In der Gegend um Neuburg an der Donau und Eichstätt wurde schließlich ein logistisches Netzwerk von Verpackern und Versendern identifiziert. Dank einer engen Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt und einem postalischen Dienstleister wurden zahlreiche Postsendungen mit Betäubungsmitteln – für Empfänger weltweit bestimmt – noch vor dem Versand abgefangen.

Am 7. Februar 2025 wurde laut der Generalstaatsanwaltschaft schließlich zugegriffen: Die Einsatzkräfte nahmen die Tatverdächtigen in Gewahrsam, nachdem Haftbefehle wegen des dringenden Verdachts des bandenmäßigen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in erheblicher Menge ergangen waren. Bei den Durchsuchungen von insgesamt fünf Objekten im Landkreis Eichstätt und in Neuburg a. d. Donau wurden 53 Kilogramm Betäubungsmittel - darunter rund 30 Kilogramm Methamphetamin, zwei Kilogramm Heroin und vier Kilogramm Kokain - sowie etwa 150.000 verschreibungspflichtige Tabletten sichergestellt und vom Markt genommen. Besonders bemerkenswert war die professionelle Lagerung und Verwaltung der Substanzen: Teile der Drogen waren bereits in ungefähr 7000 vakuumverpackten Beuteln portioniert. Der geschätzte Verkaufswert der beschlagnahmten Drogen liegt im unteren siebenstelligen Euro-Bereich.

Die weiterführenden Ermittlungen werden derzeit von der Fachgruppe Rauschgifthandel Online (FARO) des BLKA nach eigener Aussage mit Hochdruck fortgesetzt. Eine erste forensische Analyse der sichergestellten Kommunikationsmittel offenbarte umfangreiche Daten: Die Täter hatten eine ausführliche Buchführung angelegt, die - seit etwa April 2024 - mindestens 7250 Bestellungen sowie zugehörige Kundendaten nachverfolgen lässt.

Drogenring agierte äußerst professionell - Verkauf fand im Internet statt

Diese Informationen dienen nicht nur als stichhaltiges Beweismaterial gegen die bereits verhafteten Verdächtigen und weitere Tatbeteiligte, sondern ermöglichen auch die Identifizierung der Besteller. In diesem Zusammenhang weisen die Ermittlungsbehörden erneut darauf hin, dass auch der Erwerb von Betäubungsmitteln über das Internet - ob im Clear- oder Darknet - strafrechtlich verfolgt wird. Entgegen den Aussagen zahlreicher Betreiber solcher Plattformen werden Bestelldaten oft über viele Jahre hinweg gespeichert. Diese Daten sind regelmäßig eine wertvolle Grundlage für kriminalpolizeiliche Untersuchungen.

Die umfassenden Ermittlungen dauern an. Den Beschuldigten drohen nun erhebliche strafrechtliche Konsequenzen. Aufgrund ihres mutmaßlich organisierten, bandenmäßigen und professionell ausgeführten Vorgehens sowie der großen Menge an Betäubungsmitteln drohen ihnen Freiheitsstrafen von fünf bis fünfzehn Jahren.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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