Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat am gestrigen Mittwoch, 23. Februar, sein neues Kabinett vorgestellt - und Teile der Ministerposten neu besetzt.

Auch die vom Posten der Gesundheitsministerin nach Problemen mit Corona-Infrastruktur ins neu geschaffene Amt versetzte Europaministerin galt als Wackelkandidatin. Doch Melanie Huml (CSU), der auch Ambitionen auf einen Neustart in ihrer Heimat Bamberg nachgesagt werden, darf bleiben. "Ich freue mich, die Interessen Bayerns, Oberfrankens und der Menschen, die hier leben, weiterhin mit starker Stimme in Europa und international einzubringen", äußerte sich Huml in einem Statement nach der Sitzung.

"Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Kabinett werde ich mich auch in Zukunft mit vollem Einsatz für maximale Lebensqualität einsetzen. Bei uns hier in der Region Bamberg und in ganz Bayern sollen die Menschen beste Bedingungen für ein selbstbestimmtes Leben in Sicherheit vorfinden", so Huml weiter. Zu ihren inhaltlichen Schwerpunkten als Ministerin gehöre neben dem "Weg zur Klimaneutralität" auch der Standortausbau Bayerns und "den europäischen Zusammenhalt in Frieden und Freiheit in einem der schwierigsten Momente unseres geeinten Kontinents" zu erhalten, so Humls Beschreibung.