Enten im Bamberger Hainweiher und anderen Gewässern zu füttern, ist eine Bedrohung für die Artenvielfalt. Das nicht gefressene Futter auf dem Gewässerboden trägt dazu bei, dass sich das Wasser mit Nährstoffen anreichert und "verschlammt". Nicht nur aus diesem Grund ist es verboten, Wasservögel oder andere Bewohner von Bamberger Gewässern zu füttern.

"Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh‘", so begeben sich Enten auf Futtersuche. Für sie bedeutet - gut gemeintes - Füttern den Verlust ihrer Lebensgrundlage. Denn Enten und andere Tierarten sind auf nährstoffärmere Verhältnisse angewiesen.

Schilder am Hainweiher weisen auf das Entenfütterungsverbot hin.
Stadt Bamberg, Sonja Seufferth

Brot stellt keine adäquate Ernährung für Wasservögel dar und kann sogar zum Tod der Tiere führen. Denn es quillt auf, verdirbt leicht und erhält keinerlei wichtige Nährstoffe für die Enten. Außerdem verändert das Füttern das natürliche Verhalten von Enten auf der Suche nach Wasserpflanzen, Wassertieren, Samen und Beeren, die eigentlich auf ihrem Speiseplan stehen. 


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