Eingebettet waren die Ehrungen in besinnliche Elemente, ehe St. Nikolaus das Vereinsgeschehen aus "himmlischer Sicht" beleuchtete.

Im festlich dekorierten Sportheim umrahmte die Rentnerband unter der Leitung von Klaus Münch die TSV-Feier. Die Erzählung "Die Sternputzer", vorgetragen von Leonie Schmitt, verdeutlichte, dass vielfach der Blick hoch zu den Sternen wieder gewonnen werden sollte. Mit Liedbeiträgen zu Advent und Weihnachten bereicherte die AH-Abteilung den Festabend.

Vorsitzender Jochen Straub, seit einem Jahr im Amt, stellte die harmonische und effektive Zusammenarbeit heraus: "Wenn mich Ereignisse und Situationen niederzogen, fand ich in Familie, Freundeskreis und Vorstand Mut und Vertrauen, um neue Hoffnung zu schöpfen. Die ist für mich wie Sauerstoff, der Kraft schenkt und zu Lösungen führt."


Aufstieg der Basketball-Damen

Im TSV selbst wechselten Licht und Schatten. Betroffen machten in der großen TSV-Familie Todes- und Krankheitsfälle. Erfreulich dagegen der Aufstieg der Basketball-Damen in die Bayernliga. Sportliche, wirtschaftliche und gesellige Erfolge sollten Ansporn sein, die Zukunft zuversichtlich anzugehen und selbst in Niederlagen neue Möglichkeiten zu sehen.

Höhepunkt der Feier waren Ehrungen, bei denen stellvertretender Vorsitzender Reiner Borst die jahrzehntelange Treue herausstellte: "Es ist erst das zweite Mal in unserer über 100-jährigen Geschichte, dass wir ein Mitglied für 70 Jahre im TSV ehren können, nämlich Xaver Hofmann. Leider kann er zur Feier nicht kommen, doch ich überbrachte ihm bereits die Auszeichnung, über die er sich riesig freute", berichtete Borst.


Ansporn

"Alle, die wir heute ehren, trugen in der Vergangenheit für unseren TSV Verantwortung als Vorstandsmitglied, Jugend- bzw. Abteilungsleiter oder als aktive Sportler. Eure Dienste und eure Solidarität verdienen unser aller Lob und mögen anspornen, in eure Fußstapfen zu treten." Reich bepackt hatten St. Nikolaus (Klemens Wolf) und Knecht Ruprecht (Matthias Saal) ihren Schlitten. Von "höherer" Stelle streiften sie das Geschehen im TSV mit seinen Abteilungen und Verantwortlichen, um positive Entwicklungen zu loben und dort, wo noch Nachholbedarf besteht, das Engagement zu steigern.


Weitere Ehrungen

Urkunde und Ehrennadeln in Gold mit Kranz 60 Jahre: Wilhelm Mützel; 50 Jahre: Lothar Erhard, Bruno Hrubesch, Werner Karch, Gerald Seidl, Rudi Stößer; 40 Jahre: Eberhard und Elisabeth Brändlein, Roswitha Duda, Bernhard Feser, Michael Hirt, Udo Karch, Burkard Kuhn, Jürgen Nöth, Robert Rüger, Sabine Stößer.