Bereits vor Mitternacht waren in der Stadt stärkerer Brandgeruch und teilweise sogar leichte Rauchschwaden aufgefallen. Gegen 23.15 Uhr hatte am Mittwoch ein Spaziergänger in der Peter-Heil-Straße diese Beobachtungen der Polizei gemeldet. Die Polizeistreife, die schnell vor Ort war, hatte die gleichen Beobachtungen gemacht. Deshalb rückte die Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen vorsorglich zur Brandsuche aus.

Nachdem weitere Mitteilungen von Anwohnern bei der Dienststelle einliefen und vom Bismarckturm aus eine große Rauchschwade über dem östlichen Stadtteil zu sehen war, wurde zur Unterstützung der bereits eingesetzten Kräfte der Polizei und Feuerwehr auch noch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera angefordert.

Die Einsatzkräfte fanden außer einigen noch heißen Teerladungen, die ein Bauunternehmen am Vortag auf Lkw verladen hatte, nichts auffälliges. So wurde der Einsatz gegen zwei Uhr morgens abgebrochen.

Nachdem das Geländes ausgiebig abgesucht worden war und aufgrund der Tatsache, dass sich sowohl Rauch als auch der Geruch legten, gaben die Polizisten schließlich Entwarnung. Die Ursache für die heftige Rauchentwicklung bleibt weiterhin zunächst ungeklärt, teilte die Polizei ergänzend mit. Die Inspektion sucht nun nach Zeugen, die Hinweise auf das Zustandekommen des Brandgeruchs geben können. Infos können unter Tel.: 0971/71490 weitergegeben werden.

Vier Stunden später kam dann für die Feuerwehren aus Garitz und Bad Kissingen der nächste Alarm. Diesmal ging es zu einer Türöffnung in die Parkstraße. Allein in diesem Jahr waren die beiden Feuerwehren ein knappes Dutzend Mal bei Einsätzen in den drei größeren Gebäuden auf diesem Areal. Gebrannt hat es aber bislang nicht, einmal musste eine Person aus einem stecken gebliebenem Aufzug befreit werden, alle übrigen Male waren Türöffnungen bei meist älteren Bewohnern nötig.