von unserem Mitarbeiter Jonas Schneider

DJK Schlimpfhof - SG Poppenroth/Lauter II 5:3 (3:2). Tore:
1:0 Michael Römmelt (2.), 1:1 Anu-In Bamrumnok (10.), 2:1 Michael Römmelt (30.), 2:2 Anu-In Bamrumnok (45.), 3:2 Patrick Köth (45.), 3:3 Lukas Goldfuß (62., Eigentor), 4:3 Sebastian Schreck (70.), 5:3 Sebastian Schübert (90.).
DJK-Pressesprecher Christoph Kleinhenz sprach vom "Tag der offenen Türen". Die Zuschauer in Schlimpfhof bekamen ein interessantes und torreiches Derby zu sehen. Die Hausherren, waren von Beginn an im Spiel, der überzeugende Marco Römmelt nutzte früh die Chance zur Führung. Anu-In Bamrumnok profitierte von Missverständnissen in der Schlimpfhofer Defensive und egalisierte. Römmelt brachte die Jugendkraftler erneut in Führung. Nachdem die Poppenröther, angetrieben vom starken Michael Metz, erneut ausgeglichen hatten, erzielte postwendend Patrick Köth nach Vorarbeit von Michael Römmelt die Pausenführung. Die Gäste kamen stärker aus den Kabinen und bestimmten das Spiel. Außer dem Elfmetertor von Lukas Goldfuß erspielten sie sich aber wenige klare Chancen. Sebastian Schreck stand goldrichtig und nutzte einen Abpraller nach einem Freistoß zur erneuten Schlimpfhofer Führung, die der eingewechselte Sebastian Schübert noch erhöhte.

FC Untererthal - TSV Stangenroth 4:0 (0:0). Tore: 1:0 Maurice Fella (49.), 2:0, 3:0 Sebastian Hüfner (64., 80.), 4:0 Marcus Schäfer (86.).
"Der Schiedsrichter Winfried Hehn hat heute eine souveräne Leistung abgeliefert. Er hat alles richtig gemacht". Der FC-Vorsitzende Thomas Tiedemann war voller Lob für den Unparteiische, der keine Karte zücken musste. In einem fairen und guten Spiel kamen die Stangenrother besser ins Spiel. Ab der 20. Minute spielten dann die Hausherren deutlich besser. Die Tore blieben jedoch in Hälfte eins aus. Nach der Pause köpfte Maurice Fella eine schöne Flanke von Sebastian Hüfner zur verdienten Untererthaler Führung ein. Sebastian Hüfner selbst erhöhte mit einem schönen Schuss aus 16 Metern. Nachdem Hüfner auch das 3:0 erzielt hatte, zeigte er sich uneigennützig. Auf der rechten Seite setzte er sich durch, legte perfekt auf Marcus Schäfer vor, der nur noch zum 4:0-Endstand einschieben musste. Der FC Untererthal zeigte somit, dass im Aufstiegsrennen mit ihm gerechnet werden muss.

SG Oberleichtersbach/Modlos - SV RW Obererthal 1:2 (0:1). Tore: 0:1 Marco Wolf (26.), 0:2 Andreas Graup (55.), 1:2 Tobias Romeis (80.). Rot: Sebastian Vogt (70., Oberleichtersbach).
Der SV Obererthal steht nach drei Spielen ohne Punktverlust auf dem ersten Tabellenplatz. Marco Wolf brachte einen schönen Konter der Gäste zum Abschluss. Obererthal blieb feldüberlegen und erhöhte durch Andreas Graup. Erst als Tobias Romeis mit einem schönen Schuss den Anschlusstreffer erzielte, machten die Hausherren noch einmal Druck. Doch zu zehnt konnte dem Tabellenführer kein Punkt mehr abgetrotzt werden.

SV Morlesau/Windheim - TSV Wollbach II 7:0 (5:0). Tore: 1:0 Daniel Doschko (10.), 2:0, 3:0, 4:0, 5:0 Christopher Schmitt (35., 38., 40., 45.), 6:0 Manuel Doschko, 7:0 Nico Hummel (87.). Gelb-Rot: Michael Markert (86., Wollbach).
Christopher Schmitt erwischte einen Sahnetag. Gleich vier Buden gelangen dem Morlesauer Stürmer. Die Hausherren taten sich anfangs aber schwer mit gut stehenden Wollbachern. Erst nach dem 3:0 war das Eis gebrochen. Manuel Doschko legte schulbuchmäßig auf den Vierfachtorschützen Christopher Schmitt auf. Das 6:0 erzielte Manuel Doschko selbst. Aus 16 Metern zirkelte Doschko den Ball ins Tor. Der eingewechselte Nico Hummel nutzte eine gute Flanke von Marco Möhler zum 7:0-Endstand. Das Ergebnis fiel aber keineswegs zu hoch aus. Die Morlesauer kamen immer wieder zu Torchancen gegen eine Wollbacher Reserve, der nach und nach die Luft auszugehen schien.

SV Gräfendorf - SG Oberbach/Riedenberg II 0:0 . Tore: Fehlanzeige. Bes. Vorkommnisse: Alexander Jung (Gräfendorf) hält Foulelfmeter von Christian Gerstner (50.).
Ein einseitiges Spiel bekamen die Zuschauer in Gräfendorf zu sehen. Einzig das Tor fehlte dem SV Gräfendorf zum ersten Saisonsieg. Zweimal rettete die Latte für die Gäste aus Oberbach. Die Oberbacher und Riedenberger kamen zu keinem einzigen Torschuss, während hingegen der SV Chancen am laufenden Band liegen ließ. Jeder, der das Spiel sah, war sich sicher, dass die Mannschaft von Jürgen Wiesler noch treffen würde. Schließlich konnten sich die Gräfendorfer jedoch noch bei ihrem Torhüter Alexander Jung bedanken, der den Elfmeter von Christian Gerstner bärenstark parierte. Gegen Ende kamen die Platzherren zu zwei weiteren Kopfballchancen. Der Oberbacher Schlussmann Julian Hüfner konnte sich auszeichnen, als er einen weiteren Kopfballversuch von Daniel Lutz entschärfte. Der SV Gräfendorf wartet somit nach drei Unentschieden immer noch auf den ersten Sieg in der neuen Saison.

FC Rottershausen - SG Seubrigshausen/Großwenkheim 3:1 (0:0). Tore: 0:1 Benjamin Oppermann (55.), 1:1 Thomas Werner (70.), 2:1 Frank Seufert (75.), 3:1 Thomas Werner (80.).
Am Ende ging den Gästen aus Seubrigshausen doch noch die Luft aus. Die Mannschaft vom neuen Trainer Werner Schrepfer stand anfangs gut. In einem offenen Spiel, gingen sie sogar durch Benjamin Oppermann in Führung. Thomas Werner nutzte dann aber die Verwirrung im Strafraum der Seubrigshäuser aus und egalisierte eiskalt. Frank Seufert brachte die Spirken per Kopfball nach einer Flanke von Johannes Hein in Führung. Thomas Werner sorgte dann mit einer schönen Einzelaktion für die vorzeitige Entscheidung. Der FC Rottershausen steht nun nach dem zweiten Saisonsieg an der Tabellenspitze. sjs

FC 06 Bad Kissingen II - Post SV Bad Kissingen 2:5 (1:2). Tore: 0:1 Oliver Pfannes (12.), 1:1 Leopold Werner (30., Foulelfmeter), 1:2 Oliver Pfannes (44.), 1:3 Andreas Seidl (54.), 1:4 Christian Lacke (84.), 1:5 Oliver Pfannes (89.), 2:5 Michael Tenschert (90.).
Der Aufsteiger hatte sich gegen den Stadtrivalen den ersten Sieg vorgenommen, doch die vornehmlich jungen 06-er scheiterten an der Routine der "Post" im Zweikampfverhalten und deren Cleverness im Abschluss. Paradebeispiel ist der dreifache Torschütze Oliver Pfannes, der aus wenig Möglichkeiten viel machte. Seinen Führungstreffer vermochte Leopold Werner per Strafstoß vor dem Seitenwechsel zwar noch auszugleichen, doch dann haperte es bei den Gastgebern vor allem mit der Chancenverwertung. Kurz vor dem Seitenwechsel rückte Pfannes die Verhältnisse mit einem Kopfballtreffer wieder zurecht. Die Führung baute Andreas Seidl mit sattem Schuss aus, danach schleppte sich die Partie bis in die Schlussminuten so dahin. Nach den Treffern von Christian Lacke und Pfannes in eine entblößte FC-Deckung betrieb Michael Tenschert noch etwas Ergebniskosmetik für die Bezirksliga-Reserve.

TSV Münnerstadt II - TSV Nüdlingen 2:4 (0:2). Tore: 0:1 Nico Heer (3.), 0:2 Raplh Katholing (20.), 1:2, 2:2 Sebastian Blank (53., 59.), 2:3, 2:4 Nico Heer (72., 85.).
Die Gastgeber liefen im Derby "mit Bestbesetzung auf", verbreiteten danach aber laut Pressesprecher Günther Scheuring keine Derbystimmung. "Es ist mir rätselhaft, warum wir so unengagiert spielten und uns so verdientermaßen die Butter vom Brot nehmen ließen". Ob es der Schock des frühen Rückstands war, bleibt Spekulation, den Schützlingen von Udo Langohr tat die Führung jedenfalls gut. Diese traten aggressiv auf, gewannen viele Zweikämpfe und verdienten sich das 0:2, für das Routinier Ralph Katholing verantwortlich zeichnete. Nach dem Seitenwechsel schöpften die Platzherren neue Hoffnung, als Sebastian Blank mit einem Doppelpack egalisierte, doch dies sollte sich aus Sicht der Lauertaler nur als Strohfeuer erweisen. Diese verfielen danach wieder in schlampiges Spiel und überließen der Langohr-Elf das Mittelfeld. Diese ließ sich nicht lange bitten und hatte in Nico Heer einen gnadenlosen Vollstrecker in ihren Reihen.

SV Garitz II - DJK Unter-/Oberebersbach 1:6 (1:1). Tore: 1:0 Simon Pfannes (8.), 1:1, 1:2, 1:3 Heiko Dünisch (42., 63., 70.), 1:4 Peter Hemmert (72.), 1:5 Felix Nöth (86.), 1:6 Michael Schlereth (88.).
Die Garitzer Zweite legte los wie die Feuerwehr und schien nach dem frühen Führungstreffer auf dem besten Wege zu einem "Dreier" zu sein. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahmen die DJKler die Initiative, der Ausgleich durch Heiko Dünisch, den die SV-Deckung nie in den Griff bekam, läutete die Wende ein. Im zweiten Durchgang rollte der Ball eigentlich nur noch auf den SV-Kasten, der Gast ließ nicht nur das Leder, sondern auch den Kontrahenten laufen. Mit jedem Gegentreffer erlahmte der Widerstand der Grün-Weißen mehr, die schon früh den Abpfiff herbeisehnten. Dies nutzten Felix Nöth und Michael Schlereth zu weiteren Toren in den Schlussminuten einer recht einseitigen Auseinandersetzung. sbp

SG Sandberg/Waldberg II - TSV Arnshausen 1:5 (0:1). Tore: 0:1, 0:2 Jens Mammitzsch (36., 50.), 1:2 Bernd Gebauer (54.), 1:3, 1:4 Andreas Kreuzer (65., Foulelfmeter, 67.), 1:5 Marcel Wagner ( 75.).
Der TSV Arnshausen gewinnt auch sein zweites Saisonspiel. Die Elf von Spielertrainer Bastian Steuerwald spielte klar überlegen. Jens Mammitzsch brachte die Gäste mit einem Doppelpack verdientermaßen in Führung. Die Hausherren kamen durch den eingewechselten Bernd Gebauer nochmal ins Spiel. Der Ausgleich lag in der Luft. Doch Andreas Kreuzer verwandelte einen umstrittenen Elfmeter für die Gäste. Kreuzer zeigte sich daraufhin wiederum kaltschnäuzig und sorgte für die Vorentscheidung. Nach einer schönen Kombination kam Marcel Wagner zum Abschluss und besorgte den 5:1-Endstand. sjs

FC Strahlungen II - FC Eltingshausen 5:0 (2:0). Tore: 1:0, 2:0 Erik Hach (35., 39./Foulelfmeter), 3:0, 4:0 Jochen Müller (50./Foulelfmeter, 55.), 5:0 Manuel Hein (57.).
Im vierten Anlauf feierte die Strahlunger Reserve den ersten Saisonsieg. Der Hausherr ließ einem schwachen FC Eltingshausen in einer einseitigen Begegnung nicht den Hauch einer Chance. "Der Sieg ist mehr als hochverdient", freute sich Pressewart Bernhard Nöth. Dabei sei der Gast angesichts einer Reihe vergebener FC-Möglichkeiten noch gut weggekommen. Es waren die Routiniers Erik Hach und Jochen Müller (je zwei Treffer), die es für den Hausherrn richteten. Dabei kam Müller erst in der 46. Minute ins Spiel - zehn Minuten später hatte er zweimal getroffen. "So ist er halt", stellte Nöth angesichts des immer noch vorhandenen Müller'schen Torinstinktes zufrieden fest.