Die Hammelburger Saaletalhalle ist heute ab 16 Uhr Schauplatz der Endrunde der diesjährigen Rhöner Hallenfußball-Kreismeisterschaften. Dabei wetteifern zehn Mannschaften um den prestigeträchtigen Titel, der ebenso wie Rang zwei zugleich zur Teilnahme an der Bezirksmeisterschaft am 22. Januar in Karlstadt/Main berechtigt. Während das Oktett FC Reichenbach, DJK Eichenhausen, SV Rödelmaier, VfL/ Spfr. Bad Neustadt, SV Obererthal, SV Burgwallbach, TSV Aubstadt und DJK Unter-/ Oberebersbach seine Tickets für den heutigen Budenzauber bei den vier Qualifikationsturnieren löste, wurde der FC Hammelburg als Ausrichter gleichermaßen gesetzt wie der Titelverteidiger VfR Stadt Bischofsheim. Das ranghöchste Team der Veranstaltung stellt Landesligist TSV Aubstadt. Den drei Vertretern aus dem Landkreis Bad Kissingen werden nur geringe Siegchancen eingeräumt. Nichts desto trotz wollen Bezirksligist SV Obererthal sowie die Kreisklassisten FC Reichenbach und FC Hammelburg ihr bestes geben, um eventuell in die drei Preisränge vorzustoßen.
Ausrichter FC Hammelburg, der mit dem SV Obererthal, SV Burgwallbach, TSV Aubstadt, DJK Unter-/Oberebersbach in eine Gruppe spielt, sieht sich als krasser Außenseiter, der ein guter Gastgeber sein will. "In der Halle ist zwar alles möglich, aber es wäre utopisch, an den Einzug in die Endrunde zu glauben, zumal ich noch nicht weiß, welche Spieler mir zur Verfügung stehen. So ist und bleibt unser Ziel, sich vor heimischer Kulisse gut zu verkaufen", will Matthias Lell, der den in Urlaub weilenden Trainer Ralf Adelsbach an der Bande vertritt, nicht zu große Erwartungen wecken. Auch Marc Hartmann, Trainer des Kreisklassisten FC Reichenbach, der mit der DJK Eichenhausen, SV Rödelmaier, VfL/ Spfr. Bad Neustadt und VfR Stadt Bischofsheim in der Gruppe A spielt, sieht das so. "Im Kreis der höherklassigen Teams gehören wir zu den Außenseitern. Priorität hat für mich sowieso das Vermeiden von Verletzungen im Hinblick auf die anstehende Meisterrunde. Dennoch werden wir versuchen das Bestmögliche herauszuholen und dabei dem einen oder anderen aus der Gruppe ein Bein zu stellen."
Bezirksligist SV Obererthal muss zweifellos in den Kreis der Topfavoriten eingereiht werden, zumal die Rot-Weißen durch die Teilnahme an vielen Turnieren unter den schützenden Dächern geeicht sind. "Wir haben zur Zeit einige personelle Probleme, denn der Einsatz von unseren exzellenten Hallenspielern David Böhm, Tobias Brust und Andy Graup steht in den Sternen und Torhüter Florian Rottenberger muss durch Oldie Michael Leiber ersetzt werden", sieht Pressesprecher Manfred Rüth das eher skeptisch. "Dennoch wollen wir am Ende vorne dabei sein und liebäugeln im stillen mit dem Einzug ins Endspiel."
Die Turnierleitung stellt der FC Hammelburg, unter der Oberaufsicht von Kreisspielleiter Michael Ritter, mit Abteilungsleiter Werner Schmitt und dem altbewährten Chefansager Joachim Lieb. Ritter hofft auf eine gute Zuschauerresonanz wie in den vergangenen Jahren und darauf, dass man sich auf dem glatten Parkett fair begegnet.