TG Rüsselsheim II - TV/DJK Hammelburg 3:0 (25:16, 25:22, 25:18).
Trainer Tado Karlovic formulierte es nach dem Spiel so: "Wir wollten nach einer turbulenten Woche mutig spielen, aber Rüsselsheim hat uns immer wieder den Mut genommen." Mutlos hatten sich seine Jungs zuvor tatsächlich präsentiert, gepaart mit einer Körpersprache, welche die erhoffte Aufbruchstimmung vermissen ließ. "Das war ein phasenweise lebloser Auftritt", kommentierte es Zuspieler Aldin Dzafic sogar noch einen Tick dramatischer. Eine gewisse Verunsicherung und Verkrampfung bei den Volleys war allgegenwärtig. Ein gänzlich anders Bild vermittelte die Erstligareserve der United Volleys, die vor den Augen der beiden Vize-Europameister Julian Zenger und Tobias Krick eine offensichtlich vom Spitzenplatzbeflügelte "Wir haben Bock auf Volleyball-Performance" aufs Feld zauberten. "Wir haben vor allem im Angriff fast fehlerfrei agiert, zudem kommen unsere Mittelblocker immer besser ins Spiel. Was wir derzeit in Block und Feldabwehr leisten, ist überragend. Da hat es jede Mannschaft momentan schwer", zeigte sich der Rüsselsheimer Trainer Klaus-Jürgen Weber ebenso zufrieden wie selbstbewusst. Angepeitscht vom späteren Gold-MVP Anton Borger, dominierten die Gastgeber das Offensivspiel in der nur 71 Minuten dauernden Begegnung vor gerade mal 80 Zuschauern. In puncto Feldabwehr erklärten die Rüsselsheimer ihre Spielfeldhälfte immer wieder zur Tabuzone Hammelburger Angriffe. Aufgrund einer recht sprunghaften Annahme der TV/DJK-Recken befand sich das bunte Spielgerät zu selten auf der idealen Flugkurve Richtung Offensivabteilung, sodass die Zuspiele nur gelegentlich erfolgreich verwandelt wurden. "Hier hätte ich von uns Angreifern, und da schließe ich mich nicht aus, durchaus ab und zu mehr Intelligenz im Angriff erwartet", zeigte sich Hammelburgs Peter Wolf selbstkritisch. Wolf, der erneut zum besten Spieler seines Teams gewählt wurde, appellierte bei der abschließenden gemeinsamen Spielanalyse an die Moral seiner Truppe: "Wir müssen einfach wieder als Team auftreten. Wir verstehen uns doch alle gut, aber heute hatte ich das Gefühl, dass jeder etwas mit sich selbst beschäftigt war." Etwas unkonventioneller lautete die Ansage von Trainer Tado Karlovic nach der Partie: "Wir zischen jetzt alle mal ein Bier, streichen das Spiel aus unserem Gedächtnis und greifen morgen wieder voll an."
VI Frankfurt - TV/DJK Hammelburg 2:3 (25:22, 22:25, 25:20, 16:25, 6:15).
Obwohl am nächsten Tag vieles anders war und die Saalestädter zunächst mit mutigen Angriffen und präzisen Zuspielen überzeugten, merkte man den Internat-Jungs zu keinem Zeitpunkt die fünf Sätze vom Vortag am. Vor allem im Aufschlag machten die Hessen ordentlich Druck, lebten im Block von ihrer Geschlossenheit, sodass die Saalestädter Mitte des Satzes in Rückstand gerieten. Daran sollte auch eine Aufschlagserie von Oscar Benner nichts ändern. Und die Jungs um Juniorennationalspieler Matus Kalny machten clever und spielstark weiter. Vor allem die beiden Frankfurter "Außen" Erik Niederlücke und Robert Werner bekamen die Unterfranken nur ganz schwer in den Griff. Beim 12:14 war es erneut eine Aufschlagserie zum 16:14, diesmal von Zuspieler Bruno Simunic, der Aldin Dzafic (Beruf) in Frankfurt vertrat, welche die Hammelburger zurück ins Spiel bringen sollte. Im Angriff überzeugten Peter Wolf und "El Diablo" Branko Damjanovic, während Šimunic gekonnt Regie führte, sodass der Satz hauchdünn an die Volleys ging. Erneut warteten die Gäste bis zu einem 4:8-Rückstand, ehe man sich ernsthaft am Spiel beteiligte. Da die Frankfurter nicht müde wurden, an ihrer erfrischenden Art Volleyball zu spielen festzuhalten, ging der Satz verdient an das Internat.
Machte sich im vierten Satz erstmals so etwas wie eine Konditionsschwäche bei den Frankfurtern bemerkbar? Vielleicht, denn fortan nicht mehr allzu viel zusammen, sodass sich Hammelburg relativ locker in den Tie-Break schmetterte durfte. Bei Frankfurt machten sich nun gänzlich die zehn Sätze des Wochenendes bemerkbar, während bei Hammelburg nun vieles klappte. "In dieses Spiel haben wir uns quasi reingefräst und Glück kam auch noch dazu", zeigte sich Tado Karlovic erleichtert über die am Ende zwei erreichten Punkte.
Trainer Tado Karlovic formulierte es nach dem Spiel so: "Wir wollten nach einer turbulenten Woche mutig spielen, aber Rüsselsheim hat uns immer wieder den Mut genommen." Mutlos hatten sich seine Jungs zuvor tatsächlich präsentiert, gepaart mit einer Körpersprache, welche die erhoffte Aufbruchstimmung vermissen ließ. "Das war ein phasenweise lebloser Auftritt", kommentierte es Zuspieler Aldin Dzafic sogar noch einen Tick dramatischer. Eine gewisse Verunsicherung und Verkrampfung bei den Volleys war allgegenwärtig. Ein gänzlich anders Bild vermittelte die Erstligareserve der United Volleys, die vor den Augen der beiden Vize-Europameister Julian Zenger und Tobias Krick eine offensichtlich vom Spitzenplatzbeflügelte "Wir haben Bock auf Volleyball-Performance" aufs Feld zauberten. "Wir haben vor allem im Angriff fast fehlerfrei agiert, zudem kommen unsere Mittelblocker immer besser ins Spiel. Was wir derzeit in Block und Feldabwehr leisten, ist überragend. Da hat es jede Mannschaft momentan schwer", zeigte sich der Rüsselsheimer Trainer Klaus-Jürgen Weber ebenso zufrieden wie selbstbewusst. Angepeitscht vom späteren Gold-MVP Anton Borger, dominierten die Gastgeber das Offensivspiel in der nur 71 Minuten dauernden Begegnung vor gerade mal 80 Zuschauern. In puncto Feldabwehr erklärten die Rüsselsheimer ihre Spielfeldhälfte immer wieder zur Tabuzone Hammelburger Angriffe. Aufgrund einer recht sprunghaften Annahme der TV/DJK-Recken befand sich das bunte Spielgerät zu selten auf der idealen Flugkurve Richtung Offensivabteilung, sodass die Zuspiele nur gelegentlich erfolgreich verwandelt wurden. "Hier hätte ich von uns Angreifern, und da schließe ich mich nicht aus, durchaus ab und zu mehr Intelligenz im Angriff erwartet", zeigte sich Hammelburgs Peter Wolf selbstkritisch. Wolf, der erneut zum besten Spieler seines Teams gewählt wurde, appellierte bei der abschließenden gemeinsamen Spielanalyse an die Moral seiner Truppe: "Wir müssen einfach wieder als Team auftreten. Wir verstehen uns doch alle gut, aber heute hatte ich das Gefühl, dass jeder etwas mit sich selbst beschäftigt war." Etwas unkonventioneller lautete die Ansage von Trainer Tado Karlovic nach der Partie: "Wir zischen jetzt alle mal ein Bier, streichen das Spiel aus unserem Gedächtnis und greifen morgen wieder voll an."
VI Frankfurt - TV/DJK Hammelburg 2:3 (25:22, 22:25, 25:20, 16:25, 6:15).
Obwohl am nächsten Tag vieles anders war und die Saalestädter zunächst mit mutigen Angriffen und präzisen Zuspielen überzeugten, merkte man den Internat-Jungs zu keinem Zeitpunkt die fünf Sätze vom Vortag am. Vor allem im Aufschlag machten die Hessen ordentlich Druck, lebten im Block von ihrer Geschlossenheit, sodass die Saalestädter Mitte des Satzes in Rückstand gerieten. Daran sollte auch eine Aufschlagserie von Oscar Benner nichts ändern. Und die Jungs um Juniorennationalspieler Matus Kalny machten clever und spielstark weiter. Vor allem die beiden Frankfurter "Außen" Erik Niederlücke und Robert Werner bekamen die Unterfranken nur ganz schwer in den Griff. Beim 12:14 war es erneut eine Aufschlagserie zum 16:14, diesmal von Zuspieler Bruno Simunic, der Aldin Dzafic (Beruf) in Frankfurt vertrat, welche die Hammelburger zurück ins Spiel bringen sollte. Im Angriff überzeugten Peter Wolf und "El Diablo" Branko Damjanovic, während Šimunic gekonnt Regie führte, sodass der Satz hauchdünn an die Volleys ging. Erneut warteten die Gäste bis zu einem 4:8-Rückstand, ehe man sich ernsthaft am Spiel beteiligte. Da die Frankfurter nicht müde wurden, an ihrer erfrischenden Art Volleyball zu spielen festzuhalten, ging der Satz verdient an das Internat.
Machte sich im vierten Satz erstmals so etwas wie eine Konditionsschwäche bei den Frankfurtern bemerkbar? Vielleicht, denn fortan nicht mehr allzu viel zusammen, sodass sich Hammelburg relativ locker in den Tie-Break schmetterte durfte. Bei Frankfurt machten sich nun gänzlich die zehn Sätze des Wochenendes bemerkbar, während bei Hammelburg nun vieles klappte. "In dieses Spiel haben wir uns quasi reingefräst und Glück kam auch noch dazu", zeigte sich Tado Karlovic erleichtert über die am Ende zwei erreichten Punkte.