SV Rot-Weiß Obererthal - DJK Dampfach: "Wenn eine der besten Heimmannschaften auf eigenem Platz gegen den Tabellenletzten spielt, sollte die Situation eigentlich klar sein", sagt Marius Kubo, Trainer des SV Rot-Weiß Obererthal (6./29), vor der Partie gegen die DJK Dampfach (16./14). "Wenn wir uns nicht in so einer prekären personellen Situation befinden würden. So wäre ich im Prinzip schon mit einem Punkt zufrieden, ein Sieg wäre natürlich klasse", schränkt er diese Aussage aber ein. So fehlen die operierten Andreas Graup und Marcel Schmitt, ob Björn Büchs (Rücken) und Kubo (Achillessehne) selbst diese Saison überhaupt noch einmal aufs Feld zurückkehren, ist fraglich. Dazu gesellen sich Adriano Schmitt (Knie), Oliver Graup (Zerrung) und eventuell David Böhm (Beruf) sowie Florian Hofbauer (Studium). "Wir müssen improvisieren", sagt der Coach und praktizierte dies bereits beim Auftakt in Großbardorf. "Da musste Tobi Brust Außenverteidiger spielen, sicherlich eine ungewohnte Position für ihn. Und mit Christoph Uschold haben wir einen Jugendspieler ins kalte Wasser geworfen, der 90 Minuten durchspielte. Doch die Jungs haben das beim 1:1 gegen eine starke Bayernliga-Reserve richtig gut gemacht, einen riesen Einsatz gezeigt. Damit habe ich nicht gerechnet", freute sich Kubo über den Willen seiner Truppe.

SV-DJK Unterspiesheim - TSV Münnerstadt: Mit einem Titelaspiranten bekommt es der TSV Münnerstadt (5./31) zu tun, wenn die Reise zum SV-DJK Unterspiesheim (2./34) geht. Obwohl seine Truppe lediglich drei Punkte hinter Unterspiesheim in der Tabelle liegt, sieht Dominik Schönhöfer den Tabellenzweiten als klaren Favoriten an und nennt dafür zwei Gründe. "Zum einen gelten sie als ungemein heimstark und zum anderen haben wir aufgrund der Vorbereitung noch Rückstand und werden wohl noch zwei, drei Wochen brauchen, bis wir alles aufgearbeitet haben." Umso erfreulicher war für den TSV der Start nach der langen Winterpause mit dem knappen 2:1-Sieg im Landkreisderby gegen den SV Garitz. "Das war ungemein wichtig, wenn man gleich mit einer Niederlage startet, gehen die Köpfe nach unten, ein Dreier entfacht da natürlich eine positive Stimmung bei den Spielern." Beim Spiel in Unterspiesheim hofft Schönhöfer auf eine ähnlich starke Partie seines Keepers Johannes Wolf, der gegen Garitz in der zweiten Hälfte den Sieg festhielt. "Wir wollen in Unterspiesheim die Partie so lange wie möglich offen halten und unsere Chance über den Teamgeist suchen", hat sich der Coach ein Rezept parat gelegt, das allerdings nicht vorsieht gegen den bekanntermaßen offensivstarke SV-DJK betont defensiv zu agieren. "Wir sind keine Mauermannschaft, wollen Fußball spielen. Das ist unsere Stärke."

SV Garitz - SG Sennfeld: Ließ der SV Garitz (10./20) vor der Winterpause mit Siegen hintereinander über Unterspiesheim (3:0) und Augsfeld (2:1) aufhorchen, so wurde ihm der Liga-Alltag beim Auftakt nach der Winterpause mit der 1:2-Niederlage in Münnerstadt deutlich gemacht. Dabei war die Truppe um Spielertrainer Andrzej Sadowski dort keinesfalls die schlechtere Mannschaft. So stehen vor dem Heimspiel gegen die SG Sennfeld (13./18) lediglich zwei Punkte Vorsprung zu den Abstiegsrängen zu Buche - kein Polster, bei dem man sich entspannt zurücklehnen kann. Deshalb nimmt der Garitzer Coach seine Truppe gegen Sennfeld in die Pflicht. "Zwar hatten wir gegen Münnerstadt wohl die besseren Gelegenheiten und man hat gehört, dass wir die aktivere Mannschaft waren, das interessiert aber bei einer Niederlage niemanden. Wir müssen diesmal eben so viele Chancen kreieren, dass wir dafür belohnt werden. Wir müssen uns das Glück erarbeiten." Für das wichtige Duell fehlen weiterhin die Rekonvaleszenten Bastian Knauer und Julian Wiedamann.

FC Fuchsstadt - Sportfreunde Herbstadt: Dem "Pflichtsieg" beim Tabellenletzten DJK Dampfach möchte der FC Fuchsstadt (4./32) gerne einen Heim-Dreier über die Sportfreunde Herbstadt (11./20) folgen lassen, um dem Führungstrio weiter auf die Pelle zu rücken, mit der Prämisse eines Nachholspieles gegen Großbardorf. "Wir wollen oben dran bleiben, da zählt zu Hause nur ein Sieg. Aber das Spiel gegen Herbstadt wird genauso schwer wie das zuletzt in Dampfach", warnt FC-Trainer Dirk Züchner. "Dampfach hat ein gutes Spiel gemacht. Wenn die bei ihrem Innenpfostenschuss das 2:0 machen, kommen wir nicht mehr zurück", so der Coach, der die Seinen dafür lobte, sich wieder in die Partie gebissen und so die Partie gedreht zu haben. "Das war wichtig für die Moral. Deshalb bin ich für das Herbstadt-Spiel optimistisch." Personell sind die Füchse weitestgehend voll besetzt, es fehlt nur der verletzte Philipp Sauermann.