FC Thulba - FC 06 Bad Kissingen
(Samstag, 16 Uhr)
Mit zwei Niederlagen ohne eigenen Torerfolg startete der FC Thulba (2./35) denkbar schlecht aus der Winterpause. Dem 0:1 gegen Riedenberg folgte eine 0:2-Niederlage in Dampfach. Da kommt das Derby zu Hause gegen den FC 06 Bad Kissingen (11./21) vielleicht gerade recht. Denn mit den Kurstädtern haben die Frankonen noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, als man mit 0:1 den Kürzeren zog. Spielertrainer Victor Kleinhenz sieht aber keinen Grund, unruhig zu werden: "Wir gehen positiv gestimmt in die Partie gegen Bad Kissingen, denn wir haben in beiden Spielen gesehen, dass wir trotz einiger Ausfälle dabei waren. Wir sind weder besser noch schlechter als in der Vorrunde. Es fehlten bisher Kleinigkeiten, um in den Spielen zu punkten." Auch in Dampfach dominierte seine Elf die erste Hälfte, konnte aber aus der Überlegenheit keinen Nutzen ziehen. "Seitdem Mario Wirth dort übernommen hat, haben die 06er ihre Leichtigkeit wiedergefunden und gut gepunktet. Individuelle Klasse haben sie zweifelsfrei und mit Flo Thurn einen 'neuen' Stürmer aus dem Hut gezaubert", sieht Thulbas Coach den sonst defensiv agierenden Akteur als Kissinger Ass im Ärmel. Die Frankonen können im Tor wieder auf den genesenen Daniel Neder bauen, sonst bleibt der Kader weiter dünn. Bei der Herangehensweise an das Spiel will Kleinhenz abwarten, auf welchem Platz gespielt wird. "Thulba ist nach zwei Niederlagen ein bisschen in der Bringschuld. Vielleicht fehlt ihnen etwas das Selbstvertrauen. Das wollen wir ausnutzen", sagt Wirth. Fehlen wird in Thulba Max Hüfner, dessen rote Karte aus dem Wiesentheid-Spiel mit zwei Spielen Sperre geahndet wurde, während hinter Andrzej Puscas (Schienbeinentzündung) ein Fragezeichen steht.

TSV Forst - TSV Rannungen
(Sonntag, 15 Uhr)
Die Reise des TSV Rannungen (15./13) führt diesmal zum TSV Forst (10./21), den man aus der Hinrunde noch in böser Erinnerung hat, als man auf eigenem Platz regelrecht vorgeführt wurde (1:7). "So was kommt dabei heraus, wenn die eine Mannschaft die beste Saisonleistung abliefert und die andere die schlechteste. Da haben wir am Sonntag einiges gutzumachen", fordert Rannungens Coach Klaus Seufert eine konzentrierte Leistung seiner Mannen im anstehenden Auswärtsspiel. Dass dieses Unterfangen kein einfaches ist, steht außer Frage, denn der Gegner hat Qualität. Aus der Winterpause kam die Truppe von Spielertrainer Florian Hetzel mit einem 0:0 gegen Unterspiesheim und hat mit derzeit 21 Zählern noch nicht so viel Puffer zu den Abstiegsrängen, als dass man sich in Sicherheit wiegen könnte. Die "Gücker" ihrerseits wollen die Fehler aus dem Hinspiel nicht wiederholen und diesmal deutlich präsenter in den Zweikämpfen sein. Fehlen wird Lukas Englert aufgrund seiner Rotsperre.

Unterspiesheim - TSV Münnerstadt
(Sonntag, 15 Uhr)
Verfolgerduell beim SV-DJK Unterspiesheim (5./29), der den TSV Münnerstadt (3./31) empfängt. Das Hinspiel konnten die Mürschter klar mit 5:2 für sich entscheiden und fügten der Truppe von Reinhard Seger damals die erste Saisonniederlage zu. Dreifacher Torschütze war Simon Snaschel. "Die Richtung ist vorgegeben. Wir sind in Lauerstellung zu Platz Zwei und möchten dies möglichst lange aufrechterhalten. Da ist es wichtig, einen Gegner auf Distanz zu halten", sagt Trainer Klaus Keller. Er weiß aber auch, dass der klare Erfolg aus dem Hinspiel trügerisch ist: "Das ist ein unbequemer Gegner, der mit allen Wassern gewaschen ist. Wir müssen in dieses Spiel mit dem notwendigen Respekt und der richtigen Einstellung gehen." Und das beinhaltet vorrangig das spielerische Element, was bei den momentan schwierigen Platzverhältnissen nicht ganz so einfach ist. Wer letztlich bei den "Nägelsiedern" aufläuft, entscheidet sich aufgrund einiger krankheitsbedingter Fragezeichen wohl erst kurzfristig. Sicher nicht mit von der Partie ist der rotgesperrte Janik Markert.

TSV Knetzgau - SV Riedenberg
(Sonntag, 15 Uhr)
Der SV Riedenberg (8./27) ist zu Gast beim TSV Knetzgau (14./14) - einer Mannschaft, die tief im Abstiegskampf verwickelt ist und mit der 0:3-Heimniederlage gegen Oberschwarzach auch denkbar schlecht aus den Startlöchern kam. SV-Coach Marius Kubo informierte sich bei Trainerkollege Simon Müller (Oberschwarzach) ausgiebig über die Spielweise des Aufsteigers, der beim 3:1-Hinspielerfolg Riedenbergs allerdings nur wenig Gefahr versprühte. "Trotzdem müssen wir dort von Beginn an wach sein. Knetzgau spielt variabel, sie gehen auch mal vorne drauf oder spielen mit tiefstehender Fünferkette, die ihr Spielertrainer Matthias Strätz dirigiert. Zudem agieren sie viel mit langen Bällen. Darauf müssen wir uns einstellen", weiß Kubo um die Stärken und Schwächen des Gegners und bereitete seine Truppe trotz schwieriger Platzverhältnisse unter der Woche entsprechend vor. Allerdings steht hinter einzelnen Spielern ein Fragezeichen. So kränkelten Patrick Barthelmes und Kevin Lormehs unter der Woche.