Der TV Jahn Winkels hegt große Ziele: Der Aufstieg in die A-Klasse soll her. Doch da grätscht nach Ansicht von Vereinspräsident Holger Buczynski der Verband mit seiner veränderten B-Klassen-Einteilung dazwischen. Andere sehen darin Vorteile.

In den vier B-Klassen Rhön läuft diese Saison so etwas wie ein Pilotprojekt. Mannschaften mit Personalnot ist es nach Angaben von Kreis-Spielleiter André Nagelsmann möglich, ein Spiel Neun gegen Neun zu bestreiten. Dafür müssen nicht einmal beide Teams zustimmen. Wenn eines mindestens zwei Tage vorm Spiel die Reduzierung der Mannschaftsstärke beantragt, muss sich der Gegner fügen. Spiele Zehn gegen Zehn im Sinne von Fairplay bleibt weiter möglich. Allerdings müssen damit beide Teams konform sein.

Die Neun-gegen-Neun-Regelung stieß nicht bei allen B-Klassen-Vereinen auf Zustimmung. Zwölf oder 13 wollten weiter ausschließlich Elf gegen Elf spielen, sagt Nagelsmann. Bei der Spielklassen-Einteilung brachte er diese Teams in der B-Klasse 1 unter, darunter auch Winkels. In den restlichen drei Klassen sollte Neun gegen Neun möglich sein. Wobei die Zahl der Einwechsler von drei auf fünf erhöht wurde, jeder Trainer in einem Spiel also wie bisher bis zu 14 Spieler einsetzen darf. Auch kann das Spielfeld nach Bedarf um eine Strafraumlänge (16,32 Meter) verkleinert werden.