SV Römershag - TSV Steinach 2:3 (1:2). Tore: 1:0 Sergej Schill (7.), 1:1 Maximilian Hein (21., Elfmeter), 1:2 Michael Voll (37.), 1:3 Fabian Schäfer (54.), 2:3 Sergej Schill (85.).
Dass der TSV Steinach bereits einen Spieltag vor Schluss Meister wird, damit hatte von den Verantwortlichen irgendwie niemand so recht gerechnet: "Nach Schlusspfiff hieß es, in Schondra ist wegen Gewitters unterbrochen - so standen wir im Regen, bis es hieß, Westheim nur 0:0. Und dann ging die Feierei los, irgendwann kam noch Bier dazu. Aber dass Westheim patzt, hatten wir heute nicht auf dem Schirm", sagte Steinachs Pressewart Volker Hildmann. Dabei hatte der TSV in Römershag sogar anfangs Probleme mit dem schwer bespielbaren Platz. Nach dem Gegentor durch Sergej Schill fuchsten sich die Steinacher aber ins Spiel. Nach einem Foul an Arne Wieschal verwandelte Maximilian Hein den Strafstoß souverän. "Danach kam der Regen auf und Römershag noch zum Anschlusstreffer", sagte Hildmann. Das hält die Steinacher aber nicht vom Feiern ab.

DJK Schondra - FC Westheim 0:0.
Die DJK Schondra ist trotz des ehrenwerten Punkts gegen den FC Westheim abgestiegen. Die Elf von David Böhm dagegen verliert den Kampf um den Meistertitel, spielt aber sicher in der Aufstiegsrelegation. Obwohl die DJK Schondra große Personalprobleme zu bewältigen hatte, trotzte sie dem Vizemeister in einem ausgeglichenem Spiel ein Unentschieden ab. In der ersten Halbzeit gab es keine nennenswerte Offensivaktionen. "Briegel" Michi Müller, der erstmals von Anfang an in der Abwehrreihe der DJK Schondra stand, bot ein bärenstarkes Spiel und ließ Goalgetter Yanik Pragmann kaum zur Entfaltung kommen. In der zweiten Halbzeit gab es auch Chancen beider Mannschaften zu verzeichnen. Yanik Pragmann stand am langen Pfosten frei, zog aber seinen Schuss am Pfosten vorbei. Schondra meldete sich ebenfalls zu Wort. Mario Hägerich setzte aus aussichtsreicher Position den Ball über den Kasten. Das gleiche galt für Yanik Pragmann, der einen Schuss verzog. Die größte Chance vergab der Westheimer Christian Erb, der freistehend am Tor vorbei schoss. Auch Mario Hägerich hatte eine gute Einschussmöglichkeit. Sein Schuss war jedoch zu ungenau. So trennte man sich torlos, was ein gerechtes Ergebnis widerspiegelte.

VfR Sulzthal - SG Gräfendorf/Wartmannsroth/Dittlofsroda 3:4 (3:2). Tore: 1:0 Luca Hartmann (5.), 2:0, 3:0 Tim Eckert (6., 18,), 3:1 Ludwig Kleinhenz (19.), 3:2 Philipp Hölzer (44.), 3:3 Thomas Aulbach (49.), 3:4 Ludwig Kleinhenz (71.).
"Wir haben jede Chance am Anfang genutzt", sagte VfR-Boss Peter Fenn. Denn innerhalb von 18 Minuten stellten seine Schützlinge auf 3:0. Das 3:1 verschuldeten sie allerdings selbst, denn sie machten in der Defensive nicht dicht und Ludwig Kleinhenz brachte sie aus dem Konzept. "Danach hat Gräfendorf Lunte gerochen, für die SG geht es ja noch um viel." In der zweiten Halbzeit wurde der Gast immer stärker. "Respekt, wenn man 0:3 hinten liegt und so zurückkommt", sagte Fenn. Luca Hartmann hatte den Ausgleich sogar noch auf dem Fuß, er vergab aber aus aussichtsreicher Position. Am Sonntag spielt Sulzthal in Lauter, für beide Vereine geht es um nichts mehr. Ganz anders bei der SG Gräfendorf/Wartmannsroth/Dittlofsroda, die es aber gegen die SG Reiterswiesen selbst in der Hand hat, den Klassenerhalt zu sichern.

SG Reiterswiesen/Post SV Bad Kissingen - SV Garitz 4:3 (1:1). Tore: 1:0 Sven Kleinhenz (24.), 1:1 Alexander Seidl (35.), 2:1 Marlon Schwientek (46.), 2:2 Marco Niebling (70.), 3:2 Marlon Schwientek (75.), 4:2 Stefan Krauß (81.), 4:3 Benedikt Niebling (89.).
Marlon Schwientek war der Mann des Spiels. "Marlon ist eigentlich Reserve-Spieler, aber er ist bei jedem Training da und durch unser letztes Aufgebot hat er heute die Chance bekommen", sagte Reiterswiesens Zehner, Tobias Vogel. Und die nutzte Schwientek mit seinem Treffer zum 2:1. Nach dem Tor führte sein Fehler allerdings zum 2:2-Ausgleich. Den machte Schwientek aber wieder wett, indem er das 3:2 erzielte. "Die Spielanteile lagen auf unserer Seite, aber wir haben es verpasst, für klare Verhältnisse zu sorgen", sagte Vogel. "Auf beiden Seiten gab es nochmal Pfosten- und Lattentreffer." Damit muss der SV Garitz, aktuell auf dem Relegationsplatz, weiter um den Klassenverbleib bangen.

SG Oerlenbach/Ebenhausen - SV Obererthal 2:2 (1:0). Tore: 1:0 Alexander Müller (15.), 1:1 Erik Widiker (48.), 1:2 Michael Strasheim (69.), 2:2 Florian Vierheilig (76.).
"Endlich haben wir mal wieder einigermaßen ansehnlichen Fußball gespielt", sagte SG-Pressewart Alexander Schreiner. Der Abstauber von Alexander Müller nach dem Schuss von Sebnastian Dees sorgte für die Führung. "Nach der Pause haben wir ein unglückliches Gegentor durch Erik Widiker bekommen", sagte Schreiner. Die SG musste verletzungsbedingt Sandro Cazzella auswechseln, was Obererthal besser ins Spiel brachte. Trotzdem gelang der SG Oerlenbach/Ebenhausen der 2:2-Ausgleich. Für den SV Obererthal bedeutet der Punkt der sichere Klassenerhalt. "Das gönnen wir ihnen, auch wenn es bitter ist, dass Reiterswiesen uns in der Tabelle überholt hat", sagte Schreiner. Nächste Woche will die SG die Saison in Westheim vernünftig zu Ende bringen. "Ich wünsche mir einen Sieg, denn wir sind seit acht Spielen ohne Dreier", sagte Schreiner.

SV Morlesau/Windheim - TSV Oberthulba 2:1 (1:0). Tore: 1:0 Tobias Bold (35.), 2:0 Sebastian Roth (70.), 2:1 Alexander Zülch (81.). Gelb-Rot: Michael Römmelt (72., Oberthulba).
Der SV Morlesau/Windheim wahrt mit diesem 2:1-Erfolg gegen Oberthulba seine Chancen auf den Klassenerhalt. Am Sonntag spielen sie beim Meister Steinach, sind aber auch auf Schützenhilfe angewiesen. Der TSV Oberthulba steht zwar noch über den Strich, muss aber nächste Woche gegen Wollbach gewinnen, um nicht noch auf den Relegationsplatz oder den direkten Abstiegsplatz abzurutschen. In Windheim hatte der Gastgeber in der ersten Halbzeit keine großen Chancen zu verbuchen. "Oberthulba spielte viele lange Bälle auf ihren schnellen Stürmer, da wurde es ein paar Mal richtig brenzlig", sagte SV-Sprecher Christopher Schmitt. Aber Morlesau machte das 1:0 durch einen Fehler der Gäste, als sich Tobias Bold zwischen einen zu kurzen Rückpass und den Tormann schob. Das 2:0 gelang Sebastian Roth nach einem Eckball von Manuel Doschko: Der Ball ging an den langen Pfosten, Bold schob ihn in die Mitte und Roth zog ab. Beim Anschlusstreffer verlor Morlesau/Windheim ein Laufduell, Alexander Zülch schob ein. "Nach dem 2:0 hatte Stefan Thoma die Gelegenheit zum 3:0", sagte Schmitt, aber es sollte nicht sein. "Es ging hektisch hin und her, ansonsten konnten keine größeren Chancen verbucht werden."

FC Bad Brückenau - BSC Lauter 5:2 (3:1). Tore: 1:0 Felix Frank (10.), 2:0 Alexander Latus (15.), 3:0 Felix Frank (17.), 3:1 Florian Fichtl (24.), 4:1 Felix Frank (59.), 4:2 Rüdiger Rost (80.), 5:2 Eugen Ortmann (90.).
Es ging für beide Mannschaften um nichts mehr, und so wurde frisch und frei aufgespielt. Die Zuschauer kamen auf ihre Kosten bei sieben Toren: Nach einem Pass von Alexander Latus vertändelte Lauters Rüdiger Rist den Ball, Felix Frank stibitze diesen und spielte Torwart Thomas Metz aus. Latus selbst machte das 2:0 nach einer Frank-Flanke. Zwei Minuten später war Lauters Abwehr wieder nicht im Bilde, Metz faustete den Ball genau auf den Kopf von Felix Frank - 3:0. Nach einer Ecke von Julian Kühnlein kam der Ball zum freistehenden Florian Fichtl, der aus sechs Metern zum Anschluss traf. In Halbzeit Zwei verzeichnete Lauter zwei dicke Chancen, als Fichtl am Torwart Julian Schwab scheiteret, der Nachschuss von Anu-In Bamrumnok wurde von Lubomir Stieranka geblockt. Ein Doppelpass zwischen Stieranka und Eugen Ortmann führte zum 4:1 durch Felix Frank. Die Lauterer steckten nicht auf, Rost machte nach einer Kühnlein-Ecke das 4:2. Doch Bad Brückenaus Eugen Ortmann hatte etwas gegen dieses Ergebnis und markierte per Kopf das 5:2. Das war das letzte Saisonspiel für Bad Brückenau, Lauter kickt noch gegen Sulzthal.

FC Poppenlauer - TSV-DJK Wülfershausen 2:2 (0:1). Tore: 0:1 Oliver Balling (19.), 1:1 Andre Keßler (82., Elfmeter), 1:2 Ronny Roggatz (88., Elfmeter), 2:2 Daniel Schmitt (90.+3).
Was ist das für eine Dramatik rund um den FC Poppenlauer, der mit dem Remis gegen Tabellenführer Wülfershausen tatsächlich immer noch im Rennen ist im Kampf um den Klassenerhalt. Und das, obwohl die Eintracht aktuell auf einem Abstiegsplatz steht und am letzten Spieltag spielfrei ist, also keine Möglichkeit mehr auf Punkte hat. Eine letzte Restchance besteht deshalb, weil man punktgleich mit dem TSV Ostheim ist und den direkten Vergleich für sich entschieden hat. Heißt im Umkehrschluss: Verliert Ostheim, das gegen Absteiger Pfändhausen nur remisiert hatte, am Pfingstsonntag bei der SG Unsleben, ist der Abstieg nicht zu vermeiden - und der FC Poppenlauer ginge in die Relegation. Das alles in einem Spiel, das gerade in der Schlussphase nicht an Spannung zu überbieten war. Zweimal hatte der Gast vorgelegt, zweimal der Hausherr egalisiert. Dass der Treffer zum 2:2-Endstand in der Nachspielzeit fiel, passt da wunderbar ins Bild. Mit einem Sieg hätte Wülfershausen den Titel im Sack gehabt. js

SG Unterweißenbrunn/Frankenheim - FC Rottershausen 1:1 (0:0). Tore: 0:1 Johannes Kanz (60., Foulelfmeter), 1:1 Marcus Henninger (62.).
Die SG Unterweißenbrunn wollte den einen Punkt, der die Rettung bedeutet. Und die Rhöner haben ihn geholt. Verdientermaßen. Für SG-Sprecher Burkard Hergenhan war es ein "leistungsgerechtes Unentschieden". Die Hausherren legten großen Kampfgeist an den Tag und blieben durchweg auf Augenhöhe in einem Spiel, in dem sich beide Teams weitgehend neutralisierten. Die Treffer fielen innerhalb weniger Minuten: Erst jubelte der Gast, wenig später die SG. Regen vor dem Spiel hatte den Rasen nass gemacht. Damit ging die Rechnung des FC, der mit langen Bällen operierte, nicht auf. "Der Ball ist beim Aufspringen immer gleich weg gewesen." Das Geschehen stand im Zeichen zweier solider Abwehrreihen, die nicht wirklich eine gefährliche Situation zuließen. "Auch in der zweiten Halbzeit war es ein typisches Unentschieden-Spiel." Dabei blieb es, weil der Hausherr kurz vor Schluss eine gefährliche Situation (Frank Seufert) unbeschadet überstand. rus