Entdecke die Langsamkeit. Sagten sich die Hetzloser, die noch vor Turnierbeginn für den ersten Höhepunkt beim Saale-Zeitung-Masters sorgten. Ratternd und scheppernd enterten die Stammgäste des Hobbyturniers das Sportgelände des TSV Ebenhausen. Per Traktor samt Anhänger hatte sich die lustige Truppe eingefunden. "Einige wollten auch etwas trinken, und da kam eben die Idee, auf diese Weise nach Ebenhausen zu kommen", sagte Team-Managerin Simona Albrecht. Auf dem Feld schlugen die Hetzloser ein höheres Tempo an, was mit einem starken fünften Platz in der Endabrechnung belohnt wurde.
Der Turniersieg ging an die Lonestars, die nicht nur aufgrund der technisch versierten US-Amerikaner um William Guzman und Tarweh Witherspoon einen echten Farbtupfer darstellten und im Finale Titelverteidiger bitfire.de mit 1:0 besiegten. Doch weil das Gewinnen einmal mehr Nebensache war, stellten sich traditionell beide Teams zum Siegerfoto. Als Dritter schnappten sich auch die Fußballer der SpVgg Klömmer und Hänger eine Trophäe samt Biergut-Schein von Sponsor Brauhaus Schweinfurt mit dem 2:1-Sieg über den gleichwertigen Bierdeckel 05. Die Spielvereinigung aus Hammelburg hatte sicher einen der kreativsten Namen gewählt. Ein Klömmer ist jemand, der nicht mittrinkt. Und ein Hänger jemand, der nach einem Trinkgelage tags darauf nicht weiter trinkt. Wieder was gelernt.
Huldigung für den Top-Stürmer
Gleich zwei Mannschaften huldigten dem früheren Top-Stürmer von Eintracht Frankfurt: Anthony Yeboah. Tore des ehemaligen ghanaischen Goalgetters hätten beide Teams gut gebrauchen können angesichts der zweistelligen Platzierung. Eine Entschuldigung wurde geliefert. "Uns hat der Trainer sitzen gelassen. Wir sind enttäuscht", erwähnte Dominik Desch. Und schob ein Grinsen gleich hinterher. Die Spieler, vorwiegend Studenten aus Würzburg und Erlangen, outeten sich zudem als Protestgruppe von der Basis. "Wir protestieren gegen die geografische Einteilung der B-Klassen. Daher haben sich für das Masters sogar die Rivalen aus Untererthal und Obererthal verbündet", sagte Sven Röthlein.
Reichlich martialisch kamen die Panzerfreunde aus Machtilshausen daher. Ganz normale Kicker freilich, die keinesfalls auf stählerne Kettenfahrzeuge stehen. Sich vielmehr selbst auf die Schippe nahmen, nachdem ein Liga-Rivale den Ausweichplatz des SVM in der abgelaufenen Saison als Panzerwendeplatte bezeichnet hatte. Zu den Stammgästen des Turniers gehört "Essen auf Rädern" mit Fußballern aus Schlimpfhof, Aura, Hassenbach und Poppenroth. "Ihr müsst nur sagen, wann das Turnier ist. Dann stehen wir parat", lautete das Kompliment von Rafael Brand an die Organisatoren.
Trotz Gluthitze durchgehalten
Trotz großer Personalnot und Gluthitze hielten die Sportfreunde Bier vor Frau ebenso durch wie die Turbine Neigeärbet Look, die später gar ein anderes Turnier besuchte. Reichlich international aufgestellt war die SpVgg Nichtskönner um den Münnerstädter Ahmet Coprak. Je bunter, desto besser. Gemeinsam mit den Hetzlosern hatten auch die Lokalmatadoren von Dynamo Tresen auf weibliche Verstärkung gesetzt. In Sachen Einsatz und Technik brauchten sich die jungen Damen nicht zu verstecken. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld vom Dreamteam der Saale-Zeitung, das sich als guter Gastgeber erwies und mit einem Platz in den hinteren Gefilden zufrieden gab.
Erfreulich wenig zu tun hatten die Johanniter aus Schweinfurt in Sachen medizinischer Versorgung. Meistens mussten Urban Hart und Thomas Schmid die müden Muskeln nur abkühlen, ernsthafte Verletzungen gab es zur Freude der Veranstalter nicht. Die beiden ehrenamtlichen Johanniter hatten sich für das Masters-Turnier ebenso unentgeltlich zur Verfügung gestellt wie das Unparteiischen-Quartett der Schiedsrichter-Gruppe Bad Kissingen. Jürgen Büttner, Klaus Faulstich, Manfred Schmitt und Jürgen Nöth sorgten mit ihrer umsichtigen Spielleitung für einen reibungslosen Ablauf auf dem Feld. Stolze 50 Spiele auf Kleinfeld hatten die Schiedsrichter zu leiten.
Heiß war es, schön war es. Und für einen Augenblick auch ehrfurchtsvoll. Bei der Verleihung der Siegerpokale. Bis auf 48-Tore-Mann Julian Ankert von der TSG Züntersbach (Kreisliga B Schlüchtern) waren alle Kanoniere der Vorsaison vertreten. Und ehrten damit auch das Saale-Zeitung-Masters. Uns hat's gefreut.
Der Turniersieg ging an die Lonestars, die nicht nur aufgrund der technisch versierten US-Amerikaner um William Guzman und Tarweh Witherspoon einen echten Farbtupfer darstellten und im Finale Titelverteidiger bitfire.de mit 1:0 besiegten. Doch weil das Gewinnen einmal mehr Nebensache war, stellten sich traditionell beide Teams zum Siegerfoto. Als Dritter schnappten sich auch die Fußballer der SpVgg Klömmer und Hänger eine Trophäe samt Biergut-Schein von Sponsor Brauhaus Schweinfurt mit dem 2:1-Sieg über den gleichwertigen Bierdeckel 05. Die Spielvereinigung aus Hammelburg hatte sicher einen der kreativsten Namen gewählt. Ein Klömmer ist jemand, der nicht mittrinkt. Und ein Hänger jemand, der nach einem Trinkgelage tags darauf nicht weiter trinkt. Wieder was gelernt.
Huldigung für den Top-Stürmer
Gleich zwei Mannschaften huldigten dem früheren Top-Stürmer von Eintracht Frankfurt: Anthony Yeboah. Tore des ehemaligen ghanaischen Goalgetters hätten beide Teams gut gebrauchen können angesichts der zweistelligen Platzierung. Eine Entschuldigung wurde geliefert. "Uns hat der Trainer sitzen gelassen. Wir sind enttäuscht", erwähnte Dominik Desch. Und schob ein Grinsen gleich hinterher. Die Spieler, vorwiegend Studenten aus Würzburg und Erlangen, outeten sich zudem als Protestgruppe von der Basis. "Wir protestieren gegen die geografische Einteilung der B-Klassen. Daher haben sich für das Masters sogar die Rivalen aus Untererthal und Obererthal verbündet", sagte Sven Röthlein.
Reichlich martialisch kamen die Panzerfreunde aus Machtilshausen daher. Ganz normale Kicker freilich, die keinesfalls auf stählerne Kettenfahrzeuge stehen. Sich vielmehr selbst auf die Schippe nahmen, nachdem ein Liga-Rivale den Ausweichplatz des SVM in der abgelaufenen Saison als Panzerwendeplatte bezeichnet hatte. Zu den Stammgästen des Turniers gehört "Essen auf Rädern" mit Fußballern aus Schlimpfhof, Aura, Hassenbach und Poppenroth. "Ihr müsst nur sagen, wann das Turnier ist. Dann stehen wir parat", lautete das Kompliment von Rafael Brand an die Organisatoren.
Trotz Gluthitze durchgehalten
Trotz großer Personalnot und Gluthitze hielten die Sportfreunde Bier vor Frau ebenso durch wie die Turbine Neigeärbet Look, die später gar ein anderes Turnier besuchte. Reichlich international aufgestellt war die SpVgg Nichtskönner um den Münnerstädter Ahmet Coprak. Je bunter, desto besser. Gemeinsam mit den Hetzlosern hatten auch die Lokalmatadoren von Dynamo Tresen auf weibliche Verstärkung gesetzt. In Sachen Einsatz und Technik brauchten sich die jungen Damen nicht zu verstecken. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld vom Dreamteam der Saale-Zeitung, das sich als guter Gastgeber erwies und mit einem Platz in den hinteren Gefilden zufrieden gab.
Erfreulich wenig zu tun hatten die Johanniter aus Schweinfurt in Sachen medizinischer Versorgung. Meistens mussten Urban Hart und Thomas Schmid die müden Muskeln nur abkühlen, ernsthafte Verletzungen gab es zur Freude der Veranstalter nicht. Die beiden ehrenamtlichen Johanniter hatten sich für das Masters-Turnier ebenso unentgeltlich zur Verfügung gestellt wie das Unparteiischen-Quartett der Schiedsrichter-Gruppe Bad Kissingen. Jürgen Büttner, Klaus Faulstich, Manfred Schmitt und Jürgen Nöth sorgten mit ihrer umsichtigen Spielleitung für einen reibungslosen Ablauf auf dem Feld. Stolze 50 Spiele auf Kleinfeld hatten die Schiedsrichter zu leiten.
Heiß war es, schön war es. Und für einen Augenblick auch ehrfurchtsvoll. Bei der Verleihung der Siegerpokale. Bis auf 48-Tore-Mann Julian Ankert von der TSG Züntersbach (Kreisliga B Schlüchtern) waren alle Kanoniere der Vorsaison vertreten. Und ehrten damit auch das Saale-Zeitung-Masters. Uns hat's gefreut.