Hammelburg Volleys - GSVE Delitzsch 3:0 (25:21, 25:23, 25:19).

Der Favorit hat gewonnen. Mit einem Favoriten-Ergebnis. Aber wie ein Favorit hatten die Hammelburger nur bedingt gespielt. "Wir haben nicht gut gespielt. Und wir sind mit einem sehr blauen Auge davongekommen", bilanzierte Volleys-Trainer Philipp Fischer, dessen Team auch von einigen umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen profitierte. Verdient war der Sieg freilich allemal, weil die Saalestädter dann da waren, als es darauf ankam. Und weil die Sachsen in ihr teils unorthodoxes Spiel leichte Fehler einbauten und beim Aufschlag deutlich das Nachsehen hatten. Auf Augenhöhe mit dem Gegner hatte sich Delitzsch in allen Sätzen bewegt, aber im Endspurt weder Fortune noch Nervenstärke. Für die Hammelburger war es ein gelungener Einstieg in das Wochenend-Doppel, das am Sonntag (16 Uhr) mit dem Spiel gegen die TG Mainz-Gonsenheim endet. Auch gegen die Rheinland-Pfälzer sind die Volleys favorisiert, aber Zweitliga-Spiele gewinnt man nicht im Handumdrehen. Ausführlicher Bericht folgt