Der eigens für die Rosenstadt Bad Kissingen kreierte Rosenblütenlikör ist die 50. Rezeptur in dem seit sechs Jahren von Edelbrandsommelière Franziska Bischof (Wartmannsroth) entwickelten Sortiment aus Bränden, Likören, Whiskys, Gins und Geisten. Am Dienstag stellte "Franziska, die Brennerin" gemeinsam mit der Staatsbad GmbH, die an Entwicklung des Likörs und Design der Glasgefäße mitwirkte, ihre neue Genuss-Kreation im Schmuckhof der Öffentlichkeit vor - natürlich im Beisein der Rosenkönigin Lynnette Hartlieb.

Der neue Likör "Rose" basiert auf einem hochprozentigem Rosenblütendestillat. "Alle Rosenblüten kommen frei von Schutzmitteln direkt aus unserem eigenen Hof und Garten", versichert die schon mehrfach preisgekrönte Brennerin. Bevorzugt wählt die 35-Jährige die frischen Blütenblätter der stark duftenden Damaszener-Rose de Resht, die auch zur Parfümherstellung gern genutzt wird.

Diese Strauchrose entwickelt während des Sommers immer wieder neue Pomponblüten, "so dass ich viel abrupfen kann". Aber auch andere Rosen aus heimischem Garten finden Verwendung, zum Beispiel die weit verbreitete Gloria Dei oder auch "eine Kletterrose, die schon mein Uropa gepflanzt hat". Prinzipiell kann Bischof die Blätter aller Duftrosen für ihren neuen Likör verwenden. Dumm nur, dass ihr irgendwann die Blüten ausgehen, weshalb die jährlich herstellbare Menge begrenzt ist. "Die Blüten werden im ersten Schritt mit reinem Neutralalkohol angesetzt, der den Blüten Aroma und Farbe entzieht", verrät die bereits in vierter Generation auf dem 100 Jahre alten Familienhof seit 2015 professionell arbeitende Brennerin. Nach einer gewissen Zeit wird der Ansatz abgepresst und filtriert, anschließend das Rosenblütendestillat mit Wasser und Zucker auf trinkbare Stärke (Alkoholgehalt 20 Prozent) verfeinert. Franziska: "Zehn Prozent des Wassers ist Bad Kissinger Maxwasser." Schließlich wird der fertige Likör sanft filtriert und in Fläschchen oder Karaffen abgefüllt. "Unser Bad Kissinger Rosenblütenlikör ist ein absolut natürliches Produkt ohne jeglichen Zusatz von Aroma- oder Farbstoffen", betont Bischof. Beim Trinken geht von ihm ein satter, lieblicher Rosenduft aus, ohne parfümiert oder gar aufdringlich zu wirken.

Ines Hartmann, Pressesprecherin der Staatsbad GmbH, empfiehlt den Bad Kissinger Rosenblütenlikör, der von der Dachmarke Rhön nach strengen Kriterien bereits zertifiziert wurde, als "schönes Mitbringsel für daheim" und gibt noch ein paar Tipps: Schmackhaft ist der Likör an heißen Tagen als "sommerlicher Cocktail", auf Eis mit Sekt und einem Schuss spritzigem Wasser, oder als leichtere Variante einfach mit Tonic Water aufgegossen.

Der Bad Kissinger Rosenblütenlikör "Rose" ist ab sofort in der Tourist-Info (Arkadenbau), im Bad Kissinger Einzelhandel oder online im Souvenirshop der Staatsbad GmbH (www.badkissingen.de/shop) erhältlich.