Seit 1960 pflegt Bad Kissingen eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Vernon sowie dem italienischen Massa. Corona bedingt konnte letzten Jahr das 60. Jubiläum nicht gefeiert werden und wurden auf 2021 verschoben. In diesem Zusammenhang behandelte der Stadtrat jüngst eine Anregung des Städtepartnerschaftskomitees. Das Komitee schlägt vor, den Platz an der Amtsgerichtskreuzung den Namen "Platz der Städtepartnerschaften" zu geben. Bisher hat der Platz noch keinen Namen.

3. Bürgermeister als Stadtratsbeauftragter für Städtepartnerschaften und Kulturreferent Peter Weidisch unterstützen den Vorschlag. Die Präsidentin des Komitees, Maren Schmitt, erläuterte dem Gremium die Anregung. Die Wahl sei auf den Platz gefallen, weil sich dort bereits der Massa-Brunnen befindet und somit ein Bezug zum Thema Städtefreundschaft gegeben ist.

Das Komitee hat sich Gedanken zur möglichen Gestaltung des Platzes gemacht: Es schlägt vor, an den bestehenden Fahnenmästen Fahnen mit Namen und Wappen der drei Partnerstädte - neben Vernon und Massa ist das noch Eisenstadt in Österreich - zu hissen. "An den Sitzbänken könnten Info-Stelen mit QR-Codes mit Informationen zu den Partnerstädten aufgestellt werden", nennt Schmitt einen weiteren Vorschlag. Ein Wegweiser, der die Richtung und die Entfernung zu den Partnerstädten zeigt, ist noch eine Möglichkeit, den Platz zu gestalten, zudem könnten Bepflanzungen mit für die jeweilige Stadt typischen Blumen und Gewächsen den Platz verschönern. "Wir wollen den Platz, der relativ wenig genutzt ist, mit Informationsmöglichkeiten ausstatten und aufwerten, damit er besser genutzt wird", sagt sie.

Die Gestaltungsvorschläge wurden zur Veranschaulichung präsentiert, standen allerdings nicht mit zur Abstimmung. Oberbürgermeister Dirk Vogel (SPD) würdigte den Grundgedanken: "Die Städtepartnerschaften sind seit jeher lebendig. Sie prägen die Stadt und ganze Schülergenerationen."

Der Stadtrat beschloss einstimmig, den Platz um den Massa-Brunnen als "Platz der Städtepartnerschaften" zu benennen.