Die Sirenen am Feuerwehrgerätehaus und in der Pfaffstraße schwiegen. "Die Reparaturfirma ist verständigt", sagt Mareike Mützel von der Stadtverwaltung. Der Test habe sich gelohnt, weil so die Mängel ans Licht kamen.

Generell seien Sirenen wenig störanfällig. Bei der Geräten der älteren Generation noch aus den späten 1960er Jahren steige aber langsam der Reparaturbedarf. Irgendwann fallen die Motoren aus.
Bereits bekannt war dieser Mangel aus Untererthal. Dort schlug die Sirene Anfang April beim monatlichen Probe-Feueralarm nicht mehr an. Auch in diesem Fall wartet die Stadt auf Monteure. Mit rund 5000 Euro schlägt die Reparatur zu Buche. Bei den Arbeiten leistet die Drehleiter der Feuerwehr wertvolle Dienste.

Nicht wundern braucht man sich übrigens, wenn bei den Probeläufen für den Katastrophenfall die Sirene auf dem Rathaus nicht mit heult. Sie dient der Alarmierung bei Feuer. Um eine ständige Beschallung der Bevölkerung auszuschließen, wird sie nur in außergewöhnlicher Not aktiviert, etwa wenn nicht genügend Feuerwehrleute am Einsatzort sind. Die erste Alarmierung erfolgt längst über Funkmelder. Bei gut über 100 Feuerwehreinsätzen im Jahr würde die Sirene ansonsten manchmal mehrmals täglich aus der Ruhe reißen. dübi