Die Stadt Bad Kissingen trägt auch in den nächsten acht Jahren zur Finanzierung des örtlichen Mehrgenerationenhauses bei. Der städtische Ausschuss für Kultur, Bildung, Familie und Soziales hat dazu am Mittwoch einstimmig sein Plazet erteilt.

Wie die Stadtverwaltung in den Sitzungsunterlagen erklärte, bekommt das Haus grundsätzlich eine jährliche Förderung von 40 000 Euro, die sich aus 30 000 Euro vom Bund sowie einer örtlichen Kofinanzierung von 10 000 Euro zusammensetzt. Den örtlichen Betrag tragen Stadt und Landkreis zu gleichen Teilen. Die örtliche Kofinanzierung fordert das Bundesfamilienministerium als Voraussetzung für seine Förderung. Ebenso ein Bekenntnis der Kommunen, das Mehrgenerationenhaus in seine Bemühungen zur Schaffung guter Entwicklungschancen und Teilhabemöglichkeiten für alle Bürger einzubinden. Die Entscheidung für die städtische Kofinanzierung fiel einstimmig. Geschäftsführerin Iris Hönig hatte dem Ausschuss zuvor die vielfältige Arbeit des Mehrgenerationenhauses vorgestellt. Dabei berichtete sie auch über Projekte, die das Haus im Auftrag etwa des Bayerischen Sozialministeriums oder des Landkreises übernommen hat, und die gesondert finanziert werden. Zudem sagte sie, dass die Kissinger Einrichtung nächstes Jahr erstmals 10 000 Euro mehr vom Bund bekomme. Möglicherweise gebe es den zusätzlichen Betrag aber auch nur für das eine Jahr. far