Die Freunde der Äktschnwiese hatten schon auf den Dienstag hingefiebert. Und so war gleich am ersten Zelttheatertag, dem Dienstag, trotz größter Hitze, in der Au ganz schön was los. Einen Heidenspaß hatten die Mädchen und Buben im bunten Hüpfhaus, das von Eltern umlagert war, die ihre Sprösslinge im Auge behalten wollten.


Seifenblasen und Tattoos

Andere Kinder spielten lieber Fußball oder wagten sich auf die Rollenrutsche. Manch einer entdeckte die großen, bunten Bauklötze. Wieder andere wollten in Ruhe Sandburg bauen. Am Rand bliesen die kleinsten Pimpfe plötzlich ganz stolz die größten Seifenblasen in die Luft. Und natürlich wurde gebastelt, gemalt oder mit farbigem Sand Kreatives aufs Blatt gezaubert. Vor allem bei den Mädchen beliebt: die Fingernagel-Tattoos.
Auf der Showbühne regte der schon traditionelle Tiefflieger Groß und Klein zum Mitmachen an - eine Kunst, die gelernt sein will. Das gilt auch für Patrick Breitenbach, der die Mädchen und Buben im Publikum immer wieder in seine Zaubertricks mit einbezog. Um 16 Uhr war's noch heiß, als die Bad Kissinger Taekwondo-Schüler in ihren weißen Doboks eintrudelten. Wer sie wegen ihrer koreanischen Kampfkunst-Fähigkeiten ohnehin schon bewunderte, dessen Hochachtung stieg noch mehr, als sie bei 28 Grad Celsius ihr Können zeigten.