Aber nicht nur der Blick nach vorne in eine frische und moderne Zukunft auch der Blick in die Vergangenheit, auf das bisher Geleistete und Erreichte gehörte dazu. Der Neuausrichtung geht ein umfassender Evaluierungsprozess voraus, der vom Büro Geo-Plan aus Bayreuth begleitet wurde. Dabei ging es um Fragen der Effizienz der Allianzarbeit, um den bisherigen Projektstand sowie zum Umsetzungsprozess.

Auch die Nachhaltigkeit der bisherigen Projekte wurde betrachtet. Dem Bericht, der von Reinhard Hutzelmann vom Büro Geo-Plan, vorgestellt wurde, ist zu entnehmen, dass von 94 Projekten, die im Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) beschrieben werden, insgesamt 33 umgesetzt wurden und weitere 28 derzeit noch betrieben werden. "Das ist eine sehr hohe Umsetzungsquote", lobte Hutzelmann die Allianzverantwortlichen.

Das Schwerpunktthema war die Innenentwicklung, die konsequent verfolgt werde und als Leitprojekt der Allianz einzuordnen sei. Ein wichtiges Ergebnis der Evaluierung ist, dass die Allianz künftig den Schwerpunkt zu dem umfassenden Aspekt "Lebensqualität" verlagern sollte. "Gelingt es die Lebensqualität zu steigern, so werde sich das auf die Attraktivität der Kreuzbergregion als Wohn- und Arbeitsstandort und somit auch positiv auf die Einwohnerentwicklung auswirken", heißt es in den Unterlagen.